Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Tom Hornig übernimmt Catering in der Freiheitshalle

hornigDer 29-jährige Tom Hornig übernimmt im Sommer eine große Aufgabe: Ab 1. Juli zeichnet er für das Catering in der Hofer Freiheitshalle sowie für das Restaurant neben der Halle verantwortlich. Der Pachtvertrag mit dem bisherigen Caterer, der Firma Dorfner, läuft zum 30. Juni aus. ProHof sprach mit dem Diplom-Kaufmann, der Dienstleistungs- und Personalmanagement studiert und zuletzt überwiegend für Messen, Sport- und Kulturveranstaltungen gearbeitet hat.

Herr Hornig, hat sich die erste Überraschung mittlerweile gelegt – oder waren Sie gar nicht überrascht, als Sie den Zuschlag bekamen?
Es war schon eine Überraschung. Man fragt sich natürlich, wie ein Stadtrat auf so eine Bewerbung reagiert. Ich weiß ja nicht, wie der Kontakt zum aktuellen Pächter war. Aber ich würde wahrscheinlich selbst denken, man bleibt lieber bei dem, was man kennt – auch wenn es vielleicht nicht hundertprozentig gut läuft – als etwas komplett Neues anzufangen. Deshalb habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob es überhaupt klappt.

Wie kamen Sie überhaupt auf die Idee, sich zu bewerben?
Ich habe vor zwei Jahren selbst in der Freiheitshalle gearbeitet und einige Abläufe bemängelt, stieß aber beim aktuellen Hallenmanagement auf taube Ohren. Da dachte ich mir, es ist schade, wenn man so wenig offen ist für Kritik, und da könnte man etwas besser machen. Als ich mitbekommen habe, dass das Catering ausgeschrieben ist, habe ich mir überlegt, inwiefern das Ganze realisierbar ist, auch finanziell, und habe dann eine Bewerbung eingereicht.

Was dürfen die Hofer von Ihnen erwarten? Was bleibt – was wird anders?
Das Restaurant wird sich etwas verändern. Aber ich möchte noch nicht zu viel über das Konzept verraten. Es soll geselliger und kommunikativer werden im Restaurant, und es soll sich für die breite Masse eignen – nichts Hochpreisiges, aber eben auch nichts Billiges… Im Veranstaltungsbereich hoffe ich, durch die Erfahrung, die ich bei einigen anderen Lokalitäten gemacht habe, den Ablauf etwas zu verbessern, damit sich nicht so lange Schlangen bilden und die Gäste schnell an Getränke kommen.

In gut drei Monaten geht es los. Was steht bei Ihnen aktuell an?
Zurzeit gilt es noch einige juristische Dinge zu klären und die Firmengründung voranzutreiben. Dann geht es natürlich darum, passende Mitarbeiter zu finden und Kunden zu informieren, die bereits Angebote der Firma Dorfner vorliegen haben. Und dann steht schon bald der Einkauf von Inventar oder Waren an.

Was überwiegt – die Vorfreude oder die Angst?
Das schwankt von Tag zu Tag – je nachdem, was man gerade erlebt. Aber ich glaube, das sollte auch so sein. Wenn man sich nur sagt „Ach, das wird alles super“, dann kann man richtig auf die Nase fallen. Aber ich hoffe schon, dass es so läuft, wie ich mir das erwarte, und dass ich diese Aufgabe über den aktuellen Fünfjahresvertrag hinaus wahrnehmen darf. Das Schöne an der Gastronomie – erst recht an der Eventgastronomie – ist ja, dass man richtig viel Abwechslung hat. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass mir das so schnell nicht langweilig wird.

Das Interview führte Sandra Langer

Das aktuelle Heft
Archiv