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ProHof zu Besuch in Entenhausen

IMG_0169Seit der Eröffnung haben fast 10.000 Menschen das Museum besucht. Eine stattliche Zahl seit Anfang August, die beweist, viele waren und sind neugierig darauf, was sich hinter dem Museum für Comic und Sprachkunst, wie es offiziell heißt, verbirgt. Es ist ein lohnenswertes Ausflugsziel in Schwarzenbach an der Saale. Manches kommt einem bekannt vor, bei manchem stutzt man, vertraut sind einem die Panzerknacker und Donald Duck. Neues, Interessantes und Wissenswertes hält das Haus bereit und wartet darauf, entdeckt zu werden. Anschaulich, selbsterklärend, mit viel Liebe zum Detail und Anfassen ausdrücklich erlaubt, so macht Museumsbesuch Jung und Alt Spaß.

Ihr ist das Haus gewidmet: Johanna Theodolinde Erika Petri, verheiratete Fuchs, die als hervorragende Literaturkennerin der festen Überzeugung war, dass man als Übersetzerin von Comics nicht gebildet genug sein kann. Sie hat 50 Jahre in Schwarzenbach gelebt und in ihre Übersetzungen vieles aus der Region einfließen lassen.
Die ProHof-Besuchergruppe wurde von zwei versierten Donaldisten durch die Räume geführt und erhielten  augenzwinkernde und interessante Detailinformationen. Alexander Eberl und Gerhard Severin waren sozusagen Männer der ersten Stunde, die die Idee verfolgten, sich von Rückschlägen nicht entmutigen ließen und heute zu Recht stolz auf das Ergebnis blicken dürfen: auf ein einzigartiges Museum.                         Anke Bogler

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