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Ältester Brautmode-Hersteller Deutschlands

kleemeier_monique_und_hannsjuergenHanns-Jürgen Kleemeier hat die Geschäftsführung des gleichnamigen Familien-Unternehmens Anfang der 90er Jahre in schwierigen Zeiten übernommen. 1951 hatten seine Vorfahren die Firma Kleemeier gegründet und zunächst Dirndl und Blusen produziert. Wenige Jahre später folgten die ersten Braut- und Abendkleider – seit 1969 im eigenen Fabrikationsgebäude in Hof hergestellt.
Zwar ist die Anzahl der Eheschließungen über die Jahre mehr oder weniger konstant geblieben – aber längst nicht alle Paare heiraten mehr kirchlich, mit einem großen Fest und einem romantischen Kleid. So mancher feiert nur im kleinen Kreis – nicht zuletzt, weil es bei vielen nicht bei einer Hochzeit bleibt. Andere sparen an der Feier und lassen es lieber in den Flitterwochen richtig krachen.
„Wir sind der älteste Hersteller von Braut- und Abendmode in Deutschland“, erzählt Hanns-Jürgen Kleemeier. „Und derjenige, der die eigene Produktion am längsten aufrecht erhalten konnte.“ Zu den besten Zeiten hat Kleemeier rund 80.000 Braut- und Abendkleider im eigenen Betrieb produziert. Anfang der 90er Jahre jedoch musste auch die renommierte Hofer Firma auf Fremdproduktion umstellen. Eines war und ist Hanns-Jürgen Kleemeier dabei aber bis heute wichtig: „Unsere Partner dürfen ihr Geld an uns verdienen – aber wir erwarten dafür einwandfreie Qualität, Einhaltung der Lieferzeiten und passende Rahmenbedingungen.“
Valérie, die Brautmode-Kollektion aus dem Hause Kleemeier, zeigt verführerische Kleider voller Romantik – in modernen oder klassischen Looks. Die Abend- und Cocktailkleider kommen stets in den aktuellen Farben der Saison, angesagten Schnittführungen und der passenden Länge für jeden Typ daher. Zu kaufen gibt es diese Kleider prinzipiell nur im Facheinzelhandel sowie im eigenen Geschäft in der Rauschenbachstraße in Hof. Doch der Name Kleemeier steht längst nicht mehr nur für Braut- und Abendkleider: Mit der Eigenmarke „di Lorenzo Lingerie“ ist das Hofer Unternehmen mit seinen Spezialkonzeptionen für besondere Ausschnitte, tiefe Rückendekolletés sowie Corsagen und trägerlose BHs deutscher Marktführer im Bereich Dessous für Braut- und Abendmode. Seit 2003 vervollständigen außerdem hochwertige Accessoires wie Haarschmuck, Schleier, Handschuhe oder Schmuckstücke das Sortiment.

Kleemeier steht nicht nur für qualitativ hochwertige und ästhetische Braut- und Abendmode; mit speziellen Dessous und Corsagen, die frau unter Braut- und Abendkleidern tragen kann, ist das Hofer Unternehmen deutscher Marktführer.

Kleemeier steht nicht nur für qualitativ hochwertige und ästhetische Braut- und Abendmode; mit speziellen Dessous und Corsagen, die frau unter Braut- und Abendkleidern tragen kann, ist das Hofer Unternehmen deutscher Marktführer.

Die schwierigen Zeiten hat Hanns-Jürgen Kleemeier damit gut gemeistert: „Wir sind ein kerngesundes Unternehmen, das ganz ohne Fremdkapital arbeiten kann“, betont der Geschäftsführer. Das bringt ihn in die Lage, regelmäßig zielgerichtet Vereine und Organisationen in Hof unterstützen zu können, die gute und sinnvolle Jugendarbeit leisten. „Das war uns schon immer wichtig, und darauf sind wir stolz.“
Stolz ist der Hofer Unternehmer auch darauf, dass er im vergangenen Jahr das Restaurant New Diner übernommen und damit vor dem Aus bewahrt hat – auch wenn das für Hanns-Jürgen Kleemeier und seine Frau Monique eine Menge zusätzlicher Arbeit bedeutet: „Das Diner fordert uns mehr, als wir zunächst angenommen haben – zumal uns einige Steine in den Weg gelegt wurden. Aber das ist es uns absolut wert, dieses außergewöhnliche Lokal für Hof zu erhalten.“
Seiner Heimatstadt ist das Ehepaar eng verbunden: „Es gefällt uns hier sehr gut und wir möchten nicht weg von hier“, sagt Hanns-Jürgen Kleemeier. Ehefrau Monique ergänzt: „Vor allem, wer schon einmal wo anders gelebt hat, weiß die Vorteile dieser lebenswerten Stadt zu schätzen.“ Für die Firma Kleemeier wünscht sich der Geschäftsführer, dass das traditionelle Unternehmen noch viele Jahre erfolgreich bestehen kann: „Der Betrieb ist technisch auf dem neuesten Stand, und wir investieren laufend, um immer up to date zu sein. Wir machen weiter.“ Sandra Langer

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