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Ausstellungseröffnung: „Der Weg ins Ungewisse“

Ab 9. November zeigt das Museum Bayerisches Vogtland in Hof zwei vom Haus Schlesien in Kooperation mit polnischen Partnermuseen aus Schlesien konzipierte Ausstellungen. „Der Weg ins Ungewisse“ stellt das Schicksal der zwischen 1945 bis 1947 vertriebenen Schlesier und der in Schlesien angesiedelten Polen dar und will dazu anzuregen, sich näher mit der Geschichte der Nachbarn zu befassen, seine Sichtweise und Erinnerung kennenzulernen und zu versuchen, sie zu verstehen. Denn zum Ende des Zweiten Weltkrieges setzte eine in dieser Größenordnung einmalige Bevölkerungsverschiebung in Mittel- und Mittelosteuropa ein, von der Polen und Deutsche in besonderem Maße betroffen waren. Die Betroffenen sind mit den zum Teil traumatischen Erlebnissen alle unterschiedlich umgegangen. Die Ausstellung „Zu Hause und doch fremd“ stellt diese ganz unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung dar, was einen differenzierten Blick auf die Problematik ermöglicht. Neben der Sicht der vertriebenen Deutschen wird auch die Situation der in Schlesien angesiedelten Polen geschildert. Zudem wird aber auch aus dem Blickwinkel der aufnehmenden Bevölkerung in Westdeutschland die Ankunft der damaligen Flüchtlinge betrachtet. Die Ausstellungen, die bis zum 25. Februar zu besichtigen sind, werden durch Leihgaben aus dem Hofer Raum ergänzt. Eröffnung ist am Mittwoch, 8. November, um 19.30 Uhr.

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