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Exklusiv

Luisenburg: Der Theatermacher geht

Zum Abschied steht Intendant Michael Lerchenberg mit Thomas Bernhards „Theatermacher“ auf der Bühne. Foto: Luisenburg/Florian Miedl

Zum Abschied steht Intendant Michael Lerchenberg mit Thomas Bernhards „Theatermacher“ auf der Bühne.
Foto: Luisenburg/Florian Miedl

Michael Lerchenberg, seit 2004 Intendant der Luisenburg Festspiele, kehrt Wunsiedel den Rücken. Der Abschied wird einer mit Pauken, Trompeten, Blasmusik und bekannten Theatergesichtern, wie Mr. Mistoffelees und seinen Kätzchen, den Blues Brothers, dem Boandl-kramer und Heidi.

Ja, Michael Lerchenberg war ein Gewinn für die Luisenburg, für Wunsiedel und die Region. Er hatte den Mut, Musicals auf einer Freilichtbühne zu inszenieren und zog so selbst stoische Theater-Verweigerer auf die Luisenburg: Freche, bunte und turbulente Inszenierungen wie „Die Rocky Horror Show“, „Blues Brothers“ oder auch „Cats“ reüssierten als wahre Kassenschlager. mehr...

Die „Grande Dame“ der Freilichtbühnen

Die Luisenburg aus ungewohnter Perspektive: So erleben die Schauspieler die Festspiele. Foto: Luisenburg/Florian Miedl

Die Luisenburg aus ungewohnter Perspektive: So erleben die Schauspieler die Festspiele.
Foto: Luisenburg/Florian Miedl

Die Geschichte begann mit der ersten Aufführung des „Losburg-Spiels“ am 15. Juli 1890. Das Gebiet, das heute als „Luisenburg“ bezeichnet wird, wurde ursprünglich „Losburg“ oder „Luxburg“ genannt. Die Schreibweisen änderten sich mehrmals, z. B. in Loosburg, Lospurg, Loßpürg, Lachsburg, Luchspürg. Erst beim Besuch des preußischen Königspaares im Jahr 1805 bekam das Gebiet seinen offiziellen Namen „Luisenburg“, nach Königin Luise von Preußen.

Autor des Stückes „Die Losburg“ war der Realschullehrer – und spätere Professor – Ludwig Hacker, der 1878 aus Würzburg nach Wunsiedel kam. Hacker, der sich intensiv mit der Geschichte Wunsiedels befasst hatte, nahm die früheren Schülerspiele wieder auf und führte sie auf dem Max-Joseph-Platz, später Maximiliansplatz, dem heutigen Theater, auf. mehr...

Jetzt auch Radsport in der IfL Hof

Seit vergangenem Herbst hat die IfL Hof auch eine Radsportabteilung, in der Jung und Alt ihrem Hobby frönen können.

Seit vergangenem Herbst hat die IfL Hof auch eine Radsportabteilung, in der Jung und Alt ihrem Hobby frönen können.

Seit vielen Jahren wartet die IfL Hof mit einem umfangreichen Sportangebot für Jung und Alt auf – von Kinder-Schwimmkursen über Triathlon, Inline-Skating und unzählige Laufgruppen bis hin zur Herzsportgruppe. Nur eine Radsport-Abteilung hat immer gefehlt. Das jedoch hat sich im vergangenen Herbst geändert: Zusammen mit 40 Vereinskameraden schloss sich der passionierte Radler Herbert Strößner der IfL an.

„Wir haben gleich in den ersten Gesprächen gemerkt, dass die Chemie passt“, erinnert sich die IfL-Vorsitzende Michaela Franke. mehr...

Himmelfahrt: ProHof-Tour nach Hallerstein

Ziel der traditionellen ProHof-Tour am Himmelfahrtstag, 25. Mai, ist das idyllische Dorf Hallerstein oberhalb des Förmitzspeichers. Hallerstein ist eines der schönsten Dörfer in unserer Region, was auch viele vordere Plätze beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ belegen. Bekannt ist Hallerstein auch für sein alle zwei Jahre (auch 2017) stattfindendes Handwerkerfest, das die rege Dorfgemeinschaft veranstaltet.
Mitglieder des örtlichen Heimat- und Kulturvereins werden die Teilnehmer der ProHof-Tour mit den Sehenswürdigkeiten Hallersteins bekannt machen: dem Dorfmuseum in der Burgruine mit einer reichhaltigen volkskundlichen Sammlung, dem Bergkirchlein mit einer Madonna aus dem 14. Jahrhundert und dem geologischen Park „Stein-Reich“, in dem Gesteine der Region ausgestellt und beschrieben sind. mehr...

Landjugend: Brauchtumspflege seit 70 Jahren

Mit einem viertägigen Fest-Marathon begeht die Landjugend Schwarzenbach/Saale vom 24. bis zum 28. Mai ihr 70-jähriges Bestehen. Los geht es am Mittwoch, 24. Mai, mit einem Festkommers, bei dem Vergangenheit und Zukunft der Vereinsarbeit auf der Tagesordnung stehen. Wir haben nachgefragt beim Festausschuss der Landjugend:

Welche Attraktionen erwarten die Besucher am Jubiläums-Wochenende? mehr...

Dr. Hans Heun: Vater des Untreusees

Paradies für Jung und Alt zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter: „unser“ Untreusee. Beim Fototermin gesellten sich zum Jubilar Dr. Hans Heun (Bildmitte) spontan Kinder und Erzieherinnen des TPZ. Fotos: Hilmar Bogler

Paradies für Jung und Alt zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter: „unser“ Untreusee. Beim Fototermin gesellten sich zum Jubilar Dr. Hans Heun (Bildmitte) spontan Kinder und Erzieherinnen des TPZ. Fotos: Hilmar Bogler

„Während meiner 18 Jahre als Oberbürgermeister konnte ich in Hof viel bewegen“, sagt Dr. Hans Heun, der im April 90. Geburtstag feierte. Der „Vater“ des Hofer Untreusees setzte den Bau des heute so beliebten Ausflugsziels am Rande von Hof trotz erheblichen Widerstands auch aus den Reihen des Stadtrats heraus durch. Und bis heute fährt er bei schönem Wetter gerne mit seiner Frau hinaus an den See.

Auch die Ausweitung des Flugverkehrs fiel in Heuns Amtszeit. Er erinnert sich lebhaft an die Verhandlungen mit den Amerikanern, die Nachtflüge in der Grenzregion nicht gerne sahen. „Es war so schön und bequem, zehn Minuten vor Abflug an den Flugplatz zu gehen und wenig später auf Mallorca zu landen“, sagt der Alt-Oberbürgermeister. mehr...

Palliativversorgung jetzt auch zuhause

Niemand denkt gerne ans Sterben. Dieses Thema hat in unserer schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit kaum Platz. Kommt das Gespräch dann aber doch einmal auf das Ende des Lebens, sind sich fast alle Menschen einig: Sie wollen am liebsten zuhause sterben, in gewohnter Umgebung und begleitet von vertrauten Menschen – und nicht irgendwo in einem Krankenhaus, angeschlossen an Maschinen und betreut von Fremden.

Die Hospizbewegung hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige zu begleiten und das Bewusstsein der Sterblichkeit wieder zu einem ganz natürlichen Bestandteil des Lebens zu machen. Dr. Sabine Westphal, Vorsitzende des Hofer Hospizvereins, sagt: „Mit der Gründung der SAPV (Spezielle Ambulante Palliative Versorgung) sind wir in der Region endlich für alle Bedürfnisse gut versorgt.“ mehr...

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