Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Serie Heimat: „Mein Herz schlägt auch in Norwegen“

heimat_konofsky„In Deutschland bin ich eine Hoferin“, sagt Margit Konofsky. „Aber mein Herz schlägt schon auch noch in Norwegen.“ 1981 war sie aus ihrem Heimatdorf Dalen in der norwegischen Provinz Telemark nach Erlangen gekommen, um Physiotherapeutin zu werden. Eigentlich wollte sie später in ihre Heimat zurückkehren – doch dann lernte sie auf der Erlanger Bergkirchweih den Medizinstudenten Karl Konofsky kennen. „Und wo die Familie ist, da ist auch mein Zuhause. Das war immer klar.“
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Grüne Linde: Kein Gast ist wie der andere

4N6A1367Was 1875 als reine Schankwirtschaft begann, präsentiert sich heute als moderner Landgasthof, Tagungszentrum und Drei-Sterne-Hotel: Seit 140 Jahren ist die Grüne Linde in Wölbattendorf im wahrsten Sinne des Wortes Dorfmittelpunkt. Chef Armin Wolfrum ist Wirt in sechster Generation – und seine beiden Kinder, sechs und sieben Jahre alt, packen auch schon gerne mit an. mehr...

Vorwort von Dr. Gisela Strunz

Pro Hof Fotos.JPG -RiasSehr verehrte Freunde und Förderer der Stadt Hof,

zwanzig Jahre alt wird die Hermann und Bertl Müller-Stiftung in diesem Jahr, und es ist sehr erfreulich, dass in dieser kurzen Zeitspanne so viele und vielfältige Projekte in Hof und auch Rehau gefördert werden konnten. Ein Segen ist die Stiftung für die Stadt, und man kann dem Ehepaar Müller gar nicht genug für seine Großzügigkeit danken. Wie vieles hat die Stiftung ermöglicht, was sich die Stadt Hof und andere gemeinnützige Akteure sonst nicht hätten leisten können! Glücklicherweise liegt der Förderschwerpunkt der Müller-Stiftung vor der eigenen Haustüre; denn laut Satzung sind Stiftung und Hof eng verbunden, geht es doch darum, das „öffentliche Wohl dieser Stadt“ zu fördern – ein erfreulich weites Feld. mehr...

Dekanatsreise: Malta: 5000 Jahre alte Geschichte und wohltuende Entschleunigung

Die frühere Hauptstadt Mdina, auch stille Stadt genannt, beherbergt keine 250 Menschen. Kennzeichnend ist der maltatypische Kalkstein.   Fotos: Günter Saalfrank und Hilmar Bogler

Die frühere Hauptstadt Mdina, auch stille Stadt genannt, beherbergt keine 250 Menschen. Kennzeichnend ist der maltatypische Kalkstein. Fotos: Günter Saalfrank und Hilmar Bogler

Malta war das Ziel der Dekanatsreise in diesem Jahr. Von Lampedusa hört man in diesen Tagen öfter.  Diese Insel liegt etwa 150 Kilometer von Malta entfernt. Nur 85 Kilometer sind es bis Sizilien. Ein strategisches Eiland ist Malta – heute und in der Vergangenheit. Täglich stranden hier viele Flüchtlinge aus Afrika. Zu viele, wie man uns versichert, und ohne Perspektive. mehr...

„Festla Karolina“ mit Einweihung des neu gestalteten Wirth-Platzes

Foto: Giegold-prophot.de

Foto: Giegold-profot.de

Am 18. April um 11 Uhr wird in Hof der neugestaltete Dr. Wirth-Platz in der Karolinenstraße eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Er war im vergangenen Jahr unter großer Bürgerbeteiligung komplett umgestaltet worden und erhielt durch die neue Bepflanzung jüngst sein endgültiges Gesicht. Oberbürgermeister  Dr. Harald Fichtner sowie Vertreter der Sponsoren… mehr...

Steinboss: Spielzeug für Generationen

steinboss1Manchmal hat Doris Tuckermann-Mündel ein Déjà-vu: Wenn sich Kundinnen mit ihren Kindern bei der Brio-Eisenbahn niederlassen und mit ihnen die Züge über die Holzgleise schieben, wird Tuckermann-Mündel das Gefühl nicht los, genau diese Situation vor vielen, vielen Jahren schon einmal erlebt zu haben. Und so falsch liegt sie damit in der Regel gar nicht. Denn die Mütter, die heute mit ihren Kindern bei „Steinboss“ in der Hofer Marienstraße einkaufen, spazierten oft genug vor 20 bis 30 Jahren selbst noch an Mutters Hand zur Tür herein.
Auf die Idee, ein Spielzeug-Geschäft zu eröffnen, kam Doris Tuckermann-Mündel vor 33 Jahren mehr oder weniger durch Zufall. Sie hatte Porzellanmalerin gelernt, wollte aber nach der Schulzeit nicht in der Industrie arbeiten. Zusammen mit ihrem Ehemann fertigte sie damals Ziegelbaukästen, mit denen sich Kinder am Mauern versuchen konnten. mehr...

Tom Hornig übernimmt Catering in der Freiheitshalle

hornigDer 29-jährige Tom Hornig übernimmt im Sommer eine große Aufgabe: Ab 1. Juli zeichnet er für das Catering in der Hofer Freiheitshalle sowie für das Restaurant neben der Halle verantwortlich. Der Pachtvertrag mit dem bisherigen Caterer, der Firma Dorfner, läuft zum 30. Juni aus. ProHof sprach mit dem Diplom-Kaufmann, der Dienstleistungs- und Personalmanagement studiert und zuletzt überwiegend für Messen, Sport- und Kulturveranstaltungen gearbeitet hat.

Herr Hornig, hat sich die erste Überraschung mittlerweile gelegt – oder waren Sie gar nicht überrascht, als Sie den Zuschlag bekamen?
Es war schon eine Überraschung. Man fragt sich natürlich, wie ein Stadtrat auf so eine Bewerbung reagiert. Ich weiß ja nicht, wie der Kontakt zum aktuellen Pächter war. mehr...

Erfolgsmanager Armin Möbius ist 95

Armin und Kathrin Möbius auf dem Balkon ihrer Wohnung in Krötenbruck.  Foto: Manfred Köhler

Armin und Kathrin Möbius auf dem Balkon ihrer Wohnung in Krötenbruck.
Foto: Manfred Köhler

Wie wird man bei bester Gesundheit 95 Jahre alt? Armin Möbius, dem legendären einstigen Erfolgsmanager des FC Bayern Hof, fallen da gleich mehrere Tipps ein: „Ich habe immer ein geregeltes Leben geführt und auf Mäßigung geachtet. Am Bier nippe ich bloß. Jeden Morgen esse ich Obst. Und der tägliche Spaziergang gehört auch dazu.“ Seine Frau Gertrud Möbius ergänzt: „Ich schaue darauf, dass wir beide genug Wasser trinken.“ Vielleicht seien es auch die guten Gene, fällt Armin Möbius noch ein. Sein Bruder Siegfried sei inzwischen 97, und auch die Eltern seien an die 90 Jahre alt geworden. mehr...

Vorwort von Martin Becher

2014-im Juli - PassbildDSC_0008Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Jahren hat sich das zivilgesellschaftliche Engagement, aber auch die Arbeit in unserer Projektstelle gegen Rechtsextremismus im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad, insbesondere gegen organisierte Neonazis gerichtet. Es ging darum, ihnen Einhalt zu gebieten, beginnend mit den unsäglichen Gedenkmärschen in Wunsiedel über die Demonstration am 1. Mai 2012 in Hof, für die über die Grenzen Bayerns hinaus mobilisiert wurde.  Wir mussten uns auseinandersetzen mit den Umtrieben in Oberprex, wo organisierten Neonazis ein Wohnhaus zur Nutzung zur Verfügung gestellt wurde, das sie sowohl für ihre internen Strategiebesprechungen als auch für öffentliche Veranstaltungen benutzt haben. Wir mussten und müssen uns auseinandersetzen mit einer Welle von Hakenkreuzschmierereien in Hof oder in Feilitzsch.  Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass auch andere Menschen aus dem extrem rechten Spektrum ihren Wohnsitz im Landkreis Hof gefunden haben. mehr...

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