ProHof

Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

1000 Euro für das Junge Theater

Auch im Jungen Theater, der Kinder- und Jugendsparte des Theaters Hof, wird wieder geprobt. Seit Anfang Juni laufen die Proben zu „Terezín – eine Geschichte von Fußball und Tod“ mit Schauspieler Jörn Bregenzer und Regisseur Marco Stickel. Außerdem proben im Hofer Zoo Darstellerin Julia Leinweber und Regisseurin Zuzana Masaryk das Stück „Schlafen Fische?“ – unterstützt mit 1000 Euro von der Stiftung der Sparkasse Hochfranken. „Terezín“ und „Schlafen Fische?“ sind ab kommender Spielzeit in Klassenzimmern unterschiedlicher Hofer Schulen und im Hofer Zoo zu erleben. mehr...

Neuer 3. Bürgermeister Sebastian Auer: Stadt muss mit gutem Beispiel vorangehen

Sebastian Auer ist neuer 3. Bürgermeister von Hof.

Sebastian Auer ist neuer 3. Bürgermeister von Hof.

Bei den Kommunalwahlen 2014 hat Sebastian Auer den Einzug in den Hofer Stadtrat knapp verpasst. Dass es diesmal klappen könnte, hielt der 37-Jährige durchaus für realistisch. Dass er nun jedoch nicht nur Stadtratsmitglied, sondern sogar dritter Bürgermeister seiner Heimatstadt ist, hat Sebastian Auer überrascht und sehr gefreut. „Vor allem dass ich genau so viele Stimmen bekommen habe wie auch die zweite Bürgermeisterin, Angela Bier von der CSU, mir also so viel Vertrauen geschenkt wurde wie einer etablierten Stadträtin aus der größten Fraktion im Stadtrat.“ mehr...

Stadtführungen „Hof kurz & knackig“

Seit 20. Juni gibt es wieder Stadtführungen „Hof kurz & knackig“. Jeden Samstag um 11 Uhr startet der einstündige Stadtrundgang samt Besuch des Hofer Wärschtlamos. Im Preis von 5 Euro ist ein Paar original Hofer Wärscht enthalten. Wegen der Corona-Vorsichtsmaßnahmen ist jedoch eine vorherige Anmeldung in der Tourist-Information, Telefon 09281/815-7777 nötig.

ProHof-Masken: Exklusiver Schutz

Sybille (links) und Regine Kaiser

Sybille (links) und Regine Kaiser

Normalerweise bietet der Verein ProHof seinen Mitgliedern ein abwechslungsreiches und interessantes Jahresprogramm. Geplant war das auch 2020 so. Aber dann kam das weltumspannende Virus und hat alle Planungen zunichte gemacht. Um möglichst gesund durch die Krise zu kommen, haben alle Mitglieder kürzlich eigens kreierte Masken erhalten. Einige ließen uns Fotos der „Maskerade“ zukommen.
Die Masken sind nicht käuflich zu erwerben. Wer das Rätsel auf Seite 18 löst, hat jedoch die Chance, eine solche nützliche und ansprechende Maske zu gewinnen. Das Lösungswort bis 25. Juli 2020 an ProHof e. V. Ludwigstraße 24, 95028 Hof oder per Mail an prohof@tvo.de schicken. mehr...

Freier Eintritt ins Museum

Am ersten Sonntag im Monat, am 5. Juli 2020,  ist wieder freier Eintritt ins Museum Bayerisches Vogtland, der durch die großzügige Unterstützung der Hermann und Bertl Müller-Stiftung ermöglicht wird. Auch die traditionelle Sonntagsführung findet um 15 Uhr statt. Gästeführer Wolfgang Pollnick schlüpft in die Rolle des Scharfrichters Heinrich Schmidt und nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die dunkle Seite des mittelalterlichen Hofs. Die Führung ist kostenfrei, aber nicht öffentlich. Das heißt, im Vorfeld ist eine Anmeldung im Museum notwendig (09281 / 815-2700 oder museum@stadt-hof.de). mehr...

Steinschlange wächst von Tag zu Tag

Noch ist der Weg um den Pfaffenteich nicht ganz geschafft – aber wenn noch mehr Spaziergänger fleißig mitmachen, ist das nur noch eine Frage der Zeit. Auch Linda, Lina und Paul (von links) haben die vielen bunten Kunstwerke bewundert und selbst Steine an der Schlange angelegt.  Fotos: Sandra Langer (2), Andreas Rau (4)

Noch ist der Weg um den Pfaffenteich nicht ganz geschafft – aber wenn noch mehr Spaziergänger fleißig mitmachen, ist das nur noch eine Frage der Zeit. Auch Linda, Lina und Paul (von links) haben die vielen bunten Kunstwerke bewundert und selbst Steine an der Schlange angelegt. 
Fotos: Sandra Langer (2), Andreas Rau (4)

Das Leben in einer schwierigen Zeit ein klein wenig bunter machen; Menschen aufmuntern und zur Kreativität anregen; Zusammenhalt demonstrieren, auch wenn Zusammensein gerade schwierig ist. All das haben die Hofer Schwestern Lily und Lotta, zehn und sechs Jahre alt, mit ihrer Steinschlangen-Aktion an den Hofer Pfaffenteichen beabsichtigt – und erreicht.

„Schaffen wir es um diesen Pfaffenteich?“ steht auf dem Plakat, das die Mädchen an dem beliebten Ausflugsziel in Krötenbruck aufgehängt haben. Anders als die „Frankenstones“, die viele Wanderer bei ihren Spaziergängen suchen, finden und an neuer Stelle wieder auslegen, sollen die Steine hier liegen bleiben – fein säuberlich aneinandergereiht, bis der ganze Weg um den Teich geschafft ist.
Die Großtante von Lily und Lotta hatte bei einem Spaziergang während der coronabedingten Lockdown-Phase in ihrer Heimat eine bunte Steinschlange am Main entdeckt und ihren Nichten ein Video geschickt. Den Hofer Mädels war schnell klar: „Das wollen wir auch machen.“
Da der Untreusee dann doch eine Nummer zu groß war, fiel die Entscheidung schnell für den Pfaffenteich, an dem die Schwestern schon immer gerne unterwegs waren. Lily und Lotta bemalten ein paar Steine, bastelten ein Schild, das Spaziergänger zum Mitmachen auffordert, posteten mit Papas Hilfe einen Facebook-Aufruf und riefen ein paar Freunde an. mehr...

Johann Christian Reinhart: Ein Römer mit Hofer Wurzeln

Dieses Porträt von Johann Christian Reinhart schuf der spanische Maler José de Madrazo y Agudo.

Dieses Porträt von Johann Christian Reinhart schuf der spanische Maler José de Madrazo y Agudo.

Drei Buchstaben hat der Name seiner Geburtsstadt, drei Buchstaben der Name der Stadt, in der er 58 seiner insgesamt 86 Lebensjahre verbracht hat. Der Maler, Zeichner und Radierer Johann Christian Reinhart, am 24. Januar 1761 am Maxplatz in Hof geboren, fand seinen Schicksalsort in Rom, wo er am 9. Juni 1847 starb. Im nach ihm benannten Reinhart-Cabinett in Hof am Unteren Tor findet sich ein Querschnitt seines künstlerischen Schaffens, liebevoll betreut vom Verein KulturKreis Hof.

Dorit Pohl gehört dem KulturKreis Hof an, ebenso wie ihr Mann Stefan, der 1. Vorsitzender ist. Sie ist gebürtige Hoferin. Lange Jahre war sie weg, unter anderem als Museumsleiterin tätig, seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit ihrem Mann zurück. „Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass Sie nur Informationen schreiben, die ohnehin schon jeder kennt“, beruhigt mich Dorit Pohl. mehr...

Ausstellung: Feind ist, wer anders denkt

Zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“: Das Museum Bayerisches Vogtland präsentiert von 23. Juni bis 6. September eine Wanderausstellung des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU; ehem. Gauck-Behörde) über Funktion und Methoden der DDR-Staatssicherheit. Insbesondere die Auswirkungen der Stasi-Maßnahmen auf das Leben der Betroffenen stehen im Fokus. Mehrere Ausstellungsmodule… mehr...

Leo Reichel: Von Gänsen und Punkerinnen – Anekdoten zum Abschied aus dem Rathaus

Rund 40 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern: Leo Reichel als junger Inspektor – ...

Rund 40 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern: Leo Reichel als junger Inspektor – …

Mehr als 45 Jahre lang war Leo Reichel, der Hauptamtsleiter der Stadt Hof, in verantwortungsvollen Funktionen der Stadtverwaltung tätig. Nun verlässt der geschäftsleitende Verwaltungsdirektor das Rathaus und tritt mit dem 31. Mai in den Ruhestand.
Mit Fachbereichsleiter Reichel scheidet der derzeit dienstälteste leitende Beamte der Stadt Hof aus dem aktiven Dienst aus. Der gebürtige Hofer ist seit jeher seiner Heimatstadt fest verbunden: Nach Besuch des Schiller-Gymnasiums Hof und dem anschließenden Studium an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Bayern engagierte sich Reichel in zahlreichen Bereichen der Stadtverwaltung, zuletzt als Leiter des Fachbereichs zentrale Steuerung, Personal und Organisation. Berufsbegleitend absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschafts-Akademie der Universität Bayreuth sowie vor dem Bayerischen Landespersonalausschuss in München die staatliche Qualifikationsprüfung für den Höheren Verwaltungsdienst. mehr...

40 Jahre im Forstbetrieb der Hospitalstiftung

Seit genau 40 Jahren ist Waldarbeiter Berthold Schößner im Forstbetrieb der Hospitalstiftung Hof beschäftigt. Zum Jubiläum gratulierte Stiftungsleiter Siegfried Leupold und bedankte sich für das langjährige Engagement: „Berthold Schößner hat seine Tätigkeit in den stiftischen Waldungen im Jahr 1980 begonnen. Zu dieser Zeit war das Thema Luftverschmutzung und Waldsterben in aller Munde – gerade in der hiesigen Region. Über die Jahrzehnte hat sich im Forst viel getan, so waren zum Beispiel Orkane und andere Schadensereignisse zu verzeichnen. mehr...

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