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Wandern: Perfekter Sport für Herzpatienten

Ausdauersport hilft, um Herzerkrankungen vorzubeugen. Doch Vorsicht: Wer frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ handelt, der läuft Gefahr, sich zu überschätzen und den gegenteiligen Effekt zu erzielen. Im günstigsten Fall bedeutet das dann Seitenstechen, im schlimmsten Fall einen Kreislaufkollaps oder gar einen Herzinfarkt. Denn vom Couch-Potato zur Sportskanone ist es ein weiter und – mitunter – steiniger Weg. „Es müssen ja auch nicht immer gleich das Rennradfahren, der Halbmarathon oder die 30 gekraulten Bahnen im Schwimmbad sein. Schließlich gibt es noch ganz viel dazwischen“, sagt Prof. Dr. med. Dr. phil. Anil-Martin Sinha, Chefarzt der Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und internistischen Intensivmedizin des Sana Klinikums Hof. „Als Einstieg in die Welt des Ausdauersports ist vor allem das Wandern geeignet, denn es bietet eine gute und schonende Möglichkeit, einen aktiven Lebensstil zu führen.“ Wandern empfiehlt sich zudem für diejenigen, die nicht unbedingt den Prinzipien von „höher, schneller, weiter“ folgen wollen. „Zwar werden beim Wandern nur relativ geringe Belastungsintensitäten erreicht, dennoch kommt es durch die regelmäßige körperliche Aktivität zu günstigen Effekten für das Herz-Kreislauf-System“, weiß Prof. Dr. Sinha.

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