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ProHof-Weihnachtsfeier im Nimmerland

Gebackene Sterne – groß und klein – Monde mit viel dicker Schokolade, mmhhh – eng an eng in Kampschultes Kulturkantine bei einer besonderen Weihnachtsfeier: Ingeburg Buchta hatte ins Nimmerland geladen und Cooley’s Company (Bild Seite 11 unten und Musikpädagogin der Fachakademie Astrid Döberlein am Klavier rechts) unter Leitung von Cordula Schiller-Golden stimmte mit irischer Musik ein in einen märchenhaften Adventsnachmittag mit Wohlfühlfaktor. In eine Welt, in der Kinder kluge und so einfache Antworten auf Fragen des Lebens gaben: dass es ihnen so gut geht, dass sie eine Familie und Freunde haben, dass sie spielen und spielend erwachsen werden dürfen, dass es in Deutschland keinen Krieg gibt…
Liz Wilzcek, stellvertretende Leiterin der Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in Hof, fasste den Wunsch in dem wunderbaren Lied von Gerhard Schöne über die sieben Gaben trefflich zusammen:

Wenn ich dir was wünschen dürfte, mein liebes Kind,
wünscht‘ ich dir die sieben Gaben, die nicht leicht zu haben sind.
Die Geduld der Weinbergschnecke, ruhig zieht sie ihre Bahn
und kommt unbemerkt von allen still bei ihrem Ziele an.
Und den Stolz von meiner Katze, kein Befehl bricht ihren Sinn.
Sie streicht nur um meine Füße, wenn ich sanft zu ihr bin.
Wenn ich dir was wünschen dürfte, mein liebes Kind,
wünscht‘ ich dir die sieben Gaben, die nicht leicht zu haben sind
Die Balance des Stehaufmännchens. Es schwankt etwas hin und her
wenn man es zu Boden drückte und steht dann wie vorher.
Und die Frechheit eines Flohes, der die großen Tiere dreist
dort, wo sie am meisten stinken nicht hineinkriecht, nein, beißt.
Wenn ich dir was wünschen dürfte, mein liebes Kind,
wünscht‘ ich dir die sieben Gaben, die nicht leicht zu haben sind
Das Geheimnis eines Steines. Außen grau und unscheinbar,
weiß er doch in seinem Innern einen Kristall, sternenklar.
Und den Traum des Samenkornes, das sich in die Erde legt,
das die Blätter und Blüten, Baum und Frucht in sich trägt.
Und zuletzt den Mut der Rose, die noch einmal rot erblüht,
wenn schon Raureif und Neuschnee jedes Feld überzieht.

Peter Pan, das ewige Kind, der Schelm, der stets zu unterhalten weiß, eine Rolle, die wohl für Peter Kampschulte (Bild) geschrieben wurde. Er schlüpfte nicht in die Rolle, er verkörperte sie – nicht nur an diesem Nachmittag. Fortsetzung folgte noch am Abend auf der Bühne.
Gute Gespräche rundeten diesen einzigartigen Adventsnachmittag ab. Beim gemeinsamen Lied „In der Weihnachtsbäckerei“, war Buchtas Backstube ganz präsent… Anke Bogler

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