Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Stadtmarketing: Silvia Gulden neue Geschäftsführerin

Übergabe des Staffelstabes beim Hofer Stadtmarketingverein: die scheidende Geschäftsführerin Ute Fischer, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Silvia Gulden, die seit 1. Februar die Geschicke des Stadtmarketingvereines lenkt (von links).

Übergabe des Staffelstabes beim Hofer Stadtmarketingverein: die scheidende Geschäftsführerin Ute Fischer, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Silvia Gulden, die seit 1. Februar die Geschicke des Stadtmarketingvereines lenkt (von links).

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich für Hof und die Menschen in der Region einzusetzen“, sagt Silvia Gulden. Und: „Der Beruf muss einem Spaß machen.“ Ihrer neuen Aufgabe als Geschäftsführerin des Hofer Stadtmarketingvereins sieht Silvia Gulden deshalb mit großer Spannung und Freude entgegen. Die 41-Jährige hat an der Hochschule in Hof Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing studiert und war zuletzt in der Sparkasse Hochfranken in leitender Position im Marketing tätig.

Das Stadtmarketing Hof agiert als eigenständiger Verein mit Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner an der Spitze. Die bisherige Geschäftsführerin Ute Fischer hat neue Aufgaben übernommen; Vereinsführung und Stadtrat hatten sich für Silvia Gulden als Nachfolgerin ausgesprochen, die nun am 1. Februar ihren Dienst antritt.
Gulden lebt in Oberkotzau, wurde in Hof geboren und hat die Region bewusst nicht verlassen. „Wir haben so viel Schönes hier.“ Hochfranken werde nicht umsonst als Genussregion bezeichnet, sei zudem landschaftlich sehr schön und kulturell gut aufgestellt. „Als jemand, der hier groß geworden ist und die Region schon immer liebt, habe ich einen anderen Blick auf die Dinge als Menschen, die neu herkommen.“ Großes Potenzial sieht die neue Stadtmarketing-Geschäftsführerin auch in den Hofern selbst: „Hier leben so viele Menschen, die etwas bewegen wollen – von den Volksfestwirten über die Macher der Filzfabrik bis hin zum Awalla-Projekt gibt es da viele Beispiele.“
Solche Leute zu finden und zusammenzubringen, damit aus deren Ideen und Tatkraft Neues entstehen kann, sieht Silvia Gulden als eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Sie möchte präsent sein, das Gesicht des Stadtmarketings werden, sich als Ansprechpartnerin anbieten und mit den Menschen ins Gespräch kommen. Tolle Ansätze wie die InnenHofKonzerte oder das Saaleauenfest – Veranstaltungen, die sie bisher als Besucherin genossen hat – möchte sie weiterentwickeln und neue Anziehungspunkte schaffen. „Auch die wertvolle Arbeit von ProHof gilt es herauszuheben. Beispiel dafür ist der attraktive Veranstaltungskalender.“
Die 41-Jährige freut sich über die mehr als 100 Fachgeschäfte allein in der Hofer Innenstadt, die sich in der Digitalisierung bewähren müssen, aber auch alle Chancen haben, die Innenstadt weiter belebt zu halten. „Weiterhin laufen Initiativen in der Kernstadtkonzeption hinsichtlich der Vermittlung von Kompetenzen.“
Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sieht Gulden im Umgang mit den digitalen Herausforderungen: „Mit dem digitalen Gründerzentrum am Campus der Hochschule, beziehungsweise überhaupt mit der Hochschule und der Beamtenfachhochschule, die uns viele junge Menschen mit unglaublichem Potenzial nach Hof bringen, haben wir beste Voraussetzungen, diese Herausforderungen zu meistern.“ Auch Aktionen wie die Popup-Stores und der Einsatz der Bloggerin Debora Fikentscher seien gute Ansätze zur digitalen Vermarktung der Stadt, die es weiterzuentwickeln und zu ergänzen gelte.
Zunächst einmal wird Silvia Gulden sich aber einarbeiten, viele Infos sammeln und Kontakte pflegen. „Dabei ist es immer wichtig, mit den Menschen zu reden.“ Aufgeschlossen und kommunikativ wie sie ist, wird ihr das nicht schwer fallen. Und sie verspricht: „Ich mache keine halben Sachen. Ich werde mit Herzblut dabei sein.“
Sandra Langer

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