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ProHof-Tour 2019: Mit dem Rad, Motorrad oder zu Fuß ins schöne Höllental

Stadtrat Reinhard Mehringer, OB Dr. Harald Fichtner, Alt-OB Dieter Döhla und Gattin Margit (von links) machten sich zusammen mit mehr als 250 Startern auf den Weg. Fotos: Hilmar Bogler (5), Volker Reinstorf (3)

Stadtrat Reinhard Mehringer, OB Dr. Harald Fichtner, Alt-OB Dieter Döhla und Gattin Margit (von links) machten sich zusammen mit mehr als 250 Startern auf den Weg.
Fotos: Hilmar Bogler (5), Volker Reinstorf (3)

Das Gute liegt so nah – oft hat die Autorin diesen Satz schon für ihre Berichte verwendet. Für die ProHof-Tour 2019 muss er erneut herhalten: Ob Radler entlang des Grünen Bandes, die Wanderer im Höllental oder die Biker mit ihrer Tour durch Thüringen – alle haben unisono berichtet, auf welch herrlichem Stückchen Erde wir doch daheim sind!
Optimale äußere Bedingungen mit Sonnenschein und nicht zu hohen Temperaturen ließen mehr als 250 Starter sich auf den Weg zum Endpunkt der Tour in Richtung Blechschmidtenhammer machen. Unsere bergige und an Höhenmetern reiche Gegend machte die Radtour anspruchsvoll. Wer ein E-Bike hatte, war klar im Vorteil …
Die Getränkepause in Pottiga gewährte einen atemberaubenden Blick über das Saaletal. Die Aussichtplattform mit Informationen veranschaulicht die Nähe und Verbindung zu unserer Heimat. Pottiga, das erstmals 1325 urkundlich erwähnt wurde, ist ein Teil des Südostthüringer Schiefergebirges. Angrenzende Ortschaften klingen vertraut: Birkenhügel, Blankenberg, Harra, Hirschberg, Berg und Issigau.
Während der Zeit der Deutschen Teilung lag Pottiga unmittelbar an der Grenze. Diese verlief im Bereich von Pottiga durch die Saale. Im Saale-Abschnitt zwischen Blankenstein und Pottiga gab es etliche spektakuläre Fluchtversuche. Weil Pottiga innerhalb des Grenzstreifens lag, war der Ort nur mit einer Sondergenehmigung zugänglich.
Das ist nun fast 30 Jahre her. Wie gut, dass es Vergangenheit ist. Es lohnt sich, die Perspektive zu wechseln und sich einmal auf die andere Seite zu begeben. Nach nur vier Kilometern war Blechschmidtenhammer erreicht und man konnte bei Wärscht, Getränken, guter Musik und ebensolchen Gesprächen sich von den Strapazen erholen.
Danke der Radsportabteilung der IfL mit seinem Abteilungsleiter Herbert Strößner und Trainer Jürgen Hodel und seiner Familie, die die Familien- und Profitour erneut sehr gut ausgearbeitet und sicher begleitet haben, den Madhouse Brothers Hof, die eine gemütliche Bikertour ausgearbeitet und begleitet haben und Rainer Rödel, der die Wanderroute fachkundig geführt und mit Wissenswertem angereichert hat. Ein großer Dank auch der Scherdel-Brauerei, die traditionell für ausreichend Getränke und Sitzgelegenheiten gesorgt und dem Radhaus Hensel & Koller, das zum wiederholten Mal ein Mountainbike zum Verlosen zur Verfügung gestellt hat. Anke Bogler

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