Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Sie haben am 15. März die Wahl: Wer soll neuer Oberbürgermeister werden?

Wer wird der nächste Oberbürgermeister oder die nächste Oberbürgermeisterin von Hof? Der Wahlkampf um den Chefsessel im Rathaus geht in die heiße Phase. Mit sechs Kandidaten ist die Auswahl groß, hilfreich wäre der direkte Vergleich. Deshalb haben wir allen Bewerbern dieselben Fragen vorgelegt – und um möglichst kurze, prägnante Antworten gebeten. Das Ergebnis finden Sie hier in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen.

Michael Böhm
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Der kleine Fußweg vom Kirchplatz der St. Michaeliskirche hinunter zum Graben.

Was macht den Charme der Stadt aus?
Hof ist nicht zu groß und nicht zu klein und bietet alles.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Die Verkehrsanbindung und die Lage in Europa machen Hof zum perfekten Standort.

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Kurze Wege, alles in Reichweite und hoher Freizeitwert machen Hof zur Familienstadt.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Kostenfreier Innenstadt-Shuttle und ein gelebtes Leitbild.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Mehr positives Agieren als Bedenken.

Gudrun Bruns
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Die Badehalbinsel am Untreusee.

Was macht den Charme der Stadt aus?
Die Häuser im Rathausviertel rund um die Ludwigstraße.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Schönes Wohnen für die Mitarbeiter und trotzdem im Zentrum von Europa für gute Geschäfte.

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Günstiges Wohnen, vielfältige Bildungseinrichtungen und tolle Freizeitangebote.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Urbanes Leben, Wohnen und Arbeiten auf dem Gelände der Hof-Galerie und HofTex.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Eine Humboldt-Ausstellung unseres Museums im renovierten Püttnerschen Palais in der unteren Ludwigstraße.

Eva Döhla
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Alle Türme in unserer Stadt, von denen man einen weiten Blick hat (Rathaus, Labyrinth, St. Michaelis, Bismarckturm).

Was macht den Charme der Stadt aus?
Dass wir alles haben, was eine Stadt ausmacht, und zugleich schnell in der Natur sind.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Weil Hof den Mitarbeitenden hohe Lebensqualität bietet und es gute Verkehrsanbindungen gibt. Um damit zu punkten muss Hof seine Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung allerdings besser aufstellen.

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Auf jeden Fall die tollen Sport- und Freizeitangebote unserer vielen Vereine. Großen Handlungsbedarf haben wir bei den Schulen, die aus allen Nähten platzen.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Kleiner Auszug aus meinen „Top-5-Herausforderungen für Hof“: dass wir einen modernen Busbahnhof haben, mit guten Angeboten rundherum, und dass das Drama Hofgalerie zu einem guten Ende kommt mit generationenfreundlichen bezahlbaren Stadt-Wohnungen, sinnvollen Läden und Möglichkeiten, Leute zu treffen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Dass eines Tages alle Kinder einen Schulabschluss haben, alle Erwachsenen eine anständig bezahlte Arbeit finden und auch im Alter finanziell abgesichert sind. Fast eine Utopie, aber nichtsdestotrotz eine sinnvolle Zielsetzung!

Dr. Harald Fichtner
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Ich bin am liebsten am Theresienstein, beim Labyrinth oder am Weisheitstempel.

Was macht den Charme der Stadt aus?
Viele schöne Dinge, die man häufig erst auf den zweiten Blick erkennt und die man oft erst zu schätzen lernt, wenn man sie nicht mehr hat.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Die Abnahme der Arbeitslosigkeit und die Zunahme der Zahl an Arbeitsplätzen macht eine positive Entwicklung deutlich. In der Zukunft wird es verstärkt darum gehen, dass Unternehmen ausreichend Nachwuchs haben. Bei Neuansiedlungen, die schon in diesem Jahr kommen werden, spielt immer mehr unsere zentrale Lage mit guten Verkehrsanbindungen und ein innovatives Umfeld mit beispielsweise der Hochschule und ihren Instituten eine immer größere Rolle.

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Die Stadt Hof verfügt über ein breites KiTa-, Musikschul-, Schul- und Freizeitangebot mit kurzen Wegen und guter Erreichbarkeit und mit zentralörtlichen Einrichtungen. Die Wege sind kurz, die Infrastruktur gut, das Kulturangebot ist für die Größe der Stadt außergewöhnlich und die logistische Lage ist ganz hervorragend. Darüber hinaus sind wir mit wunderschöner Natur umgeben.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Der Umbau der Innenstadt wird fortgeschritten sein, neue Behörden und Hochschulinstitute mit hunderten Arbeitsplätzen werden ihre Arbeit aufgenommen haben und neue Einwohner nach Hof bringen, die zentrale Lage Hofs wird den wirtschaftlichen Strukturwandel positiv begleiten und junge, innovative Unternehmen werden Keimzellen der wirtschaftlichen Entwicklung sein.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Stadtgestaltung ist kein Wunschkonzert, aber Ziel ist, dass sich alle Einwohner der Stadt wohl fühlen und die vielen positiven Seiten unserer Stadt nach außen tragen. Und: dass wir weiter in Frieden und Wohlstand miteinander leben.

Elisabeth Scharfenberg
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Hof ist für mich die positive Summe aus vielen Orten − vom Untreusee bis zur Altstadt.

Was macht den Charme der Stadt aus?
Die vielen Gesichter, die Hof hat, und die Menschen, die in Hof leben.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Hof liegt mitten im Herzen Europas und bietet damit enorme Chancen.

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Hof bietet eine hohe Lebensqualität mit großen Entfaltungsmöglichkeiten für Familien.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Ein Innenstadtkonzept, das aus einem Guss ist, und mit dem die Hoferinnen und Hofer genauso zufrieden sind wie der örtliche Einzelhandel.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Den Mut, Denkverbote aufzuheben und vermeintlich alternativlose Projekte neu zu planen.

Peter Senf
Was ist Ihr Lieblingsort in der Stadt?
Die Stadtbücherei. Ich finde hier nicht nur wunderbare Bücher und Medien, sondern auch motivierte und engagierte Mitarbeiter und – fast immer – gut gelaunte Besucher.

Was macht den Charme der Stadt aus?
Die Menschen – denn das ist unser Kapital. Die günstige Verkehrslage, ein bald noch schöneres Stadtbild, die wunderbaren Wirtschaftsunternehmen, die trotz der Stadtspitze in weiten Bereichen noch gute Stadtverwaltung, die vielfältigen Vereine und Verbände, die bunte Parteienlandschaft und die Religionsgemeinschaften jeder Couleur leben von den Hofern und denen, die nach Hof kommen.

Warum sollten Unternehmen sich genau hier ansiedeln?
Wegen des Charmes der Stadt Hof (siehe oben).

Was macht die Stadt für Familien attraktiv?
Vieles – die gute Lage, die gute Versorgungssituation, die guten Bildungseinrichtungen, die hervorragenden gemeinnützigen Organisationen, die soziale Wärme, eine wunderbare Landschaft und ein großes Potenzial, das gehoben und besser gepflegt werden muss.

Was wollen Sie bis 2026 umgesetzt haben?
Bis 2026 muss eine verlässliche und zukunftssichere Finanz- und Haushaltsplanung etabliert worden sein, die auch die zukünftigen Ausgaben und Kosten, die heute schon absehbar sind, abbildet. Es muss eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus für jedes Bürgeranliegen geschaffen werden – ob es um das Bestellen eines Aufgebots für Heiratswillige oder um die Ansiedlung eines Gewerbebetriebs geht. Es muss den guten Mitarbeitern der Stadt Hof möglich sein, Kundendienst und nicht obrigkeitsstaatliche Gewalt auszuüben. Es muss ein dauernd an den sich ändernden Gegebenheiten angepasstes Stadtentwicklungs- und Stadtplanungskonzept geben, das für Entwicklungen auf jeder Ebene und in jeder Größe, für Neuankömmlinge wie auch für Ansässige offen ist und das eine eigenständige von allen Beteiligten und Interessierten getragene Institution ist. Es müssen Stadtratssitzungen dann stattfinden, wenn die arbeitende Bevölkerung Zeit hat, und es muss geprüft werden, ob man Stadtratssitzungen oder zumindest Bürgerversammlungen in jedem einzelnen Stadtteil wenigstens einmal jährlich abhalten kann.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich für Hof wünschen?
Eine kluge und menschliche Stadtführung, der stets bewusst ist, dass sie von Bürgern für Bürger gewählt wurde.

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