Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Wahl: Angela Bier neue zweite Bürgermeisterin

Angela Bier ist Hoferin mit Leib und Seele: „Ich bin hier geboren und zur Schule gegangen, arbeite hier und wollte die Region nie verlassen.“ Dass die 60-Jährige, die seit zwölf Jahren im Hofer Stadtrat aktiv ist und sich darüber hinaus auch in unzähligen Vereinen engagiert, ihrer Heimatstadt nun als zweite Bürgermeisterin dienen darf, freut sie sehr.

Ehrenamtliches Engagement war für Angela Bier schon immer eine Selbstverständlichkeit. mehr...

Facettenreich: Dominique Bals

Zwei mal Dominique Bals: Schauspieler am Theater Hof

Zwei mal Dominique Bals: Schauspieler am Theater Hof …

„Wir erleben gerade eine spannende Zeit, der man mit einem gewissen Mut begegnen sollte, und in der man es nicht an Solidarität mangeln lassen sollte“, sagt Dominique Bals. Beides beweist Bals, der als Schauspieler des Hofer Theaters Kulturfreunden wohlbekannt ist, nicht erst seit der Corona-Krise mit seinem ehrenamtlichen Engagement. Er sei mehr fürs Tun als fürs Reden, sagt er. Und tut so einiges, um zu helfen, wo gerade Not am Mann ist.

In den vergangenen Wochen hat Dominique Bals die Zwangspause im Theaterbetrieb dazu genutzt, in einem Altenheim zu helfen. Da er während seines Zivildienstes eine Pflegehelferausbildung gemacht, ehrenamtlich in der Entwicklungshilfe gearbeitet und sich die Zeit auf der Schauspielschule mit Dienst im Krankenhaus finanziert hat, registrierte er sich auf einem Portal des Landkreises, als dringend Helfer mit Erfahrung in der Pflege gesucht wurden – und kam prompt zum Einsatz. mehr...

VHS Hofer Land unterstützt zukunftsorientierte Ausbildung

Ansprechpartner des neuen VHS-Projektes „Jobstarter plus“ sind Anne Browa, Digitalberaterin für Betriebe, und Andreas Krauß, Digitalberater für Schulen. Foto: Andre Vogel/VHS

Ansprechpartner des neuen VHS-Projektes „Jobstarter plus“ sind Anne Browa, Digitalberaterin für Betriebe, und Andreas Krauß, Digitalberater für Schulen.
Foto: Andre Vogel/VHS

Mit dem EU- und Bund-geförderten Projekt „Jobstarter plus – digitaler Berufsstart“ unterstützt die Volkshochschule (VHS) Hofer Land die zukunftsorientierte Ausbildung in Hochfranken. Ziel des noch ganz jungen Projektes ist es, Handwerk, Gastronomie und kleineren Unternehmen dabei zu helfen, besser an Auszubildende zu kommen. Zu den ersten Projektpartnern in dieser Sache gehört auch die Bäckerei Reinel, die wir in diesem Heft in Teil 11 unserer Ausbildungsserie vorstellen.
Zuständig für das Jobstarter-Projekt sind Anne Browa, Digitalberaterin für Betriebe, und Andreas Krauß, Digitalberater für Schulen der VHS Hofer Land. mehr...

Bäckerei Reinel bietet auch Doppelqualifizierungen

Geschäftsführerin Michaela Fleischer Fotos: Indivisual

Geschäftsführerin Michaela Fleischer Fotos: Indivisual

Wie bunt und vielfältig ist das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hof und Umgebung? Können alle Ausbildungsstellen besetzt werden? Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden? Um das herauszufinden, hilft nur die Nachfrage vor Ort. Deshalb stellt das Pro-Hof-Magazin Betriebe vor, der ausbildet. Für den elften Teil haben wir nachgefragt bei Michaela Fleischer, Geschäftsführerin der Bäckerei Reinel:

Wie groß ist die Bandbreite an Ausbildungsstellen bei Ihrer Firma – wie viele verschiedene Ausbildungsberufe gibt es?
Wir bieten drei verschiedene Ausbildungen an: Bäcker/in, Konditor/in und Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei. mehr...

Attraktionen vor der Haustür

Wenn Spazierengehen in der näheren Umgebung fast alles ist, was einem noch erlaubt bleibt, lernt man die Schönheiten direkt vor der Haustür wieder neu schätzen. Jeder weiß, dass Hof mit dem Untreusee und dem Theresienstein gleich zwei unschätzbare Naherholungsgebiete aufbietet, die ideal sind für Bewegung an der frischen Luft. Aber es gibt auch noch andere attraktive Orte, Gegenden und Wege zum Wandern und Radeln in Hof und Umgebung, an die man eher nicht so oft denkt. Hier eine kleine Zusammenstellung für alle, die Abwechslung suchen.

1. Hofer Geschichtswege

Was haben der Hofer Hauptbahnhof, die Claviere am Rähmberg und der Wartturm gemeinsam? Sie alle sind Stationen der Hofer Geschichtswege. Insgesamt 84 Standorte hat der Langnamenverein zu diesem Thema erforscht, in Bild und Text erklärt und durch Wege erschlossen. Die unterhaltsamen und informativen Tafeln ermöglichen es, Hof gleich in doppelter Weise neu zu entdecken: über Geschichten aus der Vergangenheit und die Wege, die diese Stationen in der Gegenwart verbinden. mehr...

Neue Oberbürgermeisterin Eva Döhla: „Das Amt fühlt sich stimmig und richtig an“

Im großen Kreis konnte Eva Döhla mit ihrer Familie zuletzt vor der Corona-Krise zusammenkommen. Das Bild entstand im letzten Winter und zeigt (von links) Ehemann Daniel Wagner, Sohn Ariel, Vater Dieter Döhla, Bruder Fabian Döhla, Sohn Aaron, Mutter Margit Döhla, Eva Döhla und Sohn Aeneas. Foto: privat

Im großen Kreis konnte Eva Döhla mit ihrer Familie zuletzt vor der Corona-Krise zusammenkommen. Das Bild entstand im letzten Winter und zeigt (von links) Ehemann Daniel Wagner, Sohn Ariel, Vater Dieter Döhla, Bruder Fabian Döhla, Sohn Aaron, Mutter Margit Döhla, Eva Döhla und Sohn Aeneas. Foto: privat

Im Mai beginnt in Hof eine neue Ära: Mit Eva Döhla nimmt erstmals in der Geschichte der Stadt eine Frau auf dem Chefsessel im Rathaus Platz. Ungewöhnlich ist außerdem, dass der Name Döhla in der Ahnengalerie der Hofer Oberbürgermeister nun zum zweiten Mal vorkommt: Vor Dr. Harald Fichtner hatte Dieter Döhla 18 Jahre lang das Amt inne. Wir haben bei der neuen Oberbürgermeisterin nachgefragt: mehr...

Eiserne Hochzeit im Haus Starosta

Christl und Helmut Starosta an ihrem Hochzeitstag zu Ostern 1955

Christl und Helmut Starosta an ihrem Hochzeitstag zu Ostern 1955…

Ein sehr seltenes Jubiläum haben die ProHof-Mitglieder Christl und Helmut Starosta gefeiert: Das Ehepaar ist seit 65 Jahren verheiratet und damit ein Eisernes Hochzeitspaar.

Bereits in Marienburg in Westpreußen, wo die beiden ihre Kindheit verbrachten, wohnten sie im gleichen Haus. Christl Schmidt war noch ein kleines Mädchen, Helmut Starosta ein ganz junger Mann, als im Zweiten Weltkrieg die Front näher rückte. Christls Mutter vertraute Helmuts Mutter ihren Haustürschlüssel an und floh mit ihrer Familie nach Bayern. Unterschlupf fanden die Schmidts zunächst bei Verwandten in Altenstein in Unterfranken. Helmut Starostas Mutter verschlug es später durch Krieg und Vertreibung nach Nittenau in der Oberpfalz. Der junge Soldat selbst kämpfte in den letzten Kriegstagen in Berlin, wurde verwundet und verließ schließlich die zerstörte Stadt. mehr...

AS-Bau Hof hat noch sechs Ausbildungsstellen frei

In der Firmenzentrale von AS-Bau Hof in der Stelzenhofstraße 28 laufen alle Fäden zusammen. Das Bild zeigt (von links) Ausbildungsbeauftragte Kerstin Sörgel, die Auszubildenden Lorenzo Fatone und Rocky Hertel und Polier Frank Freitag, der für die Ausbildung vor Ort auf den Baustellen zuständig ist. Foto: Köhler

In der Firmenzentrale von AS-Bau Hof in der Stelzenhofstraße 28 laufen alle Fäden zusammen. Das Bild zeigt (von links) Ausbildungsbeauftragte Kerstin Sörgel, die Auszubildenden Lorenzo Fatone und Rocky Hertel und Polier Frank Freitag, der für die Ausbildung vor Ort auf den Baustellen zuständig ist. Foto: Köhler

Wie bunt und vielfältig ist das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hof und Umgebung? Können alle Ausbildungsstellen besetzt werden? Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden? Um das herauszufinden, hilft nur die Nachfrage vor Ort. Deshalb stellt das Pro-Hof-Magazin Betriebe vor, die ausbilden. Für den zehnten Teil haben wir nachgefragt bei Kerstin Sörgel, Ausbildungsleiterin der Baufirma AS-Bau Hof GmbH:

Wie groß ist die Bandbreite an Ausbildungsstellen bei der Firma AS-Bau Hof – wie viele verschiedene Ausbildungsberufe gibt es?
Die Bandbreite reicht vom Fachinformatiker für Systemintegration über den Straßenbauer bis zum Bauzeichner. Wir decken insgesamt sieben Ausbildungsberufe ab. Auch ein duales Studium im Bauingenieurwesen ist möglich. mehr...

Berühmte Hofer: Johann Wolfgang Döbereiner – Ein Leben für die Wissenschaft

Der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner – Namensgeber der Döbereiner-Straße in der Fabrikvorstadt in Hof – Stich von Karl August Schwerdtgeburth nach der Zeichnung von Fritz Ries

Der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner – Namensgeber der Döbereiner-Straße in der Fabrikvorstadt in Hof – Stich von Karl August Schwerdtgeburth nach der Zeichnung von Fritz Ries

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – das hätte sinngemäß seine Geschichte werden können. Der Autodidakt Johann Wolfgang Döbereiner aber zog es vor, kein Kapital aus seiner Begabung als Wissenschaftler und seinen Erfindungen zu ziehen. Für die Chemie hat der unermüdliche Forscher Bahnbrechendes geleistet – auch mit Unterstützung eines berühmten Mannes gleichen Vornamens.

Eine Karriere als Wissenschaftler ist Johann Wolfgang Döbereiner nicht in die Wiege gelegt. Er kommt am 13. Dezember 1780 in Hof als Sohn des Kutschers Johann Adam Döbereiner zur Welt. Er wächst auf dem Rittergut Bug bei Weißdorf auf, wo sein Vater als Kutscher, später als Forst- und Gutsverwalter tätig ist. Finanziell gut gestellt ist die Familie nicht. Von ärmlichsten Verhältnissen ist in Biografien über ihn zu lesen.
1794 beginnt er, nach mäßiger Schulbildung, eine Lehre als Apotheker in Münchberg, die er 1797 abschließt. Seine anschließenden Wanderjahre, in denen er sich bereits autodidaktisch weitreichende Kenntnisse in Chemie, Botanik und Mineralogie aneignet, führen ihn als Apothekengeselle nach Dillenburg, Karlsruhe und Straßburg. 1802 kehrt er nach Oberfranken zurück, mehr...

Besuch beim „Mister Freiheitshalle“

Bühnennebel und laute Musik ist Bernd Gemeinhardt gewohnt. Dass das ganze Brimborium allerdings ihm persönlich gilt und nicht den Künstlern, die in der Hofer Freiheitshalle auftreten, kommt eher selten vor. Seit über 25 Jahren ist Gemeinhardt Betriebsleiter der Hofer Freiheitshalle. Zum Jubiläum im vergangenen Herbst haben ihm seine Kollegen einen ganz besonderen Empfang bereitet: Schon bei der Ankunft an der Halle wunderte sich der 50-Jährige, warum die blaue Außenbeleuchtung so früh am Morgen brannte. Als er das Foyer betrat, mehr...

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