Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Hofer Wärschtlamänner: Ralf Herrmann

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir die derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Ralf Herrmann.

Die meisten Hofer Wärschtlamänner fanden ihren Beruf über Umwege. Ralf Herrmann (53) ist da keine Ausnahme. „Mein Traumberuf war eigentlich Bäcker“, erzählt er. In diesem Handwerk ergatterte er tatsächlich auch eine Lehre, nachdem er die Eichendorff-Schule und die Hofecker Schule besucht und seinen Hauptschulabschluss absolviert hatte. Schon nach zweieinhalb Jahren sei aber Schluss gewesen mit dem erträumten Job: „Ich bekam eine Mehlallergie und musste schweren Herzens aufhören“, erzählt er. mehr...

Von wegen Ruhestand: Manfred Nürnberger setzt sich für Kroatien ein

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Früher war er Polizist, dann Bürgermeister. Heute ist er freier Autor und in erster Linie ist er ein Helfer, der sein Wirken und seine unzähligen Kontakte dafür einsetzt, bedürftigen Menschen Gutes zu tun. Ein richtiger Dickschädel kann Manfred Nürnberger sein. Besonders dann, wenn es darum geht, seine Hilfeleistungen zu managen. Da lässt er keine Ausreden gelten und nimmt jeden in die Pflicht, der ihm auch nur den kleinen Finger reicht.

Der heute 76-jährige aus Töpen organisiert seit 1984, da war er noch 1. Bürgermeister des Städtchens Wallenfels, humanitäre Hilfeleistungen. Was sich daraus in den vielen Jahren entwickelt hat, könnte man als eine Art Hilfs-Lawine bezeichnen, die bis heute nicht stillsteht. Denn der Rentner ist quasi permanent dabei, bei einem seiner vielen Unterstützer Ware und unterschiedlichste Hilfsmittel zu sammeln und diese dann an den Ort in Kroatien zu bringen, wo sie benötigt werden. mehr...

ProHof will den Hofer Bismarckturm retten

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Mit großer Freude und Optimismus begrüßt der Verein ProHof e. V. neuerliche Bemühungen, den baufälligen Hofer Bismarckturm zu sanieren. Eine entsprechende Initiative von Stadtheimatpfleger Leo Reichel, die sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Unternehmen und Vereine richtet, war zuletzt öffentlich geworden. ProHof sieht den Bismarckturm als eines der beliebtesten Wahrzeichen der Saalestadt und möchte darum die Sanierungsbemühungen von Anfang an unterstützen.

Der Vorstand des Vereins hat sich daher kurzfristig auf die Zusage eines fünfstelligen Betrages für die Umsetzung einer Sanierung geeinigt. Der aktuelle Zustand des Bismarckturmes ist vielen Hoferinnen und Hofern ein Dorn im Auge. Das Gemäuer ist durch seine Bauweise besonders anfällig für Korrosion, was im Inneren zu herunterstürzenden Mauerteilen führt, weshalb der Turm seit Jahren für Besucherinnen und Besucher gesperrt ist. Zudem wucherten zwischenzeitlich bereits einzelne Jungbäume und Büsche aus dem brüchigen Gestein.
„Wir verfolgen die Entwicklung um den Bismarckturm seit langem und sehen voller Zuversicht, dass nun durch die Initiative des Stadtheimatpflegers Leo Reichel – immerhin früherer Hauptamtsleiter der Stadt Hof und bestens vernetzt – ein neuer Anlauf zur Sanierung gewagt wird. Dies möchten wir mit Nachdruck unterstützen“, so Michael Maurer, 1. Vorsitzender des Vereins ProHof e. V. Man wolle nicht nur finanziell unterstützen, sondern die weiteren Schritte auch konstruktiv mit begleiten. mehr...

Lotsin für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige gehören zu den Menschen, deren Tag gerne mal mehr als 24 Stunden haben dürfte: Beruf, Familienalltag, Pflege und Freizeitgestaltung sind nicht einfach unter einen Hut zu bringen. Viele Menschen, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, stellen immer wieder die eigenen Bedürfnisse hinten an, verzichten auf Freizeit oder Urlaub – und merken irgendwann, dass sie am Ende ihrer Kräfte angelangt sind. Soweit muss es nicht kommen. Es gibt verschiedenste Entlastungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote, die aber nicht jeder kennt. Das ProHof-Magazin stellt deshalb in den nächsten Monaten verschiedene Anlaufstellen und Ansprechpartner vor. mehr...

Therapiehund Jazz und Inge Bahlmann: Seelentröster für Alte und Kranke

Jazz ist eine Seelentrösterin auf vier Beinen. Zusammen mit ihrem Frauchen Inge Bahlmann besucht sie Menschen, die nicht mehr viel vom Leben haben, sehr krank sind oder aufs Sterben warten. Für die Zeit, in der Jazz im Zimmer ist, blühen diese Menschen auf, werden munter und finden ihr Lachen wieder.

Inge Bahlmann und Jazz sind eines von 15 ehrenamtlichen Teams des Vereins „Mein Assistenzhund e. V.“, die in Hochfranken und darüber hinaus bei bis zu 100 Einsätzen im Jahr unter anderem Seniorenheime oder Hospize besuchen, um den Menschen dort ein paar – vielleicht letzte – glückliche Augenblicke zu schenken. mehr...

Hofer Wärschtlamänner: Detlef Büttner

Angelika Bambach aus Döhlau holt sich ihre Hofer Wärscht bei Detlef Büttner. Foto: Köhler

Angelika Bambach aus Döhlau holt sich ihre Hofer Wärscht bei Detlef Büttner. Foto: Köhler

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir die derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Detlef Büttner.

Bäckereien haben für Detlef Büttner (58) eine besondere Bedeutung. Denn nach seinem Abschluss an der Münsterschule hat der gebürtige Hofer eine Ausbildung bei der Bäckerei Heinritz in Schwarzenbach an der Saale absolviert. Und die Hofer Bäckerei Reinel in der Oberkotzauer Straße, die schon von Anfang an seine Stammbäckerei als Wärschtlamo ist, öffnete für Detlef Büttner in Zeiten von Corona neue Türen und Wege. mehr...

Geschäftsführerin Ilse Emek: Erlebnisse aus 29 Jahren Tätigkeit könnten Bücher füllen

Die langjährige VHS-Geschäftsführerin Ilse Emek verabschiedet sich in den Ruhestand. Foto: Köhler

Die langjährige VHS-Geschäftsführerin Ilse Emek verabschiedet sich in den Ruhestand. Foto: Köhler

Nach 29 Jahren als Geschäftsführerin der Volkshochschule (VHS) Hofer Land geht Ilse Emek in den Ruhestand. Zwei große Meilensteine der VHS unter ihrer Führung waren zuletzt die Übernahme der VHS-Arbeit in der Stadt Hof und der Umzug in die aufwendig restaurierten Gebäude in der unteren Ludwigstraße. Wir haben nachgefragt bei Ilse Emek:

Haben Sie schon Pläne für die erste Zeit im Ruhestand?
Die erste Zeit meines Ruhestandes wird vor allem der Wiederherstellung meiner Gesundheit dienen. Denn ich bin schon länger schwer erkrankt, und jetzt stehen wieder Behandlungen an. Diese und die Genesung werden viel Zeit erfordern.

Was wird Ihnen aus Ihrem bisherigen Alltag fehlen, was weniger?
Mir wird sehr viel fehlen: die intellektuelle Anregung, die Vielfalt der fachlichen Themen, der Austausch mit Kollegen, die Begegnung mit den Menschen sowie die Einsatzmöglichkeiten meiner Kreativität für gesellschaftlich notwendige und wirksame Projekte. Obwohl ich als Geschäftsführerin sehr selbstständig arbeiten konnte, waren meine Tage häufig durch aktuelle Alltagsereignisse geprägt. Ich freue mich, dass ich künftig über meine Zeit und die Inhalte selbst bestimmen kann. mehr...

Heimwärts: Ingrid Haushofer veröffentlicht Gedichtband

„Heimwärts“ Was bedeutet das? Nach Hause. In Richtung Heimat. Das zu definieren steht jedem frei. Zumindest den Lesern des Buches der Oberkotzauerin Ingrid Haushofer. Die ehemalige Gymnasiallehrerin besitzt einen großen Schatz an Gedichten. Ihr Buch mit dem Titel „Heimwärts“ beinhaltet eine Essenz davon, welche sie ihren Lesern auf die letzte Etappe des Lebensweges mitgeben möchte. mehr...

Ohne Bäcker und Metzger keine Wärscht

Die Wärscht im Bredla sind eine deftige Spezialität, die einfach schmeckt. Ohne das Zutun der Metzger und Bäcker geht es aber nicht. 150 Jahre Hofer Wärschtlamo: Im Interview sprechen Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Christian Herpich, Kreishandwerksmeister und Obermeister der Fleischer-Innung Hof-Wunsiedel, und Harald Friedrich, Obermeister der Bäcker-Innung Hof, über die richtigen Semmeln, die besten Wärscht und warum Bäcker und Metzger auch mal gern die Rollen tauschen. mehr...

Jubiläum: 30 Jahre Zentrum für Orthopädie und Neurochirurgie

Dr. Fritz Fischer ist Gründer des Ärztezentrums in Krötenbruck

Dr. Fritz Fischer ist Gründer des Ärztezentrums in Krötenbruck

Begonnen hat es etwas holperig – mit fehlenden Türen und Heizkörpern, die in der Zeit der Wende auf dem Weg zur Baustelle verloren gegangen waren. Durchgezogen hat der Gründer des Zentrums für Orthopädie und Neurochirurgie in der Eppenreuther Straße 28 die Eröffnung aber trotzdem – mit Vorhängen an den Türen und ohne Heizung. Das war vor 30 Jahren. Exakt am 1. April 1991 feierte das Ärztehaus seine Eröffnung.

Der Mann der ersten Stunde, Dr. Fritz Fischer, sitzt entspannt im Büro seiner Praxis und blickt zurück. Sein gelber Pulli ist perfekt abgestimmt, auf das Bild hinter dem Schreibtisch. „Das ist mein Markenzeichen“, verrät er schmunzelnd. mehr...

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