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Exklusiv

Bayerischer Dialektpreis für Bertram Popp

So kennen die Pro-Hof-Mitglieder Bertram Popp: Der Leiter des Oberfränkischen Bauernhofmuseums Kleinlosnitz war in der Vergangenheit immer wieder Gastgeber für zünftige Feste und Stammtische auf dem Museumsgelände. Foto: Annette Köhler

So kennen die Pro-Hof-Mitglieder Bertram Popp: Der Leiter des Oberfränkischen Bauernhofmuseums Kleinlosnitz war in der Vergangenheit immer wieder Gastgeber für zünftige Feste und Stammtische auf dem Museumsgelände. Foto: Annette Köhler

Als das Musterbeispiel für einen Geisteswissenschaftler, der die Sprache der Menschen spricht und sich für seine Heimat und ihre Mundart engagiert, ist Bertram Popp mit dem Bayerischen Dialektpreis 2018 ausgezeichnet worden. Der Leiter des Oberfränkischen Bauernhofmuseums Kleinlosnitz und Kreisheimatpfleger für den Landkreis Hof setzt sich nicht nur für die Bewahrung von Dialekt und Gebräuchen ein, sondern ist als Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik – Bezirk Oberfranken“ auch maßgeblich an der Erhaltung und Förderung der fränkischen Volksmusik, des Volkstanzes und des Volksliedes beteiligt. Außerdem sorgt er als Jury-Mitglied für das „Oberfränkische Wort des Jahres“ mit dafür, dass althergebrachte Begriffe nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. Wir haben nachgefragt bei Bertram Popp: mehr...

Youngtimertreffen: Volksfest für Auto-Fans

Anita und Peter Schumacher sind die Ansprechpartner für alle Auto-Fans.

Anita und Peter Schumacher sind die Ansprechpartner für alle Auto-Fans.

An die gute alte Zeit vor 25 Jahren kann man sich beim 10. Youngtimertreffen des ADAC Automobilclubs Hof e. V. (AC Hof) erinnern lassen: Am 27. Mai ab 10.30 Uhr werden beim Autohaus Engel an der Hohensaas 19 wieder rund 100 Autos zusammentreffen, die mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben. Teilnehmer und Gäste werden dabei mit Weißwürsten und Musik der Band „Die fidele Hinterachse“ versorgt. Außerdem gibt es Bratwürste und Steaks mit Getränken oder Kaffee und Kuchen – alles zu zivilen Preisen.

Höhepunkt des Youngtimertreffens wird die „Ausfahrt“ gegen 12 Uhr sein, die von der Oldtimer-Abteilung im AC-Hof organisiert wird. Anita Schumacher und ihr Mann Dr. Peter Schumacher haben für die voraussichtlich 50 Teilnehmer eine spannende Schnitzeljagd vorbereitet. „Es geht dabei nicht ums Tempo“, erzählt Anita Schumacher. mehr...

Wikutec fertigt für Auto-Riesen: Teile aus Selbitz erobern die Welt

Christine und Klaus Wirth produzieren in ihrem Werk in der Neuhauser Straße 8 in Selbitz unter anderem Zubehörteile für Automobilgiganten wie zum Beispiel Porsche und VW. Foto: Manfred Köhler

Christine und Klaus Wirth produzieren in ihrem Werk in der Neuhauser Straße 8 in Selbitz unter anderem Zubehörteile für Automobilgiganten wie zum Beispiel Porsche und VW. Foto: Manfred Köhler

Autos von Porsche und VW, die über den ganzen Erdball verstreut unterwegs sind, haben eines gemeinsam: Kunststoffteile ihrer Innenausstattung stammen aus Selbitz im Landkreis Hof. Die Firma Wirth Kunststofftechnik GmbH, kurz Wikutec, beliefert außerdem zahlreiche andere große Unternehmen.

Schon der Start gelang mit einer der ganz bekannten Firmen in Deutschland: Als Ein-Mann-Unternehmen fing der Unternehmensgründer Klaus Wirth 2001 in Döhlau bei Null an und produzierte Spritzgießteile für die ersten Kunden wie zum Beispiel Playmobil. Die Anschaffung erster Spritzgussmaschinen sollte sich bald lohnen: „Unsere Produkte waren so gefragt, dass wir schon im Jahr 2003 Maschinen mit einer Schließkraft von 500 Tonnen benötigten“, erinnert sich Christine Wirth, die das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann leitet. mehr...

Unter den Radlern vom ADFC Hof gibt es immer mehr E-Biker

Alois Wiesgickl (links) und Stephan Körber vom ADFC Hof sind beide seit Jahrzehnten leidenschaftliche Radler – aber in puncto E-Bikes oder Pedelecs vertreten sie unterschiedliche Standpunkte. Foto: Manfred Köhler

Alois Wiesgickl (links) und Stephan Körber vom ADFC Hof sind beide seit Jahrzehnten leidenschaftliche Radler – aber in puncto E-Bikes oder Pedelecs vertreten sie unterschiedliche Standpunkte. Foto: Manfred Köhler

E-Biker machen derzeit rund 20 Prozent der Radler beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Hof aus – Tendenz steigend. „Es sind nicht nur unbedingt die über 60-Jährigen, die bei unseren Touren mit dem E-Bike oder Pedelec mitfahren“, weiß Alois Wiesgickl, Ansprechpartner beim ADFC Hof. Auch junge Leute nutzten zuweilen gerne die Hilfe eines Elektromotors, dann meist an einem Mountain-E-Bike.

Ein überzeugter E-Radler beim ADFC Hof ist Stephan Körber, Jahrgang 1956, von Beruf Zollbeamter. Erst 2013 ist er aufs E-Bike umgestiegen – nach jahrzehntelangem Radeln ohne Motor und umfangreichen Fahrradtouren ins europäische Ausland. „Ich hatte mir immer vorgenommen, erst nach meinem 60. Geburtstag zu wechseln“, erzählt Stephan Körber. „Aber dann war vor einer geplanten Radreise nach Nordgriechenland ein neues Fahrrad fällig, und ich zog den Umstieg vor.“ mehr...

Fischer Automation – zu Gast in einem Ideenlabor

Karlheinz Fischer und sein Sohn Timo leiten den Familienbetrieb Fischer Automation. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für Nähtechniken, deren Anwendungen weltweit gefragt sind.

Karlheinz Fischer und sein Sohn Timo leiten den Familienbetrieb Fischer Automation. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für Nähtechniken, deren Anwendungen weltweit gefragt sind.

Wenn ein Unternehmen über Nacht fast alle Kunden verliert, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: Man gibt auf – oder man erfindet sich völlig neu. Karlheinz Fischer hat sich vor einem Vierteljahrhundert für den zweiten Weg entschieden: Aus dem Nähmaschinengeschäft seines Vaters hat er ein Ideenlabor gemacht, das heute Kunden aus der ganzen Welt nach Köditz lockt. Wie hat er das geschafft?

Die Geschichte der Firma Fischer Automation spiegelt einen Teil der Industriegeschichte der Stadt Hof und ihrer Region. Als Erich Fischer 1952 in Hof einen Nähmaschinenverkauf mit Werkstatt gründet, kann er nicht nur auf Geschäftskunden des erfolgreichen Textilstandortes bauen, sondern auch auf Privatleute, die zur damaligen Zeit noch eifrig selbst zu Hause nähen. Für Jahrzehnte bleibt das so, sein Sohn Karlheinz Fischer übernimmt 1982 ein kerngesundes Geschäft. mehr...

Golf: Variantenreicher Sport auf sattem Grün

Dieter Schelzel erklärt, dass es sich bei Loch 15 um das sechstschwerste Loch auf dem Platz handelt (HCP 6) und dass ein Professional durchschnittlich vier Schläge braucht, um den Ball zu versenken (PAR 4). Für Männer ist die Bahn 350 Meter lang, für Frauen 313 Meter. Fotos: Sabine Schmidt

Dieter Schelzel erklärt, dass es sich bei Loch 15 um das sechstschwerste Loch auf dem Platz handelt (HCP 6) und dass ein Professional durchschnittlich vier Schläge braucht, um den Ball zu versenken (PAR 4). Für Männer ist die Bahn 350 Meter lang, für Frauen 313 Meter. Fotos: Sabine Schmidt

Wer Golf spielt, trainiert Muskeln und Gehirn, steigert Wohlbefinden und Gesundheit. Alle Altersgruppen können auf dem Rasen ihren Spaß haben oder Ruhe und Entspannung genießen. Einst galt der traditionelle Sport mit dem kleinen weißen Ball in einigen Bevölkerungsschichten als elitär und verstaubt. Der 1985 gegründete Golfclub Hof mit seinen heute 360 aktiven Mitgliedern öffnet seine Türen bewusst für jedermann und bietet für die ganze Familie ein umfangreiches Programm.

„Leute, die sich noch nie für Golf interessiert haben, denken bei dem Sport wohl eher an ältere Männer, die viel Geld und Zeit haben und die in karierten Hosen übers Gras laufen“. Dieter Schelzel, seit über 12 Jahren Präsident des Golfclubs Hof, lacht, als er das sagt, und fügt hinzu: „Dabei brauchen Interessenten nur einfach mal kommen, einen Schläger in die Hand nehmen und sich alles anschauen!“
Alles anschauen … Ja, das mache ich. Eines schönen Tages im April nämlich, als ich nicht nur wie sonst, auf der Plauener Straße stadtauswärts fahrend, meinen Kopf nach links wende, um den Anblick der schön gepflegten Golfplatzanlage aufzufangen, sondern, als ich nach links abbiege und mein Ziel heute das heimelige Golf-Clubhaus ist, wo mich Dieter Schelzel erwartet. mehr...

Kampschulte: Seit 30 Jahren in Hof daheim

„Wenn man gelernt hat, in Hof zu leben – dann kann man’s überall auf der Welt“, sagt Peter Kampschulte. Bekannt wie der sprichwörtliche „bunte Hund“ war die Frohnatur aus dem Ruhrgebiet in der Saalestadt schon nach recht kurzer Zeit. Mittlerweile ist der rührige Schauspieler, Moderator, Wirt und Politiker seiner Wahlheimat seit 30 Jahren treu – und hat nicht vor, daran etwas zu ändern.

„Es stimmt schon, dass man hier vielleicht etwas mehr Schwierigkeiten hat, Zugang zu den Menschen zu finden, als anderswo“, gibt Kampschulte zu. „Doch dann sind die Beziehungen besonders herzlich und intensiv.“ 1988 ist Peter Kampschulte als Schauspieler an das Hofer Theater gekommen. Die turbulente Zeit der Grenzöffnung hat er, nicht zuletzt dank seiner Nebentätigkeit als Moderator für Radio Euroherz, intensiv miterlebt. mehr...

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