Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

ProHof unterstützt Verwirklichung der Saale-Radoase großzügig

Mitglieder des ADFC Hof mit seinem Vorsitzenden Andreas Engel (dritter von links) nahmen an der Eröffnung mit einer Abordnung teil. Ihr Urteil: Fahrradfahren in Hof gewinnt sukzessive an Attraktivität.

Mitglieder des ADFC Hof mit seinem Vorsitzenden Andreas Engel (dritter von links) nahmen an der Eröffnung mit einer Abordnung teil. Ihr Urteil: Fahrradfahren in Hof gewinnt sukzessive an Attraktivität.

Eine neue Radstation mit viel Platz, einer Stromtankstelle für E-Bikes und erholsamen Verweilzonen für Radwanderer, Touristen und heimischen Radsportfreunde: Kürzlich hat die Stadt Hof die neue Saale-Radoase offiziell in Betrieb genommen.

Oberbürgermeisterin Eva Döhla hat gemeinsam mit Klaus-Jochen Weidner, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt Hof, in Anwesenheit zahlreicher Gäste die Saale-Rad-Oase offiziell in Betrieb genommen. „Hof ist jetzt ein gutes Stück fahrradfreundlicher geworden“, sagt Eva Döhla. „Am Eingang zur Innenstadt ist ein komfortabler und ruhiger Rastplatz für Radfahrer und E-Biker entstanden, an dem es sich gut aushalten lässt.“ mehr...

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Hätten Sie gedacht, dass an manchen Tagen mehr als tauend Radfahrer die Wege entlang der Saale nutzen?
Eine wirklich stattliche Zahl. Damit eine Zwischenrast möglich ist, wurde eine Radoase geschaffen, die Sitzplätze und Verweilmöglichkeit in ausreichendem Maß bietet. Wer in die Stadt möchte, kann sein Rad in einer der Boxen verwahren und bei… mehr...

Hofer Wärschtlamänner, Teil 8: Thomas Pabstmann – der Imbisschef

Thomas Pabstmann und seine Mitarbeiterin Kannika Abesser versorgen mit ihrem Imbissstand zwischen Hofer Rathaus und Eingang zum Wochenmarkt vor allem Gäste der Stadt und viele Stammkunden – wie zum Beispiel Vanessa und Angi, die sich hier immer ihre Hofer Rost-Bratwürste schmecken lassen.

Thomas Pabstmann und seine Mitarbeiterin Kannika Abesser versorgen mit ihrem Imbissstand zwischen Hofer Rathaus und Eingang zum Wochenmarkt vor allem Gäste der Stadt und viele Stammkunden – wie zum Beispiel Vanessa und Angi, die sich hier immer ihre Hofer Rost-Bratwürste schmecken lassen.

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben.

Als Wärschtlamo aus tiefstem Herzen sieht sich auch Thomas Pabstmann (63), der in Hof und Umgebung ein Imbiss-Imperium mit Grill- und Fisch-Spezialitäten und unter anderem auch gefüllten Crêpes, belegten Baguettes und Pizza betreibt. Denn auch er hat einst als klassischer Hofer Wärschtlamo mit Kessel und Brötchenkorb gearbeitet. Warum die Veränderung? mehr...

Bürgerzentrum in neuem Glanz: „Wollen mehr Bürgerservice bieten“

Im renovierten Bürgerzentrum finden Besucher schnell den richtigen Ansprechpartner

Im renovierten Bürgerzentrum finden Besucher schnell den richtigen Ansprechpartner

1992 wurde im „Wöhrl-Gebäude“ in der Karolinenstraße das Bürgerzentrum eröffnet. Nach 28 Jahren erfolgte nun eine Generalsanierung. Wir sprachen mit Udo Jahreiß, Fachbereichsleiter des Bürgeramtes der Stadt Hof, über das gewaltige Projekt und dessen Herausforderungen.

Herr Jahreiß, welches Fazit ziehen Sie nach der Generalsanierung?
Sie ist trotz Corona-Pandemie und bei laufendem Dienstbetrieb außerordentlich gut gelungen. Unsere Mitarbeiter, aber auch unsere Kunden haben während der Umbauzeit viel Verständnis und gute Nerven bewiesen. mehr...

Serie Pflege: Gerontopsychiatrische Beratungsstelle

„Das Nutzen von Hilfsangeboten ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke“, sagt Alexandra Pape von der Gerontopsychiatrischen Beratungsstelle. Die Beratungsstelle ist ein Teil des Sozialpsychiatrischen Dienstes unter dem Dach der Diakonie Hochfranken und steht Menschen ab 65 Jahren zur Seite, die unter emotionalen Problemen oder psychischen Erkrankungen leiden. Die Arbeit mit den Angehörigen ist ein Teil des umfangreichen Angebots der Beratungsstelle. „Denn auch die Angehörigen von Menschen in seelischen Notlagen sind unter Umständen irgendwann psychisch überfordert.“

Überforderung, Ängste oder Wut sind keine Regungen, die man gerne und frei heraus zugibt. „Dennoch ist es wichtig, über diese belastenden eigenen Gefühle zu sprechen“, weiß die Sozialpädagogin Pape. mehr...

Naturfreunde Hof feiern 100-jähriges Bestehen: Aus Wanderern wurden Kanufahrer

Karl und Marion Schmalz sind als Vater-Tochter-Team seit vielen Jahren Ansprechpartner der Naturfreunde Hof – er als Vorsitzender, sie als Leiterin der Kanugruppe.

Karl und Marion Schmalz sind als Vater-Tochter-Team seit vielen Jahren Ansprechpartner der Naturfreunde Hof – er als Vorsitzender, sie als Leiterin der Kanugruppe.

Die Ortsgruppe Hof der Naturfreunde wird am 6. September 100 Jahre alt. Wegen Corona findet heuer aber keine Feier statt. Sie soll im kommenden Jahr nachgeholt werden. Die Naturfreunde Hof waren bei ihrer Gründung Teil einer europaweiten Bewegung, die 1895 in Wien begonnen hatte. Vor allem durch Wanderausflüge in die freie Natur sollte die hart arbeitende Bevölkerung Gelegenheit bekommen, sich zu erholen, zu kräftigen, aber auch den Geist zu bilden.

Als Karl Schmalz, der heutige Vorsitzende der Ortsgruppe Hof, Anfang der 1950er Jahre als Zehnjähriger zu den Naturfreunden stieß, drehte sich noch alles ums Wandern. Seitenweise füllen Erlebnisberichte unter anderem aus dem Frankenwald und dem Fichtelgebirge in akkurater Handschrift die Chroniken aus der damaligen Zeit. mehr...

Ob Schwimmen, Laufen, Klettern oder Schlemmen – der Untreusee ist ideal

Das Labyrinth ist nur wenige Meter vom Untreusee entfernt

Das Labyrinth ist nur wenige Meter vom Untreusee entfernt

Als ganzjährige Freizeit-Oase muss man den Hofern ihren Untreusee wahrlich nicht anpreisen. Ob nach der Schule zum Schwimmen und Freunde treffen, am Feierabend auf ein Bier mit Brotzeit oder am Wochenende für eine kleine Wanderung oder ausgiebiges Aalen an einem der Strände: Wer hier wohnt, weiß genau, was am Untreusee die Woche über an Ausgleich zu finden ist. Aber wer denkt als Hofer auch daran, nicht nur seine Freizeit, sondern auch mal einen kurzen oder längeren Urlaub hier zu verbringen – und dabei gezielt sämtliche Möglichkeiten zu nutzen statt nur das, was man am liebsten tut? Dass diese Idee durchaus für ein paar Ferientage taugt, wollen wir hier zeigen. mehr...

Daumendrücken für junge Hoferin: Melanie Gebhardt bei Olympia

Melanie Gebhardt trainiert mittlerweile in Duisburg

Melanie Gebhardt trainiert mittlerweile in Duisburg

Hof – Leipzig – Tokio. Diese drei Städte sind für Melanie Gebhardt aus Hof von großer Bedeutung. Begonnen hat ihre Sportlerkarriere am Hofer Untreusee. Dort machte sie als 8-jähriges Mädchen einen Ferienkurs beim Faltbootclub Hof e. V. 1932 – und war sofort vom Virus des Kanusports infiziert. Heute ist die blonde Kanutin Teil des Deutschland-Vierer-Kanus und direkt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen.

Ganze 0,12 Sekunden Vorsprung im Duell gegen Caroline Arft aus Essen waren es letztendlich, die ihr den Weg nach Tokio ebneten. Wie kommt man so weit in einem Sport? „Das Ganze hat sich step by step entwickelt. Man fängt irgendwann an, ist begeistert, macht weiter und dann bleibt man dabei“, erzählt sie beim Interview, für das sie sich trotz täglich mindestens vier bis fünf Trainingsstunden beim Abendessen noch Zeit nimmt. mehr...

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gespeist aus dem Untreubach ist der Untreusee im Süden Hofs das ganze Jahr über ein Anlaufpunkt für Jung und Alt. Besonders gilt das aber naturgemäß im August, wenn an heißen Tagen bis zu 5000 Gäste die Nähe des Wassers und Freizeiterholung suchen. „Untreusee“, das heißt übersetzt: Spiel, Sport und jede Menge Spaß –… mehr...

Hoferin Hildegard Klust: Früher Judo-Meisterin – seit 25 Jahren Trainerin

Hildegard Klust

Hildegard Klust

„Das Sitzen fällt ihr schwer“, dies stand in ihrem ersten Zeugnis. Und das tut es auch heute noch. Das Hofer Mädel ist vor wenigen Wochen 70 Jahre jung geworden, denn von „Alter“ kann man hier kaum sprechen. Es geht um das „Judo-Urgestein“ Hildegard Klust.

Mit ihrem Mann Günter, Sohn André und dessen Ehefrau Katharina lebt sie in einem Häuschen in Unterkotzau. Alle zusammen kann man sie getrost als „Judo-Familie“ bezeichnen, denn alle leben für und mit diesem Sport. André ist damit aufgewachsen und zuerst gecoacht durch seine Mutter, auch in ihre Fußstapfen getreten, ja sogar darüber hinaus.
Googelt man den Begriff Judo, dann erhält man folgende Erklärung: „Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip ‚Siegen durch Nachgeben‘ beziehungsweise ‚maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand‘ ist.“ Nachgiebigkeit bzw. minimaler Aufwand sind Dinge, die Hildegard Klust wohl nur im Sport nachgesagt werden können, wo sie diese sicher perfekt beherrscht. mehr...

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