Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Ohne Bäcker und Metzger keine Wärscht

Die Wärscht im Bredla sind eine deftige Spezialität, die einfach schmeckt. Ohne das Zutun der Metzger und Bäcker geht es aber nicht. 150 Jahre Hofer Wärschtlamo: Im Interview sprechen Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Christian Herpich, Kreishandwerksmeister und Obermeister der Fleischer-Innung Hof-Wunsiedel, und Harald Friedrich, Obermeister der Bäcker-Innung Hof, über die richtigen Semmeln, die besten Wärscht und warum Bäcker und Metzger auch mal gern die Rollen tauschen. mehr...

Jubiläum: 30 Jahre Zentrum für Orthopädie und Neurochirurgie

Dr. Fritz Fischer ist Gründer des Ärztezentrums in Krötenbruck

Dr. Fritz Fischer ist Gründer des Ärztezentrums in Krötenbruck

Begonnen hat es etwas holperig – mit fehlenden Türen und Heizkörpern, die in der Zeit der Wende auf dem Weg zur Baustelle verloren gegangen waren. Durchgezogen hat der Gründer des Zentrums für Orthopädie und Neurochirurgie in der Eppenreuther Straße 28 die Eröffnung aber trotzdem – mit Vorhängen an den Türen und ohne Heizung. Das war vor 30 Jahren. Exakt am 1. April 1991 feierte das Ärztehaus seine Eröffnung.

Der Mann der ersten Stunde, Dr. Fritz Fischer, sitzt entspannt im Büro seiner Praxis und blickt zurück. Sein gelber Pulli ist perfekt abgestimmt, auf das Bild hinter dem Schreibtisch. „Das ist mein Markenzeichen“, verrät er schmunzelnd. mehr...

Ostergeschichte im Bahnhofsviertel

Wer einmal zu Fuß in der Sophienstraße unterwegs ist, dem sei ein Blick in die Schaufenster der Familie Buchta empfohlen.
Man kann sich gar nicht sattsehen an den liebevollen Details – ob gebacken, geschnitzt oder getöpfert, ob religiös oder kindlich.
Ostern ganz lebendig in der Sophienstraße 34 in Hof.
Ein großes Danke an… mehr...

Hofer Wärschtlamänner: Andy Rochon

Zu Andy Rochons Stammkunden gehört das Ehepaar Kirsch. Foto: Köhler

Zu Andy Rochons Stammkunden gehört das Ehepaar Kirsch. Foto: Köhler

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir die derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Andy Rochon.

Mitten in der Hofer Altstadt, genau gegenüber vom Juwelier Hohenberger, liegt der traditionelle Standplatz von Andy Rochon. In den vielen Jahren, die er als Hofer Wärschtlamo hier zu finden ist, haben ihn weder der Baustellenlärm des Kaufhof-Umbaus noch die Corona-Beschränkungen vertreiben können. mehr...

KROPP-Informationstechnik: „Ausbildung ist wichtig, auch für einen Betrieb“

Von der Weberstraße 6 in Hof aus betreut die Firma Kropp Informations- und Elektrotechnik ihre Kunden. Das Bild zeigt (von links) die Auszubildenden Emil Knörnschild und Habte Aron, Firmenchef Andreas Kropp und den Auszubildenden Nils Sommer.

Von der Weberstraße 6 in Hof aus betreut die Firma Kropp Informations- und Elektrotechnik ihre Kunden. Das Bild zeigt (von links) die Auszubildenden Emil Knörnschild und Habte Aron, Firmenchef Andreas Kropp und den Auszubildenden Nils Sommer.

Wie bunt und vielfältig ist das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hof und Umgebung? Können alle Ausbildungsstellen besetzt werden? Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden? Um das herauszufinden, hilft nur die Nachfrage vor Ort. Deshalb stellt das ProHof-Magazin Betriebe vor, die ausbilden. Für den 14. Teil haben wir nachgefragt bei Andreas Kropp, Geschäftsführer der Firma KROPP-Informations- und Elektrotechnik:

Wie groß ist die Bandbreite an Ausbildungsstellen bei Ihrer Firma – wie viele verschiedene Ausbildungsberufe gibt es?
Derzeit zwei technische Bereiche: Elektroniker/in Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik und Informationselektroniker/in Fachrichtung Geräte und Systeme. mehr...

475 Jahre Hofer Jean-Paul-Gymnasium: Moderne Bildung im Wandel der Zeit

Die_Schulgemeinschaft auf dem Pausenhof mit Blick auf den Eingang des Altbaus - aufgenommen vor der Corona-Pandemie

Die_Schulgemeinschaft auf dem Pausenhof mit Blick auf den Eingang des Altbaus – aufgenommen vor der Corona-Pandemie

„[…] auf sonderlich untertänig Ansuchen und Bitte unserer lieben getreuen Bürgermeister und Räte der Stadt Hof haben wir jenen bewilligt, das alte öde Barfüßer-Kloster zum Hof, das ohnehin einfallen will, zu einer Schule einzunehmen und zu gebrauchen[…].“ Mit diesen Worten ordnete im Jahre 1544 der damalige Landesherr Markgraf Albrecht die Gründung des Gymnasiums in Hof als das Erste in Oberfranken und eines der ältesten in Bayern an.

Bereits im Jahre 1543 hatten sich die Vertreter der Stadt an den Landesherrn mit der Bitte gewandt, eine „gelehrte Schule der neuen evangelischen Art“ gründen zu dürfen. Die Vorsteher der damals etwa 3000 Einwohner zählenden Stadt verbanden damit nicht das Ziel, lediglich die seit Anfang des 15. Jahrhunderts bestehende Latein- und Pfarrschule in einem neuen Gebäude unterzubringen. Vielmehr strebten sie mit der Errichtung eines Gymnasiums eine Weiterentwicklung der Lateinschule im Geiste der humanistischen und reformatorischen Veränderungen des 16. Jahrhunderts an. mehr...

Siegfried Leupold startet als neuer Hauptamtsleiter der Stadt Hof

Als Hauptamtsleiter der Stadt Hof ist Siegfried Leupold für den Personalbereich, den Sitzungsdienst und die Medienstelle verantwortlich. Außerdem wirkt er als Ansprechpartner für den Personalrat.

Als Hauptamtsleiter der Stadt Hof ist Siegfried Leupold für den Personalbereich, den Sitzungsdienst und die Medienstelle verantwortlich. Außerdem wirkt er als Ansprechpartner für den Personalrat.

Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, mehr Bürgernähe und Kundenorientierung – diese Werte hat sich der neue Hauptamtsleiter der Stadt Hof Siegfried Leupold auf die Fahnen geschrieben. Mit Beginn dieses Monats hat er die Aufgaben seines Vorgängers Leo Reichel übernommen, der bereits Mitte des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Wir haben nachgefragt bei Siegfried Leupold:

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie an Ihre neuen Aufgaben denken?
Ich freue mich darauf, wieder mehr Kontakte zur gesamten Stadtverwaltung und natürlich auch anderen öffentlichen Diensten zu haben und die Vielfalt in einer Kommunalverwaltung wieder mehr zu spüren – von der EDV bis hin zum Bauamt oder zur Eingriffsverwaltung. Außerdem freue ich mich auf viele Kontakte mit den unterschiedlichsten Menschen innerhalb und außerhalb des Rathauses. Dazu kommen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten – sowohl im Personalmanagement als auch in der Verwaltungsorganisation. mehr...

Serie Wärschtlamänner: Michael Kuchenreuther

Gleich zwei lebende Wärschtlamo-Legenden auf einem Foto: Michael Kuchenreuther (links), genannt Cooky, mit seinem Kunden und Kumpel Eddie Rauh, der selbst aus einer Wärschtlamo-Dynastie stammt.

Gleich zwei lebende Wärschtlamo-Legenden auf einem Foto: Michael Kuchenreuther (links), genannt Cooky, mit seinem Kunden und Kumpel Eddie Rauh, der selbst aus einer Wärschtlamo-Dynastie stammt.

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir alle sechs derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Michael Kuchenreuther, genannt Cooky.

Und der feiert heuer mit seinem Berufsstand zusammen ein eigenes Jubiläum, das sich sehen lassen kann: Seit genau 40 Jahren ist Cooky als Wärschtlamo in Hof tätig – also über ein Viertel der Zeit, die es die Wärschlamänner überhaupt gibt, hat er aktiv mitgemacht. Wie es dazu kam? „Das war ein Sprung ins kalte Wasser“, erinnert sich Michael Kuchenreuther. mehr...

Ein ganzes Jahr mit Hofer Lieblingsecken

450 Stunden Arbeit hat Evi Thurnberger in ihren Kalender „A weng aus Hof“ investiert. Thurnberger ist keine Künstlerin, die „schnell mal“ ein neues Werk zu Papier bringt. Sie geht, wie sie selbst sagt, lange mit ihren Ideen schwanger, lässt sie reifen, wälzt Gedanken hin und her. Motive legt sie zunächst mit Bleistift an und fertigt dann hauchdünne Tusche-Zeichnungen, die sie teilweise koloriert. Sie habe sich im Laufe ihres Schaffens auch an Aquarellen versucht, erzählt die Wahl-Hoferin, aber da müsse man zu schnell arbeiten. „Ich bin mehr von der langsamen Sorte.“ Auch die kleinsten Details müssen am Ende genau so aussehen, wie sie sich das vorstellt. Das sei vielleicht der Ausbildung zur technischen Zeichnerin geschuldet, die sie in ihrer Jugend gemacht hat.
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Hofer „Heiligtum“ wird 150 Jahre jung

Speziell die Hofer, die nach einigen Jahren Abwesenheit wieder in ihre Heimat zurückkehren, pflegen mit großer Leidenschaft ein Ritual: Ihr erster Weg führt zum Hofer Wärschtlamo. Warum? Das braucht man einem Hofer wirklich nicht mehr zu erklären. „Jede Hoferin und jeder Hofer ist mit dem Wärschtlamo groß geworden und spürt, er gehört fest zu unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Das wird auch so bleiben. mehr...

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