Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Hofer Wärschtlamänner: Marcus Traub

Marcus Traub hat seinen Standort am Oberen Tor direkt an der Ecke Ludwigstraße und Karolinenstraße. Der gebürtige Hofer ist seit 16 Jahren Wärschtlamo und engagiert sich außerdem als einer der Volksfestwirte und als Fahrer für die Hofer Filmtage. Das Bild zeigt ihn mit Jutta Strunz, einer seiner Stammkundinnen.

Marcus Traub hat seinen Standort am Oberen Tor direkt an der Ecke Ludwigstraße und Karolinenstraße. Der gebürtige Hofer ist seit 16 Jahren Wärschtlamo und engagiert sich außerdem als einer der Volksfestwirte und als Fahrer für die Hofer Filmtage. Das Bild zeigt ihn mit Jutta Strunz, einer seiner Stammkundinnen.

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir alle sechs derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Los geht es mit Marcus Traub.

Der 52-jährige gebürtige Hofer Marcus Traub ist seit genau 16 Jahren als Wärschtlamo aktiv. Für seinen Beruf ist er doppelt qualifiziert, da er zuvor sowohl im Einzelhandel als auch in der Gastronomie gearbeitet hat. mehr...

Vorwort von ProHof-Vorsitzenden Michael Maurer

Liebe Hof-Fans,
liebe Leserinnen und Leser,

die Qualität einer Gesellschaft und eines funktionierenden Gemeinwesens zeigt sich gerade in anspruchsvollen Zeiten. Für uns als Hofer muss es selbstverständlich sein, dass wir uns eben nicht wegducken oder gar von Ängsten treiben lassen. Vielmehr müssen wir Verantwortung übernehmen, damit unsere wunderschöne Stadt wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich auch in 2021 kraftvoll nach vorne marschieren kann.

Ja, Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. In 2021 wird das neue Logistikzentrum von Amazon mit über tausend neuen Arbeitsplätzen die besondere Bedeutung unseres herausragenden Logistikstandortes kraftvoll unterstreichen. mehr...

Abschied von Dr. Hans Heun: Ein bekennender Hofer

Der „Vater des Untreusees“ ist tot. Alt-Oberbürgermeister Dr. Hans Heun verstarb Anfang Dezember im Alter von 93 Jahren. Diese traurige Nachricht bewegt natürlich auch ProHof, schließlich hat Hans Heun „seine Stadt Hof“ auf vielfältige Weise geprägt und gestaltet. ProHof-Vorstandsmitglied Rainer Krauß hat sich mit einem langjährigen Weggefährten, Leo Reichel, Verwaltungsdirektor der Stadt Hof a. D., seit Juni 2020 im Ruhestand, nun ehrenamtlicher Stadtheimatpfleger, unterhalten.

Wann haben Sie vom Tod Dr. Heuns erfahren?

Die traurige Nachricht erreichte mich gleich am Vormittag des 4. Dezember 2020, nur wenige Stunden nach Dr. Heuns friedlichem Einschlafen in der vorangegangenen Nacht. Ihm war ein erfülltes und über 93 Jahre langes Leben vergönnt. mehr...

Johann Georg August Wirth: Ein Streiter für Freiheit und Einheit

Diese Gedenktafel wurde 1948 anlässlich des 150. Geburtstages von Johann Georg August Wirth an seinem vermeintlichen Geburtshaus am Unteren Tor 4 angebracht. Foto: Sabine Schaller-John

Diese Gedenktafel wurde 1948 anlässlich des 150. Geburtstages von Johann Georg August Wirth an seinem vermeintlichen Geburtshaus am Unteren Tor 4 angebracht. Foto: Sabine Schaller-John

Heuer jährte sich das Hambacher Fest, die erste große Volksversammlung in Deutschland vom 27. Mai bis 1. Juni 1832, zum 188. Mal. Kein rundes Jubiläum, doch der Verdienste eines seiner Teilnehmer sollte immer gedacht werden: der lebenslange Kampf des Hofers Johann Georg August Wirth für Freiheit und Einheit.

Wer den Beitrag des Hofers Johann Georg August Wirth (1798-1848) zur Entwicklung der Demokratie in Deutschland verstehen will, der muss sich die politische Situation zu seinen Lebzeiten vor Augen führen: Der „Deutsche Bund“, 1815 als Staatenbund gegründet, bestimmt das Geschehen. 35 souveräne Fürstentümer und vier freie Städte gehören ihm an, darunter auch das Königreich Bayern. Sein Ziel ist, die monarchische Legitimität und Ordnung aufrechtzuerhalten. In vielen deutschen Staaten werden die aufkeimenden liberalen, nationalen und demokratischen Ideen mit polizeilichen Mitteln bekämpft und die vielschichtig verzweigte politische Opposition mit ihren Forderungen nach Einheit und Freiheit durch eine restriktive Gesetzgebung unterdrückt. mehr...

Aus HEW wird Stadtwerke Hof

Stefanie Köppel

Stefanie Köppel

Die HEW HofEnergie+Wasser GmbH hat sich umbenannt. Der Energieversorger heißt jetzt wieder Stadtwerke Hof. Wir haben nachgefragt bei Stefanie Köppel, Sprecherin der Stadtwerke Hof:

Warum wurde die HEW HofEnergie+Wasser GmbH umbenannt?
Wir haben gemerkt, dass sich der Name HEW HofEnergie+Wasser GmbH auch nach vielen Jahren noch nicht in den Köpfen verankert hat. Die Stadtwerke Hof kennt jeder, die HEW HofEnergie+Wasser GmbH die Wenigsten.

Warum wurde wieder der Name Stadtwerke Hof gewählt, und kein anderer modernerer Name?
Der Name Stadtwerke steht deutschlandweit für Zuverlässigkeit und Vertrauen, welches für unsere Kunden enorm wichtig ist. mehr...

SAPV Palliativnetz Kautendorf kümmert sich um Schwerstkranke und Sterbende

Dr. Annette Stoidner-Amann ist die medizinische Leiterin des SAPV Palliativnetzes.

Dr. Annette Stoidner-Amann ist die medizinische Leiterin des SAPV Palliativnetzes.

„Was wir hier machen ist kein Beruf, sondern eine Berufung“, sagt Gabriele Hüfner, pflegerische Leitung des neu gegründeten SAPV Palliativnetz im Dreiländereck GmbH mit Sitz in Kautendorf. Vier Ärzte, fünf Pflegekräfte, eine Koordinatorin sowie eine Verwaltungsfachkraft kümmern sich von hier aus um schwerstkranke und sterbende Menschen. Sie alle arbeiten bereits seit Jahren als Team zusammen und sind über ihrer schweren Aufgabe zusammengewachsen; alle haben eine spezialisierte Ausbildung und langjährige Erfahrung in dem, was sie tun.

„Unser Ziel ist es, schwerstkranke und sterbende Patienten zuhause in ihrer gewohnten Umgebung zu betreuen und ihnen bis zuletzt ein würdevolles Leben zu ermöglichen“, erklärt die medizinische Leiterin Dr. Annette Stoidner-Amann. Die Herausforderungen dabei sind vielfältig: Patienten leiden unter belastenden Symptomen wie Schmerzen, Atemnot, Hautproblemen, Unruhe und Angst; Angehörige stehen physisch und psychisch vor großen Herausforderungen und haben Angst davor, ihre Lieben leiden und sterben zu sehen. mehr...

Hofs Tor ins All wird 50 Jahre alt

Die Hofer Sternwarte, die schon unzählige Kinder und Jugendliche für Weltraum und Sternenhimmel begeistert hat, und in der auch Erwachsene in Sachen Astronomie immer wieder Neues lernen können, feiert im kommenden Jahr 50. Geburtstag.

„Im Juni soll ein Tag der offenen Tür stattfinden, und im Herbst eine Festveranstaltung mit einem prominenten Redner“, verrät Alexander Greßmann, Abteilungsleiter Allgemeinbildung und Örtliche Volkshochschulen von der VHS Hofer Land. Seit 2020 befindet sich die Sternwarte unter dem Dach der Volkshochschule – eine Kooperation, von der alle Beteiligten profitieren. mehr...

Heinz Rödel: Urgestein des Sana Klinikums Hof geht in den Ruhestand

Für die Gegenwart des Sana Klinikums Hof steht diese aktuelle Aufnahme von Heinz Rödel vor dem Haupteingang des Klinikum-Komplexes.

Für die Gegenwart des Sana Klinikums Hof steht diese aktuelle Aufnahme von Heinz Rödel vor dem Haupteingang des Klinikum-Komplexes.

Eine in Hof wohl einzigartige Karriere geht mit dem Jahreswechsel zu Ende: Verwaltungsrat Heinz Rödel, aktuell unter anderem Leiter des Beschwerdemanagements und des Rechts- und Vertragsmanagements im Sana Klinikum Hof, verabschiedet sich Ende Dezember in den Ruhestand.

Seit 1979 und damit 41 Jahre lang hat er für das vormalige Stadtkrankenhaus Hof, den Kommunalen Eigenbetrieb Klinikum Hof und schließlich für die heutige Sana Klinikum Hof GmbH in verschiedenen verantwortungsvollen Funktionen gearbeitet. In dieser langen Zeit hat er nicht nur das Wirken von insgesamt sechs Ärztlichen Direktoren miterlebt, er hat auch nahezu den kompletten Um- und Neubau vom 1930er-Jahre-Krankenhaus bis zum gegenwärtigen hochmodernen Klinikum begleitet. mehr...

Stollenbacken: Erinnerung an Früher

Fragt man das Lexikon, was ein Stollen ist – also ein gebackener, kein gegrabener – so findet man folgende Erklärung: ein Stollen oder eine Stolle (von althochdeutsch stollo „Pfosten“, „Stütze“) ist ein brotförmiger Kuchen aus schwerem Hefeteig. Wertgebende Bestandteile sind Fett und Trockenfrüchte, oft Sultaninen, oder andere Füllungen wie etwa Marzipan oder Mohn.
Für mich ist Stollen vor allem eines: Erinnerung!
Drei Jahre war ich, vielleicht vier, als ich meiner Großmutter zum ersten Mal wirklich beim Stollenbacken zugesehen habe. In der engen Küche im ersten Stock unseres kleinen Hauses am Ende des Dorfes. Irgendwo zwischen Zeitz und Gera. mehr...

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