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Exklusiv

Der Letzte einer Hofer Wäschtlamo-Dynastie: Eddie Rauh

Eddie Rauh

Eddie Rauh

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums haben wir bereits die sechs Wärschtlamänner vorgestellt, die in Hof heute noch mit Kessel und Brötchenkorb an einem bestimmten Standort ausharren. Auf Eddie Rauh trifft das zwar nicht mehr zu, aber gerade er verkörpert wie kein anderer die große Hofer Tradition. Denn er entstammt einer regelrechten Wärschtlamo-Dynastie und wuchs schon als Kind in das Geschäft hinein. mehr...

Zweites Buch von Ralf Sziegoleit: Künstlerpech – Paargeschichten

Mit seinem zweiten Buch „Künstlerpech – Paargeschichten“ hat Ralf Sziegoleit bekannten und weniger bekannten Hofern wie auch Künstlern aus aller Welt ein Denkmal gesetzt – zumeist ohne deren Wissen.

Mit seinem zweiten Buch „Künstlerpech – Paargeschichten“ hat Ralf Sziegoleit bekannten und weniger bekannten Hofern wie auch Künstlern aus aller Welt ein Denkmal gesetzt – zumeist ohne deren Wissen.

Die Menschen in dem Buch heißen Karl oder Norbert, Hanna oder Sophie. Die Namen sind erfunden, ihre Geschichten aber zumeist nicht. Ralf Sziegoleit, bekannt als langjähriger Kulturressort-Chef der Frankenpost, hat in seinem zweiten Buch aus seinen Erinnerungen an Kollegen, Freunde und Bekannte geschöpft und dabei mit manchen Zeitgenossen auch ziemlich eiskalt abgerechnet. Dabei scheinen die Schilderungen oft tiefen Einblick in die jeweilige Persönlichkeit zu gewähren. Wir haben nachgefragt bei Ralf Sziegoleit:

Wie kommt es, dass Sie so viele intime und pikante Details aus dem Leben anderer Menschen kennen?
Der tiefe Einblick täuscht. Was ich da über den einen oder die andere geschrieben habe, muss nicht immer der Wahrheit entsprechen. Die Geschichten sind zwar nicht frei erfunden, ihr Stoff kommt aus der Wirklichkeit. Aber die Details sind interpretiert. Manche der Figuren sind Zerrbilder mit unterschiedlichen Graden der Verfremdung. Einige der Begegnungen lagen auch einfach schon so weit zurück, dass ich die Erinnerungslücken mithilfe der Fantasie schließen musste. mehr...

Romantische Kulisse

Dass der Bismarckturm nicht nur einen schönen Ausblick bietet, sondern auch selbst Ort für besondere Momente im Leben sein kann, erlebten unlängst Stephanie Weiher und Christian Spörl.
Nachdem Christian Spörl erst vor wenigen Wochen einen romantischen Heiratsantrag bei einer Gassirunde gemacht hatte, traf sich das frisch getraute Ehepaar zum Fotoshooting erneut am Bismarckturm.
Spenden für die Renovierung des Turmes können Sie weiterhin auf das Konto DE10 7805 0000 0222 8269 68 einzahlen. mehr...

Leseinsel lädt zum Schmökern ein

Die Leseinsel lädt Besucher ein, es sich gemütlich zu machen und im Botanischen Garten ein wenig zu schmökern. Bücher dürfen mit nach Hause genommen und natürlich auch neue mitgebracht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf Fachliteratur zum Thema Garten.

Die Leseinsel lädt Besucher ein, es sich gemütlich zu machen und im Botanischen Garten ein wenig zu schmökern. Bücher dürfen mit nach Hause genommen und natürlich auch neue mitgebracht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf Fachliteratur zum Thema Garten.

Was tun, wenn der Bummel durch den Botanischen Garten in Hof beendet ist, alle Pflanzen bewundert sind, die Füße langsam schwer werden, und man das Kleinod am Hofer Theresienstein trotzdem noch nicht verlassen möchte? Darauf gibt es seit Kurzem eine eindeutige Antwort: Die Leseinsel aufsuchen, ein Buch aus dem Bücherschrank nehmen, auf einer Bank verweilen und eine Runde schmökern.

Die Idee zur Leseinsel stammte vom Förderverein Botanischer Garten und Theresienstein Hof e. V., der auch die finanziellen Mittel in Höhe von 15000 Euro zur Verfügung gestellt hat – von der Planung durch Architektin Kathrin Buchta-Kost von „Die-Halle“-Architekten über die Errichtung des neuen Fundamentes, die Installation des Bücherschranks und der Bänke bis hin zu der Platane, die den neu gestalteten Bereich schmückt. Für die Umsetzung zeichnete der Bauhof unter Anleitung von Stadtgärtner Christoph Ruby verantwortlich.
Die Bücher aus dem Bücherschrank dürfen natürlich nicht nur vor Ort gelesen, sondern auch mit nach Hause genommen und / oder mit interessantem und ansprechendem Lesestoff aus dem eigenen Bestand ergänzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Fachliteratur für Gartenfreunde, sodass sich die Besucher Anregungen mitnehmen und gleich zuhause in die Tat umsetzen können. mehr...

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit! Das haben wir uns von ProHof gedacht, als wir nach über 10 Jahren unser ProHof-Magazin gestalterisch weiterentwickelt haben.
Dabei ging es um Sie, unsere treuen Leserinnen und Leser. Lesefreundlicher und gefälliger soll es werden. Die Titelseite soll emotionaler und klarer sein. Sie soll dazu motivieren, nach dem Heft zu greifen und dieses nicht mehr so schnell loszulassen. Ja – wir sind schon etwas aufgeregt, ob und wie uns das aus Ihrer Sicht gelungen ist.
Geben Sie uns und geben Sie mir gerne direkt Ihr Feedback, denn nichts ist so gut, dass es nicht noch besser sein kann. mehr...

Innenstädte zu neuem Leben erwecken

René Schymura, Leiter des Toom Baumarktes in Hof, ist seit März neuer Vorsitzender des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof. Foto: Köhler

René Schymura, Leiter des Toom Baumarktes in Hof, ist seit März neuer Vorsitzender des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof. Foto: Köhler

Die Einkaufsstraßen der Innenstädte im Hofer Land sollen nach Corona zu neuem Leben erwachen. Das hat sich René Schymura, der neue Vorsitzende des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof, als Hauptziel auf die Fahnen geschrieben. Ausdrücklich geht es dabei um die ganze Region und nicht nur Hof allein. Denn René Schymura vertritt neben 25 Einzelhändlern in der Stadt Hof auch 32 im Landkreis.

Grundsätzlich sieht er sich darüber hinaus als Ansprechpartner, Mittler und Kontaktmann für alle Händler in Stadt und Landkreis Hof, nicht nur für die Mitglieder des Handelsverbandes. Sobald Corona vorbei ist, will er daher so viele Kollegen wie möglich treffen und über deren Sorgen und Nöte sprechen. Seine Einstellung lautet: „Ich will nicht nur den Titel Vorsitzender tragen, sondern etwas bewegen.“ mehr...

Hilfe für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige leisten wichtige Arbeit – und wissen oft nicht, welche Unterstützungs- und Entlastungsangebote es gibt, die ihnen das Leben und Pflegen deutlich leichter machen können. Das ProHof-Magazin stellt deshalb aktuell verschiedene Anlaufstellen und Ansprechpartner vor. Diesmal: Carmen Bogler, Diakonin und Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie in Rehau.

Pflegende Angehörige haben viel um die Ohren. Sie wissen häufig nicht, welche Formen der Hilfe und Unterstützung ihnen zustehen, beziehungsweise wo und wie sie diese Hilfe beantragen können. „Wie beispielsweise den Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen, der Pflegebedürftigen durch ihre Pflegeversicherung gewährt wird“, so Diakonin Carmen Bogler, Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie in Rehau. „Wer pflegebedürftig ist und dennoch zuhause wohnen bleiben möchte, hat Anspruch auf bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme; wenn mehrere Anspruchsberechtigte zusammen wohnen sogar bis zu 16.000 Euro. mehr...

Hofer Wärschtlamänner: Ralf Herrmann

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir die derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Ralf Herrmann.

Die meisten Hofer Wärschtlamänner fanden ihren Beruf über Umwege. Ralf Herrmann (53) ist da keine Ausnahme. „Mein Traumberuf war eigentlich Bäcker“, erzählt er. In diesem Handwerk ergatterte er tatsächlich auch eine Lehre, nachdem er die Eichendorff-Schule und die Hofecker Schule besucht und seinen Hauptschulabschluss absolviert hatte. Schon nach zweieinhalb Jahren sei aber Schluss gewesen mit dem erträumten Job: „Ich bekam eine Mehlallergie und musste schweren Herzens aufhören“, erzählt er. mehr...

Von wegen Ruhestand: Manfred Nürnberger setzt sich für Kroatien ein

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Früher war er Polizist, dann Bürgermeister. Heute ist er freier Autor und in erster Linie ist er ein Helfer, der sein Wirken und seine unzähligen Kontakte dafür einsetzt, bedürftigen Menschen Gutes zu tun. Ein richtiger Dickschädel kann Manfred Nürnberger sein. Besonders dann, wenn es darum geht, seine Hilfeleistungen zu managen. Da lässt er keine Ausreden gelten und nimmt jeden in die Pflicht, der ihm auch nur den kleinen Finger reicht.

Der heute 76-jährige aus Töpen organisiert seit 1984, da war er noch 1. Bürgermeister des Städtchens Wallenfels, humanitäre Hilfeleistungen. Was sich daraus in den vielen Jahren entwickelt hat, könnte man als eine Art Hilfs-Lawine bezeichnen, die bis heute nicht stillsteht. Denn der Rentner ist quasi permanent dabei, bei einem seiner vielen Unterstützer Ware und unterschiedlichste Hilfsmittel zu sammeln und diese dann an den Ort in Kroatien zu bringen, wo sie benötigt werden. mehr...

ProHof will den Hofer Bismarckturm retten

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Mit großer Freude und Optimismus begrüßt der Verein ProHof e. V. neuerliche Bemühungen, den baufälligen Hofer Bismarckturm zu sanieren. Eine entsprechende Initiative von Stadtheimatpfleger Leo Reichel, die sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Unternehmen und Vereine richtet, war zuletzt öffentlich geworden. ProHof sieht den Bismarckturm als eines der beliebtesten Wahrzeichen der Saalestadt und möchte darum die Sanierungsbemühungen von Anfang an unterstützen.

Der Vorstand des Vereins hat sich daher kurzfristig auf die Zusage eines fünfstelligen Betrages für die Umsetzung einer Sanierung geeinigt. Der aktuelle Zustand des Bismarckturmes ist vielen Hoferinnen und Hofern ein Dorn im Auge. Das Gemäuer ist durch seine Bauweise besonders anfällig für Korrosion, was im Inneren zu herunterstürzenden Mauerteilen führt, weshalb der Turm seit Jahren für Besucherinnen und Besucher gesperrt ist. Zudem wucherten zwischenzeitlich bereits einzelne Jungbäume und Büsche aus dem brüchigen Gestein.
„Wir verfolgen die Entwicklung um den Bismarckturm seit langem und sehen voller Zuversicht, dass nun durch die Initiative des Stadtheimatpflegers Leo Reichel – immerhin früherer Hauptamtsleiter der Stadt Hof und bestens vernetzt – ein neuer Anlauf zur Sanierung gewagt wird. Dies möchten wir mit Nachdruck unterstützen“, so Michael Maurer, 1. Vorsitzender des Vereins ProHof e. V. Man wolle nicht nur finanziell unterstützen, sondern die weiteren Schritte auch konstruktiv mit begleiten. mehr...

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