Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Eiserne Hochzeit im Haus Starosta

Christl und Helmut Starosta an ihrem Hochzeitstag zu Ostern 1955

Christl und Helmut Starosta an ihrem Hochzeitstag zu Ostern 1955…

Ein sehr seltenes Jubiläum haben die ProHof-Mitglieder Christl und Helmut Starosta gefeiert: Das Ehepaar ist seit 65 Jahren verheiratet und damit ein Eisernes Hochzeitspaar.

Bereits in Marienburg in Westpreußen, wo die beiden ihre Kindheit verbrachten, wohnten sie im gleichen Haus. Christl Schmidt war noch ein kleines Mädchen, Helmut Starosta ein ganz junger Mann, als im Zweiten Weltkrieg die Front näher rückte. Christls Mutter vertraute Helmuts Mutter ihren Haustürschlüssel an und floh mit ihrer Familie nach Bayern. Unterschlupf fanden die Schmidts zunächst bei Verwandten in Altenstein in Unterfranken. Helmut Starostas Mutter verschlug es später durch Krieg und Vertreibung nach Nittenau in der Oberpfalz. Der junge Soldat selbst kämpfte in den letzten Kriegstagen in Berlin, wurde verwundet und verließ schließlich die zerstörte Stadt. mehr...

AS-Bau Hof hat noch sechs Ausbildungsstellen frei

In der Firmenzentrale von AS-Bau Hof in der Stelzenhofstraße 28 laufen alle Fäden zusammen. Das Bild zeigt (von links) Ausbildungsbeauftragte Kerstin Sörgel, die Auszubildenden Lorenzo Fatone und Rocky Hertel und Polier Frank Freitag, der für die Ausbildung vor Ort auf den Baustellen zuständig ist. Foto: Köhler

In der Firmenzentrale von AS-Bau Hof in der Stelzenhofstraße 28 laufen alle Fäden zusammen. Das Bild zeigt (von links) Ausbildungsbeauftragte Kerstin Sörgel, die Auszubildenden Lorenzo Fatone und Rocky Hertel und Polier Frank Freitag, der für die Ausbildung vor Ort auf den Baustellen zuständig ist. Foto: Köhler

Wie bunt und vielfältig ist das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hof und Umgebung? Können alle Ausbildungsstellen besetzt werden? Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden? Um das herauszufinden, hilft nur die Nachfrage vor Ort. Deshalb stellt das Pro-Hof-Magazin Betriebe vor, die ausbilden. Für den zehnten Teil haben wir nachgefragt bei Kerstin Sörgel, Ausbildungsleiterin der Baufirma AS-Bau Hof GmbH:

Wie groß ist die Bandbreite an Ausbildungsstellen bei der Firma AS-Bau Hof – wie viele verschiedene Ausbildungsberufe gibt es?
Die Bandbreite reicht vom Fachinformatiker für Systemintegration über den Straßenbauer bis zum Bauzeichner. Wir decken insgesamt sieben Ausbildungsberufe ab. Auch ein duales Studium im Bauingenieurwesen ist möglich. mehr...

Berühmte Hofer: Johann Wolfgang Döbereiner – Ein Leben für die Wissenschaft

Der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner – Namensgeber der Döbereiner-Straße in der Fabrikvorstadt in Hof – Stich von Karl August Schwerdtgeburth nach der Zeichnung von Fritz Ries

Der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner – Namensgeber der Döbereiner-Straße in der Fabrikvorstadt in Hof – Stich von Karl August Schwerdtgeburth nach der Zeichnung von Fritz Ries

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – das hätte sinngemäß seine Geschichte werden können. Der Autodidakt Johann Wolfgang Döbereiner aber zog es vor, kein Kapital aus seiner Begabung als Wissenschaftler und seinen Erfindungen zu ziehen. Für die Chemie hat der unermüdliche Forscher Bahnbrechendes geleistet – auch mit Unterstützung eines berühmten Mannes gleichen Vornamens.

Eine Karriere als Wissenschaftler ist Johann Wolfgang Döbereiner nicht in die Wiege gelegt. Er kommt am 13. Dezember 1780 in Hof als Sohn des Kutschers Johann Adam Döbereiner zur Welt. Er wächst auf dem Rittergut Bug bei Weißdorf auf, wo sein Vater als Kutscher, später als Forst- und Gutsverwalter tätig ist. Finanziell gut gestellt ist die Familie nicht. Von ärmlichsten Verhältnissen ist in Biografien über ihn zu lesen.
1794 beginnt er, nach mäßiger Schulbildung, eine Lehre als Apotheker in Münchberg, die er 1797 abschließt. Seine anschließenden Wanderjahre, in denen er sich bereits autodidaktisch weitreichende Kenntnisse in Chemie, Botanik und Mineralogie aneignet, führen ihn als Apothekengeselle nach Dillenburg, Karlsruhe und Straßburg. 1802 kehrt er nach Oberfranken zurück, mehr...

Besuch beim „Mister Freiheitshalle“

Bühnennebel und laute Musik ist Bernd Gemeinhardt gewohnt. Dass das ganze Brimborium allerdings ihm persönlich gilt und nicht den Künstlern, die in der Hofer Freiheitshalle auftreten, kommt eher selten vor. Seit über 25 Jahren ist Gemeinhardt Betriebsleiter der Hofer Freiheitshalle. Zum Jubiläum im vergangenen Herbst haben ihm seine Kollegen einen ganz besonderen Empfang bereitet: Schon bei der Ankunft an der Halle wunderte sich der 50-Jährige, warum die blaue Außenbeleuchtung so früh am Morgen brannte. Als er das Foyer betrat, mehr...

Dr. Gisela Strunz erhält Bürgermedaille

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner überreichte Dr. Gisela Strunz die Bürgermedaille und eine Urkunde.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner überreichte Dr. Gisela Strunz die Bürgermedaille und eine Urkunde.

Die Goldene Bürgermedaille ist die höchste kommunale Auszeichnung, die nach dem Ehrenbürgerrecht vom Stadtrat vergeben werden kann. Sie wird Hoferinnen und Hofern zuerkannt, die sich besonders um das Wohl und Ansehen der Stadt wie auch der Bürgerschaft verdient gemacht haben. Der Kreis der bisherigen 57 Preisträger erweitert sich nun um Dr. Gisela Strunz.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner gab, traditionell im Beisein anderer bereits Ausgezeichneter, zunächst einen kurzen Abriss der Vita: Nach ihrem Studium der Romanistik und Germanistik in München wurde Dr. Gisela Strunz als jüngste Studienrätin Bayerns Lehrerin an der Hofer Realschule. mehr...

Ein Bahnhof, der Geschichte schrieb

Seit seiner Erbauung vor 140 Jahren ist der Hauptbahnhof Hof von überregionaler Bedeutung. Das Foto vom Juni 1973 zeigt eine Dampflokomotive der Baureihe 01 mit dem „Rheingold“ in Hof. Es war die Abschiedsfahrt der Baureihe. Foto: Michael Giegold

Seit seiner Erbauung vor 140 Jahren ist der Hauptbahnhof Hof von überregionaler Bedeutung. Das Foto vom Juni 1973 zeigt eine Dampflokomotive der Baureihe 01 mit dem „Rheingold“ in Hof. Es war die Abschiedsfahrt der Baureihe. Foto: Michael Giegold

Vor genau 140 Jahren wurde der Hauptbahnhof Hof eingeweiht. Nicht nur die Hofer Geschichte spiegelt sich in dem monumentalen Gebäude, auch deutsche Geschichte wurde hier geschrieben. Wir haben nachgefragt bei Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner:

Worin liegt aus Ihrer Sicht die gegenwärtige Bedeutung des Hofer Hauptbahnhofes? Welche Rolle spielt er in den Bereichen Tourismus und Wirtschaft für die Stadt?
Der Hauptbahnhof ist nach wie vor eines der großen Einfallstore in die Stadt, insbesondere auch, was die wachsende Zahl der Studentinnen und Studenten angeht, die besonders am Sonntag hier ankommen. mehr...

Ein Virus verändert das Leben

Liebe Leserinnen und Leser!

Ein Virus verändert das Leben. Was vor Wochen noch undenkbar war, ist nun in Hof und anderenorts Realität: Geschäfte haben geschlossen, Schulen und Kindertagesstätten sind zu, das Theater und Kinos haben ihren Betrieb eingestellt und sonntags gibt es keine Gottesdienste mehr. Das öffentliche Leben ist praktisch zum Erliegen gekommen.

Es ist wie eine Vollbremsung auf der Autobahn. Ständig auf der Überholspur unterwegs, wurde die Fahrt nun abrupt gestoppt. Für die meisten keine Hektik mehr. Ein Termin jagt nicht mehr den anderen. Covid 19 – der Virus, der das Leben von heute auf morgen entschleunigt. mehr...

Reiseveranstalter Viol feiert Jubiläum

Zum Team des Reisebüros Viol in Rehau gehören (hinten von links) Juniorchef Christoph Berce, Monique Tirok, Cathleen Zuber-Stein, Hannah Zahn, Peter Schubert und sitzend Chefin Sabine Viol.

Zum Team des Reisebüros Viol in Rehau gehören (hinten von links) Juniorchef Christoph Berce, Monique Tirok, Cathleen Zuber-Stein, Hannah Zahn, Peter Schubert und sitzend Chefin Sabine Viol.

Mit einer Vielfalt von Jubiläumsreisen feiert das Reiseunternehmen Alexander Viol in Rehau und Plauen 75-jähriges Bestehen.

Noch im Jahr des Kriegsendes 1945 hatte der Kriegsheimkehrer Alexander Viol mit einem umgebauten Wehrmachts-Lkw auf der Strecke Rehau-Regnitzlosau-Hof einen Linienverkehr eingerichtet. Dafür war ein Berechtigungsschein der amerikanischen Besatzungsmacht nötig. „Auch wenn das noch ganz andere Zeiten waren, schon damals gab es eben Bürokratie“, erzählt Sabine Viol, die das Unternehmen heute in zweiter Generation leitet. mehr...

Auf Reisen: Leser grüßen aus aller Welt

Traditionell verbrachte die AH-Abteilung der SpVgg Bayern Hof wieder ein Wochenende in Südtirol. Bei wolkenlosem Himmel erlebten die Skifahrer auf den rassigen und perfekten Pisten am Kronplatz/Bruneck und Roßkopf Sterzing ein Traumwochenende. Selbstverständlich war das ProHof-Magazin dabei.

Traditionell verbrachte die AH-Abteilung der SpVgg Bayern Hof wieder ein Wochenende in Südtirol. Bei wolkenlosem Himmel erlebten die Skifahrer auf den rassigen und perfekten Pisten am Kronplatz/Bruneck und Roßkopf Sterzing ein Traumwochenende. Selbstverständlich war das ProHof-Magazin dabei.

Berühmte Hofer: Heinrich Gerber – Über viele Brücken kannst Du gehen

Seit 1993 steht das Heinrich-Gerber-Denkmal in Hof an der Ernst-Reuter-Straße, auf der Wiese schräg gegenüber dem Arbeitsamt. Das weiß gestrichene Eisenobjekt stammt aus einem Brückenknoten einer Eisenbahnbrücke über den Inn bei Königswart, die Gerber 1874/75 konstruiert hat. Oben am Sockel sind auf allen vier Seiten technische Zeichnungen zu sehen.  Fotos: Sabine Schaller-John

Seit 1993 steht das Heinrich-Gerber-Denkmal in Hof an der Ernst-Reuter-Straße, auf der Wiese schräg gegenüber dem Arbeitsamt. Das weiß gestrichene Eisenobjekt stammt aus einem Brückenknoten einer Eisenbahnbrücke über den Inn bei Königswart, die Gerber 1874/75 konstruiert hat. Oben am Sockel sind auf allen vier Seiten technische Zeichnungen zu sehen.  Fotos: Sabine Schaller-John

Eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus und ein Denkmal an der Ernst-Reuter-Straße erinnern in Hof an den „Altmeister der deutschen Eisenbaukunst“ und Erfinder der Auslegerbrücken. Seine Brückenbaukunst lässt aber auch Millionen Besucher jedes Jahr den besten Blick auf Schloss Neuschwanstein genießen. Wissen Sie, von wem die Rede ist?
Hand aufs Herz: Wie oft sind Sie schon am Haus Karolinenstraße 20 in der Hofer Innenstadt vorbeigegangen, ohne dass Ihnen die an der Hauswand angebrachte Bronzeplatte zum Gedenken an Heinrich Gerber aufgefallen ist? Oder könnten Sie sagen, wo genau an der Ernst-Reuter-Straße das imposante Denkmal steht, das die bahnbrechenden Leistungen des Hofer Ingenieurs und Brückenbauers künstlerisch interpretiert?
Heinrich Gerber kommt am 18. November 1832 in der Karolinenstraße zur Welt als Sohn von Johann Peter Gerber, Tischlermeister und Zeichenlehrer an der Gewerbeschule in Hof. Er wird am 2. Dezember 1832 evangelisch getauft, sein Pate ist der Lebküchnergeselle Johann Gottfried Heinrich Pahl. Seine Mutter Barbara Friederike Johanna, Tochter des Hofer Schneidermeisters Johann Christian Salzmann, stirbt im September 1838, als er knapp sechs Jahre alt ist. Sein Vater heiratet 1839 zum zweiten Mal. Seine Stiefmutter wird Eva Margarete, geborene Schöntag. mehr...

Das aktuelle Heft
Archiv