Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Oase für Körper, Geist und Seele

An ihren Lieblingsplatz im Botanischen Garten: Martina Tögel, die Vorsitzende des Fördervereins. Fotos: Sandra Langer

An ihren Lieblingsplatz im Botanischen Garten: Martina Tögel, die Vorsitzende des Fördervereins. Fotos: Sandra Langer

Am liebsten sitzt Martina Tögel unter den Ästen der alten, großen Weide, und blickt über den Seerosenteich. So viele ruhige Momente wie heuer hat sie im Botanischen Garten in Hof schon lange nicht mehr genossen, denn normalerweise – wenn nicht gerade ein Virus einen Großteil des gesellschaftlichen Lebens lahmlegt – hat sie dort alle Hände voll zu tun: Besucher umherführen, Projekte planen, Veranstaltungen managen…

Seit 2017 steht die 39-Jährige an der Spitze des Fördervereins Botanischer Garten und Theresienstein Hof e. V. Der Theresienstein, eine der ältesten von Bürgern angelegten Parkanlagen in Bayern, hat es Tögel sofort angetan, als sie vor zirka 20 Jahren von Schauenstein nach Hof zog. „Ein Naturparadies mitten der Stadt – viele Städte wären dankbar über so ein Kleinod.“ mehr...

Dr. Gleim: „Hof hat alles, was man braucht“

Auch das gehört zum Job von Dr. Stephan Gleim als Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof: Täglich ist erst einmal ein Stapel Post abzuarbeiten. Fotos: Köhler

Auch das gehört zum Job von Dr. Stephan Gleim als Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof: Täglich ist erst einmal ein Stapel Post abzuarbeiten. Fotos: Köhler

Um zu erkennen, was Hof alles zu bieten hat, kann der Blick von außen hilfreich sein. Dr. Stephan Gleim, seit Mai Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof, arbeitete zuletzt in Kassel und hatte die Wahl zwischen mehreren attraktiven Jobangeboten in der ganzen Bundesrepublik, darunter auch für eine Großstadt im Ruhrgebiet. Dass die Entscheidung für Hof fiel, hatte mehrere Gründe – und ist vor allem auch dem Einsatz eines besonderen Hofers zu verdanken …

Stephan Gleim, geboren 1979 in Marburg, ist viel herumgekommen und hat Erfahrung darin, Wohnorte auf ihre Lebensqualität hin einzuschätzen. mehr...

Mit Stars auf Du und Du: Fritz Walther 50 Jahre Chorleiter in Moschendorf

Dass Fritz Walther das außerordentliche Jubiläum „50 Jahre Chorleiter“ feiern kann, ist auch seiner Frau Ursula zu verdanken. Sie hatte die Idee, sich in den 1960er Jahren dem damaligen Gesangsverein Moschendorf anzuschließen. Foto: Köhler

Dass Fritz Walther das außerordentliche Jubiläum „50 Jahre Chorleiter“ feiern kann, ist auch seiner Frau Ursula zu verdanken. Sie hatte die Idee, sich in den 1960er Jahren dem damaligen Gesangsverein Moschendorf anzuschließen. Foto: Köhler

Er traf Stars wie Hans Rosenthal oder Carolin Reiber, bestritt unzählige Konzerte und feiert in diesem Jahr ein äußerst seltenes Jubiläum: Fritz Walther aus Döhlau, bekannt als langjähriger Direktor des Schiller-Gymnasiums Hof, ist seit 50 Jahren Leiter des Gemischten Chores Hof-Moschendorf. Die Geschichte des Chores der letzten fünf Jahrzehnte hat seine Frau Ursula in fünf dicken Chroniken aufgezeichnet. Die vielen zwischenmenschlichen Erlebnisse aus dieser Zeit sind nirgendwo festgehalten und auf Anhieb gar nicht so leicht zu erinnern. Im Gespräch fällt Fritz Walther dann aber doch so manche Anekdote ein. mehr...

Museen und Wanderungen: Ausflugstipps für jedes Wetter

Den Urlaub zu Hause zu verbringen, damit mussten sich heuer wegen Corona wohl mehr Menschen abfinden als sonst. Dass es auch hier bei uns und in unseren Nachbarlandkreisen viel zu sehen und zu erleben gibt, ist zwar bekannt. Aber wie bringt man die jeweilige Attraktion mit dem Wetter in Einklang? Welche Ausflugsziele kann man ansteuern und wo liegt man immer richtig, egal ob es regnet oder die Sonne scheint? Wir stellen Museen und Wanderwege in der näheren Umgebung vor.

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Mödlareuth: Freigelände mit Sperranlagen. Foto: Ronald Schricker

Mödlareuth: Freigelände mit Sperranlagen.
Foto: Ronald Schricker

Mödlareuth – die Amerikaner nannten es „Little Berlin“ – ist ein 50-Seelen-Dorf, das als Symbol der Deutschen Teilung galt. Seit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 gehörte der thüringische Teil des Ortes zum Territorium der DDR, die bayerische Hälfte zu dem der Bundesrepublik. 1952 entstanden die ersten Grenzsperranlagen. 1966 erfolgte der Bau einer 700 Meter langen und 3,30 Meter hohen Betonmauer, die bis zur Grenzöffnung 1989 das Dorf teilte. Im Freigelände sind große Teile der Sperranlagen im Original erhalten. mehr...

Hospizverein sucht neue Helfer

Koordinator Torsten Stelzer ist froh, dass der Hospizverein einen Großteil der Begleitungen wieder aufnehmen kann. Veranstaltungen für Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche finden gemäß Hygiene- und Abstandsregeln statt. Bei schönem Wetter kann der Verein auch den großen Garten der Münch-Ferber-Villa für seine Veranstaltungen nutzen. Foto: Sandra Langer

Koordinator Torsten Stelzer ist froh, dass der Hospizverein einen Großteil der Begleitungen wieder aufnehmen kann. Veranstaltungen für Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche finden gemäß Hygiene- und Abstandsregeln statt. Bei schönem Wetter kann der Verein auch den großen Garten der Münch-Ferber-Villa für seine Veranstaltungen nutzen. Foto: Sandra Langer

„In den vergangenen Monaten sind die Menschen öffentlich mit dem Thema Tod konfrontiert worden – das ist gut“, sagt Torsten Stelzer, Koordinator des Hospizvereins Hof. Zu den Aufgaben des Vereins gehört es, die Themen Tod und Sterben, die in unserer Gesellschaft gerne ausgeblendet werden, ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, sowie Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige auf ihrem Weg zu begleiten. Letzteres gestaltet sich in Zeiten der Corona-Krise nicht so einfach.

„Inzwischen dürfen unsere Mitarbeiter wieder ins Krankenhaus gehen“, erzählt Stelzer. Dafür müsse man natürlich symptomfrei sein, sich am Eingang einer Fiebermessung unterziehen, und zuvor einen Termin ausgemacht haben. Mit der Palliativstation arbeitet der Hospizverein schon seit Eröffnung der Station im Jahr 2011 eng zusammen; ein Mitarbeiter des Hospizvereins nimmt regelmäßig an den Besprechungen der Ärzte teil. Oberärztin Dr. Silke Pietsch lege großen Wert auf eine Begleitung ihrer Patienten. Bisher habe täglich eine ehrenamtliche Kraft des Vereins die Palliativstation besucht und dort allen Patienten Gesprächsangebote gemacht. Neuerdings gehe man auch hier zur Einzelbegleitung über. Das heißt: Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter wird einem Patienten fest zugeordnet und begleitet diesen so lange wie gewünscht. mehr...

Monique und Hanns-Jürgen Kleemeier engagieren sich in vielen Bereichen

Monique und Hanns-Jürgen Kleemeier engagieren sich seit Jahren auf vielfältige Weise für ihre Heimatstadt Hof. Ihr Familienunternehmen besteht bereits im 70. Jahr. Gründerin war Friedel Kleemeier, die Großmutter von Hanns-Jürgen Kleemeier.

Monique und Hanns-Jürgen Kleemeier engagieren sich seit Jahren auf vielfältige Weise für ihre Heimatstadt Hof. Ihr Familienunternehmen besteht bereits im 70. Jahr. Gründerin war Friedel Kleemeier, die Großmutter von Hanns-Jürgen Kleemeier.

Dass Hof bisher relativ gut durch die Corona-Krise kommen konnte, ist auch privatem Engagement zu verdanken. So hat, wie berichtet, das Hofer Unternehmerpaar Monique und Hanns-Jürgen Kleemeier mit einer Spende von 50.000 Euro einen erheblichen Beitrag für die Zentrale Corona-Teststation in der Freiheitshalle geleistet. Ausdrücklich betonte Hanns-Jürgen Kleemeier, dass es ihm mit der Spende vor allem darum gegangen sei, den Ehrenamtlichen zu danken, die Tag für Tag freiwillig an der Teststelle Dienst leisten. Wir haben nachgefragt:

Warum haben Sie den Fokus auf die Helfer gelegt und nicht so sehr auf den medizinischen Bereich?
Weil die medizinische Ausstattung staatlich gewährleistet ist. Uns ging es darum, die Helfer für das, was sie täglich ehrenamtlich für die Allgemeinheit leisten, zu belohnen. Wir fanden es von Anfang an richtig, dass so massiv getestet wird. Und dafür braucht es viele motivierte Helfer. mehr...

Neuer 3. Bürgermeister Sebastian Auer: Stadt muss mit gutem Beispiel vorangehen

Sebastian Auer ist neuer 3. Bürgermeister von Hof.

Sebastian Auer ist neuer 3. Bürgermeister von Hof.

Bei den Kommunalwahlen 2014 hat Sebastian Auer den Einzug in den Hofer Stadtrat knapp verpasst. Dass es diesmal klappen könnte, hielt der 37-Jährige durchaus für realistisch. Dass er nun jedoch nicht nur Stadtratsmitglied, sondern sogar dritter Bürgermeister seiner Heimatstadt ist, hat Sebastian Auer überrascht und sehr gefreut. „Vor allem dass ich genau so viele Stimmen bekommen habe wie auch die zweite Bürgermeisterin, Angela Bier von der CSU, mir also so viel Vertrauen geschenkt wurde wie einer etablierten Stadträtin aus der größten Fraktion im Stadtrat.“ mehr...

ProHof-Masken: Exklusiver Schutz

Sybille (links) und Regine Kaiser

Sybille (links) und Regine Kaiser

Normalerweise bietet der Verein ProHof seinen Mitgliedern ein abwechslungsreiches und interessantes Jahresprogramm. Geplant war das auch 2020 so. Aber dann kam das weltumspannende Virus und hat alle Planungen zunichte gemacht. Um möglichst gesund durch die Krise zu kommen, haben alle Mitglieder kürzlich eigens kreierte Masken erhalten. Einige ließen uns Fotos der „Maskerade“ zukommen.
Die Masken sind nicht käuflich zu erwerben. Wer das Rätsel auf Seite 18 löst, hat jedoch die Chance, eine solche nützliche und ansprechende Maske zu gewinnen. Das Lösungswort bis 25. Juli 2020 an ProHof e. V. Ludwigstraße 24, 95028 Hof oder per Mail an prohof@tvo.de schicken. mehr...

Steinschlange wächst von Tag zu Tag

Noch ist der Weg um den Pfaffenteich nicht ganz geschafft – aber wenn noch mehr Spaziergänger fleißig mitmachen, ist das nur noch eine Frage der Zeit. Auch Linda, Lina und Paul (von links) haben die vielen bunten Kunstwerke bewundert und selbst Steine an der Schlange angelegt.  Fotos: Sandra Langer (2), Andreas Rau (4)

Noch ist der Weg um den Pfaffenteich nicht ganz geschafft – aber wenn noch mehr Spaziergänger fleißig mitmachen, ist das nur noch eine Frage der Zeit. Auch Linda, Lina und Paul (von links) haben die vielen bunten Kunstwerke bewundert und selbst Steine an der Schlange angelegt. 
Fotos: Sandra Langer (2), Andreas Rau (4)

Das Leben in einer schwierigen Zeit ein klein wenig bunter machen; Menschen aufmuntern und zur Kreativität anregen; Zusammenhalt demonstrieren, auch wenn Zusammensein gerade schwierig ist. All das haben die Hofer Schwestern Lily und Lotta, zehn und sechs Jahre alt, mit ihrer Steinschlangen-Aktion an den Hofer Pfaffenteichen beabsichtigt – und erreicht.

„Schaffen wir es um diesen Pfaffenteich?“ steht auf dem Plakat, das die Mädchen an dem beliebten Ausflugsziel in Krötenbruck aufgehängt haben. Anders als die „Frankenstones“, die viele Wanderer bei ihren Spaziergängen suchen, finden und an neuer Stelle wieder auslegen, sollen die Steine hier liegen bleiben – fein säuberlich aneinandergereiht, bis der ganze Weg um den Teich geschafft ist.
Die Großtante von Lily und Lotta hatte bei einem Spaziergang während der coronabedingten Lockdown-Phase in ihrer Heimat eine bunte Steinschlange am Main entdeckt und ihren Nichten ein Video geschickt. Den Hofer Mädels war schnell klar: „Das wollen wir auch machen.“
Da der Untreusee dann doch eine Nummer zu groß war, fiel die Entscheidung schnell für den Pfaffenteich, an dem die Schwestern schon immer gerne unterwegs waren. Lily und Lotta bemalten ein paar Steine, bastelten ein Schild, das Spaziergänger zum Mitmachen auffordert, posteten mit Papas Hilfe einen Facebook-Aufruf und riefen ein paar Freunde an. mehr...

Johann Christian Reinhart: Ein Römer mit Hofer Wurzeln

Dieses Porträt von Johann Christian Reinhart schuf der spanische Maler José de Madrazo y Agudo.

Dieses Porträt von Johann Christian Reinhart schuf der spanische Maler José de Madrazo y Agudo.

Drei Buchstaben hat der Name seiner Geburtsstadt, drei Buchstaben der Name der Stadt, in der er 58 seiner insgesamt 86 Lebensjahre verbracht hat. Der Maler, Zeichner und Radierer Johann Christian Reinhart, am 24. Januar 1761 am Maxplatz in Hof geboren, fand seinen Schicksalsort in Rom, wo er am 9. Juni 1847 starb. Im nach ihm benannten Reinhart-Cabinett in Hof am Unteren Tor findet sich ein Querschnitt seines künstlerischen Schaffens, liebevoll betreut vom Verein KulturKreis Hof.

Dorit Pohl gehört dem KulturKreis Hof an, ebenso wie ihr Mann Stefan, der 1. Vorsitzender ist. Sie ist gebürtige Hoferin. Lange Jahre war sie weg, unter anderem als Museumsleiterin tätig, seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit ihrem Mann zurück. „Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass Sie nur Informationen schreiben, die ohnehin schon jeder kennt“, beruhigt mich Dorit Pohl. mehr...

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