Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

80.000 Kilometer Wanderwege: der Landkartenverlag Fritsch

Drei Generationen auf einem Bild: Der 1969 verstorbene Firmengründer Robert Fritsch wird hier eingerahmt von seinem Sohn und Nachfolger Robert Fritsch jun. und dessen Sohn Carsten Fritsch.

Drei Generationen auf einem Bild: Der 1969 verstorbene Firmengründer Robert Fritsch wird hier eingerahmt von seinem Sohn und Nachfolger Robert Fritsch jun. und dessen Sohn Carsten Fritsch.

Der Hofer Landkartenverlag Fritsch bringt jetzt im Oktober drei Neuauflagen beliebter Wanderkarten heraus. Damit können sich Wanderfreunde im Hofer Land, im Fichtelgebirge und im Frankenwald nun wieder auf dem neuesten Stand orientieren. Das Besondere an der Neuauflage der Frankenwald-Karte: Erstmals sind sowohl die neuen Frankenwald-Steigla als auch der komplette Frankenwald-Steig enthalten.
Die Geschichte des Landkartenverlages Fritsch beginnt 1949 in Hof. Robert Fritsch sen. gründete hier nach der Vertreibung aus dem Sudetenland ein kartografisches Institut. Seiner alten Heimat widmete er seine erste Karte, ein Hofer Stadtplan folgte. Diese beiden Pionierarbeiten sind heute im Museum Bayerisches Vogtland in Hof zu besichtigen. mehr...

50. Internationale Hofer Filmtage

plakat1967 fand das erste Hofer Kurzfilmfestival statt. Junge deutsche Filmemacher zeigten ihre Filme in Hof, weil einer von ihnen, Heinz Badewitz, hier einen Kinobesitzer kannte. Im Jahr darauf kam es nur wegen eines Eklats beim Kurzfilmfest in Oberhausen zur Fortsetzung: Die Filmemacher zogen ihre Filme zurück und Badewitz, auch dort vertreten, sagte: „Dann kommt doch alle einfach nach Hof.“ So kam es zu den zweiten – nun schon Internationalen Hofer Filmtagen.
Längst gelten die Hofer Filmtage in der Öffentlichkeit und in der Filmbranche als nach der Berlinale wichtigstes deutsches Filmfestival, doch immer mit einem besonders charmanten, familiären Charakter. Alle wesentlichen deutschen Regisseure begannen bei den Hofer Filmtagen praktisch ihre Karriere: u. a. Wim Wenders, Werner Herzog, Rainer W. Fassbinder, Doris Dörrie, Detlev Buck, Tom Tykwer, Sönke Wortmann und Christoph Schlingensief, sowie die Oskar-Preisträger Caroline Link und Florian Henckel von Donnersmarck. Viele von ihnen haben sich auch für das diesjährige Jubiläum angesagt. mehr...

Kunstkaufhaus Hof: Kleinod für Musik- und Kunstliebhaber

kunstkaufhausKleinkunst-Bühne, Mitmach-Kneipe, Kreativ-Treffpunkt… Alexander Kaiser hat mit seinem Kunstkaufhaus in der Hofer Königstraße ein Kleinod für Musik- und Kunstliebhaber, Gesellschaft Suchende und kreative Köpfe geschaffen. Und sagt: „Das war nie so geplant, das ist einfach so gewachsen.“

Alles begann vor sechs Jahren mit einer Ausschreibung des Bund- und Länderprogrammes „Soziale Stadt“: Es galt einen Leerstand in irgendeiner Weise mit Kunst zu füllen. Kaiser bewarb sich mit einem Konzept für Ausstellungsräume und gewann. „Irgendwann dachte ich mir, jetzt habe ich so viel Zeit und Energie reingesteckt, jetzt möchte ich auch mal eine Veranstaltung auf die Beine stellen und mal ein Bier verkaufen.“ Veranstaltungen fanden im Kunstkaufhaus seitdem über 350 statt – die Biere hat er längst aufgehört zu zählen. mehr...

Zusammenhalt: Moderne Technik wird erklärt

edv_experteDer noch junge Verein Zusammenhalt – die Nachbarschaftshilfe für Stadt und Landkreis Hof – hat das Ziel, dass die Bürger von Stadt und Landkreis generationenübergreifend zusammen zu halten und sich gegenseitig helfen – zum Beispiel im Bereich Technik.
„Wir haben uns vorgenommen, Senioren moderne Technik wie Handy, Smartphone, Tablet, PC verständlich zu erklären, Einsatzmöglichkeiten zu zeigen und ganz in Ruhe, möglichst in Einzelgesprächen, auf die Probleme des/der Einzelnen einzugehen – und diese bestmöglich zu lösen“, bringt Elke Spindler es auf den Punkt, die Vorsitzende von Zusammenhalt. „Wir glauben an den Erfolg und die positive Wirkung funktionierender Gemeinschaften, denn jeder ist doch froh, im Falle eines Falles eine helfende Hand von anderen zu bekommen.“ mehr...

Musikalischer Leckerbissen: Mit Carmen in die neue Spielzeit

Im Zuge der Gala überreichte Vorsitzender Michael Maurer (Mitte) einen Scheck über stolze 6.000 Euro an das Theater Hof. Das Geld soll dem Jugendtheater zukommen, so Jean Petrahn, Kfm-Techn. Geschäftsführer und bedankte sich zusammen mit OB Dr. Harald Fichtner bei ProHof für die erneute Unterstützung.

Im Zuge der Gala überreichte Vorsitzender Michael Maurer (Mitte) einen Scheck über stolze 6.000 Euro an das Theater Hof. Das Geld soll dem Jugendtheater zukommen, so Jean Petrahn, Kfm-Techn. Geschäftsführer und bedankte sich zusammen mit OB Dr. Harald Fichtner bei ProHof für die erneute Unterstützung.

Wer kennt sie nicht, die Oper um Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Tod? Eine Frau, die den Männern den Kopf verdreht und die dann, wenn es ihr gelungen ist, sie fallen lässt und weiter Ausschau hält. Eine Frau, die frei sein will, eine, die keine Konventionen mag.
Und die Männer? Sie fallen reihenweise auf sie rein. Es muss und wird dramatisch enden….
Sie gilt als die am meisten aufgeführte Oper: George Bizets Carmen. Es verwundert nicht, bietet sie doch alles, was zu einem gelungenen Musik-Theater-Abend gehört: berührende Klänge, gewaltige Stimmen, emotionales Spiel. mehr...

Vorwort von Harald Wilhelm

wilhelmSehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

seit 1983 hat die Verwaltungshochschule ihren Sitz in Hof. Eine Erfolgsgeschichte, die sich in Zukunft fortsetzen wird.
Tausende von Menschen außerhalb Hochfrankens verbinden mit Hof die älteste Hochschule der schönen Stadt an der Saale. Warum? Weil sie oder ihre Angehörigen/Freunde oder Bekannten 21 Monate ihres Lebens in unserer Heimatstadt während ihres Studiums zur/zum Diplomverwaltungswirtin/Diplomverwaltungswirt (FH) verbracht haben. „Hof“ ist für diese Menschen synonym mit unserer Einrichtung. Eine „Hoferin“ oder ein „Hofer“ ist in der Stadtverwaltung von Nürnberg, Regensburg, Passau oder Rosenheim nicht ein in Hof Geborener oder dort Lebender, sondern jemand, der an der Verwaltungshochschule studiert hat. mehr...

80 Jahre Stoffe, Wolle und Schneiderartikel

Die Firma Becherstoffe, das Näh- und Handarbeitsparadies in der Bismarckstraße, feiert heuer 80. Geburtstag. Unser Bild zeigt die Verkäuferinnen Helga Kofer und Angela Hipp mit Inhaber Thomas Haller, der das Geschäft seit dem Jahr 2013 führt. Foto: Sandra Langer

Die Firma Becherstoffe, das Näh- und Handarbeitsparadies in der Bismarckstraße, feiert heuer 80. Geburtstag. Unser Bild zeigt die Verkäuferinnen Helga Kofer und Angela Hipp mit Inhaber Thomas Haller, der das Geschäft seit dem Jahr 2013 führt. Foto: Sandra Langer

Es gibt sozusagen nichts, was es bei der Firma Becherstoffe in der Hofer Bismarckstraße nicht gibt. Handarbeitsfreunde aus Nah und Fern sowie professionelle Schneiderinnen wissen das Geschäft seit Jahrzehnten zu schätzen – als Lieferant für Stoffe, Wolle, Kurzwaren, Garne, Knöpfe in allen Größen, Farben und Formen, Schneiderartikel, Meterware wie Reißverschlüsse, Borten und Bänder und vieles mehr. Es gibt keine Firmen mehr, die Knöpfe individuell nach Wunsch mit Stoffen beziehen? Doch! Becher Stoffe kann’s. Ösen in Fahnen oder in größeren Windschutz einsetzen? Individuelle Gürtelschnallen? Gibt es alles in der Bismarckstraße in Hof. mehr...

Auf Reisen – Leser grüßen aus aller Welt

Gert und Renate Trautewein waren auf Rundreise in Norwegen – unter anderem am Preikestolen, wo es 600 Meter senkrecht abwärts geht. Das ProHof-Magazin fehlte nicht im Gepäck.

Gert und Renate Trautewein waren auf Rundreise in Norwegen – unter anderem am Preikestolen, wo es 600 Meter senkrecht abwärts geht. Das ProHof-Magazin fehlte nicht im Gepäck.

Filzfabrik vor dem Durchbruch

So könnte das Kulturzentrum einmal aussehen. Hier ein Beispiel von Puma City.

So könnte das Kulturzentrum einmal aussehen. Hier ein Beispiel von Puma City.

Die Hindernisse scheinen beseitigt: Wenn noch der Hofer Bauausschuss zustimmt, wird es bald in Hof für junge Bands und Künstler die Möglichkeit geben, in einem echten Kreativzentrum günstige Proberäume zu mieten. Dafür haben unterschiedlichste Spender bislang insgesamt 70.000 Euro aufgebracht. Auch ProHof unterstützt den Förderverein Alte Filzfabrik mit insgesamt 8000 Euro und freut sich über die positive Entwicklung, nachdem es noch bis vor kurzem so schien, als müssten die Pläne der jungen Leute ad acta gelegt werden. mehr...

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