Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Exklusiv

Das Jubiläum der Rätselmacherin

Sonja Wietzel-Winkler mit ihrem allerersten Rätsel, das sie vor genau zehn Jahren für das ProHof-Magazin erstellt hat. Die gebürtige Hoferin ist 50 Jahre alt und seit 2004 mit einer eigenen Firma für Webdesign und Werbegrafik selbstständig. Für ProHof war sie bereits in den Jahren 2002 und 2003 als Mitarbeiterin im damaligen Teddy-Museum in der Ludwigstraße tätig. Foto: Köhler

Sonja Wietzel-Winkler mit ihrem allerersten Rätsel, das sie vor genau zehn Jahren für das ProHof-Magazin erstellt hat. Die gebürtige Hoferin ist 50 Jahre alt und seit 2004 mit einer eigenen Firma für Webdesign und Werbegrafik selbstständig. Für ProHof war sie bereits in den Jahren 2002 und 2003 als Mitarbeiterin im damaligen Teddy-Museum in der Ludwigstraße tätig. Foto: Köhler

Seit genau zehn Jahren entwirft und gestaltet Sonja Wietzel-Winkler das beliebte Bilderrätsel im ProHof-Magazin. Über dem Komplettpaket aus Rätselfragen, Gesamtlösung und Layout arbeitet sie jeden Monat bis zu drei Stunden lang. Hinzu kommen die Hof-Spaziergänge, bei denen die gelernte Fotografin und Grafikerin ihre Motive aufspürt. Oft finden diese Motive dann aber erst ein Jahr später Eingang ins Rätsel. Denn das Heft hat in der Produktion eine Vorlaufzeit von rund vier Wochen – und die Fotos sollen zur jeweiligen Jahreszeit im Erscheinungsmonat passen.

Das Bilderrätsel im ProHof-Magazin gab es schon im allerersten Heft im April 1994. Allerdings handelte es sich anfangs um jeweils nur ein einziges Foto. Erst später entstand die Form mit mehreren Fotos und Einzellösungen, die eine Gesamtlösung ergeben. mehr...

Ausbildung bei Genes Kältetechnik: „Der coolste Job der Welt“

Von der Köditzer Straße 4 in Hof aus betreut die Firma Genes Kältetechnik ihre Kunden. Das Bild zeigt (von links) Firmenchef Richard Genes, Sebastian Bechtle, Juniorchef Jeffrey Genes und Christian Simacek.

Von der Köditzer Straße 4 in Hof aus betreut die Firma Genes Kältetechnik ihre Kunden. Das Bild zeigt (von links) Firmenchef Richard Genes, Sebastian Bechtle, Juniorchef Jeffrey Genes und Christian Simacek.

Wie bunt und vielfältig ist das Angebot an Ausbildungsplätzen in Hof und Umgebung? Können alle Ausbildungsstellen besetzt werden? Und wie ist die Stimmung unter den Auszubildenden? Um das herauszufinden, hilft nur die Nachfrage vor Ort. Deshalb stellt das ProHof-Magazin Betriebe vor, die ausbilden. Wir haben bei Richard Genes, Chef der Firma Genes Kältetechnik GmbH, nachgefragt:

Wie groß ist die Bandbreite an Ausbildungsstellen bei Ihrer Firma – wie viele verschiedene Ausbildungsberufe gibt es?
Wir bilden Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik aus. mehr...

Seit 1947 am Markt: Faber aus Isaar

Das Familienunternehmen Faber produziert individuelle und anspruchsvolle Strickkollektionen für die moderne Frau. Corona mit seinen Folgen forderte auch dieses Unternehmen heraus. Mit Kreativität und Unternehmergeist wurde die Produktion binnen kürzester Zeit auf die bei der Bevölkerung dringend benötigten Alltagsmasken ausgeweitet. Neben vielen anderen Kunden, ließ auch ProHof eigens für den Verein kreierte Masken produzieren. mehr...

Museen und Wanderungen: Ausflugstipps für jedes Wetter

In Teil 1 unserer Ausflugstipps haben wir Ihnen gezeigt, wie man zu Hause in Hof prächtig Urlaub machen und bei Tagesabstechern eine Menge erleben kann. Aber die Ferien sind noch nicht zu Ende. WWeiter geht es zu naheliegenden Traumzielen, die eine Menge Abwechslung – auch außerhalb der Ferienzeit – bieten.

Morgenröthe-Rautenkranz
Die Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e. V. im Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten Dr. Sigmund Jähn zeigt auf über 950 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Einblick in die Raumfahrt und Weltraumforschung. Vom Originaltriebwerk der ersten Rakete V2, den amerikanischen und russischen Raumfahrtmissionen und dem Beginn einer internationalen Zusammenarbeit wird eindrucksvoll die Geschichte der Raumfahrt dokumentiert. mehr...

Spannende Relikte aus alten Zeiten

Die Hohlraumforscher Rudolf und Andrea Fischer laden für den Tag des offenen Denkmals am 13. September zu Führungen durch den Weberkeller in der Ascher Straße ein. Fotos: Manfred Köhler

Die Hohlraumforscher Rudolf und Andrea Fischer laden für den Tag des offenen Denkmals am 13. September zu Führungen durch den Weberkeller in der Ascher Straße ein.
Fotos: Manfred Köhler

Eigentlich soll der Tag des offenen Denkmals am 13. September wegen Corona vor allem digital über die Bühne gehen. Doch es gibt Ausnahmen: Die Hofer Hohlraumforscher Rudolf und Andrea Fischer bieten von 11 bis 12 Uhr, von 13 bis 14 Uhr, von 15 bis 16 Uhr und von 17 bis 18 Uhr Führungen durch den sogenannten Weberkeller in der Ascher Straße in Hof an, der schräg gegenüber vom Freibad zu finden ist. Der Keller zeichnet sich unter anderem durch ein Nebeneinander alter und neuerer Relikte aus und ist auch dadurch interessant, dass er laut Berechnungen von Rudolf Fischer genau unter dem Altar der Johanneskirche endet. mehr...

Oase für Körper, Geist und Seele

An ihren Lieblingsplatz im Botanischen Garten: Martina Tögel, die Vorsitzende des Fördervereins. Fotos: Sandra Langer

An ihren Lieblingsplatz im Botanischen Garten: Martina Tögel, die Vorsitzende des Fördervereins. Fotos: Sandra Langer

Am liebsten sitzt Martina Tögel unter den Ästen der alten, großen Weide, und blickt über den Seerosenteich. So viele ruhige Momente wie heuer hat sie im Botanischen Garten in Hof schon lange nicht mehr genossen, denn normalerweise – wenn nicht gerade ein Virus einen Großteil des gesellschaftlichen Lebens lahmlegt – hat sie dort alle Hände voll zu tun: Besucher umherführen, Projekte planen, Veranstaltungen managen…

Seit 2017 steht die 39-Jährige an der Spitze des Fördervereins Botanischer Garten und Theresienstein Hof e. V. Der Theresienstein, eine der ältesten von Bürgern angelegten Parkanlagen in Bayern, hat es Tögel sofort angetan, als sie vor zirka 20 Jahren von Schauenstein nach Hof zog. „Ein Naturparadies mitten der Stadt – viele Städte wären dankbar über so ein Kleinod.“ mehr...

Dr. Gleim: „Hof hat alles, was man braucht“

Auch das gehört zum Job von Dr. Stephan Gleim als Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof: Täglich ist erst einmal ein Stapel Post abzuarbeiten. Fotos: Köhler

Auch das gehört zum Job von Dr. Stephan Gleim als Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof: Täglich ist erst einmal ein Stapel Post abzuarbeiten. Fotos: Köhler

Um zu erkennen, was Hof alles zu bieten hat, kann der Blick von außen hilfreich sein. Dr. Stephan Gleim, seit Mai Leiter des Unternehmensbereiches Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Hof, arbeitete zuletzt in Kassel und hatte die Wahl zwischen mehreren attraktiven Jobangeboten in der ganzen Bundesrepublik, darunter auch für eine Großstadt im Ruhrgebiet. Dass die Entscheidung für Hof fiel, hatte mehrere Gründe – und ist vor allem auch dem Einsatz eines besonderen Hofers zu verdanken …

Stephan Gleim, geboren 1979 in Marburg, ist viel herumgekommen und hat Erfahrung darin, Wohnorte auf ihre Lebensqualität hin einzuschätzen. mehr...

Mit Stars auf Du und Du: Fritz Walther 50 Jahre Chorleiter in Moschendorf

Dass Fritz Walther das außerordentliche Jubiläum „50 Jahre Chorleiter“ feiern kann, ist auch seiner Frau Ursula zu verdanken. Sie hatte die Idee, sich in den 1960er Jahren dem damaligen Gesangsverein Moschendorf anzuschließen. Foto: Köhler

Dass Fritz Walther das außerordentliche Jubiläum „50 Jahre Chorleiter“ feiern kann, ist auch seiner Frau Ursula zu verdanken. Sie hatte die Idee, sich in den 1960er Jahren dem damaligen Gesangsverein Moschendorf anzuschließen. Foto: Köhler

Er traf Stars wie Hans Rosenthal oder Carolin Reiber, bestritt unzählige Konzerte und feiert in diesem Jahr ein äußerst seltenes Jubiläum: Fritz Walther aus Döhlau, bekannt als langjähriger Direktor des Schiller-Gymnasiums Hof, ist seit 50 Jahren Leiter des Gemischten Chores Hof-Moschendorf. Die Geschichte des Chores der letzten fünf Jahrzehnte hat seine Frau Ursula in fünf dicken Chroniken aufgezeichnet. Die vielen zwischenmenschlichen Erlebnisse aus dieser Zeit sind nirgendwo festgehalten und auf Anhieb gar nicht so leicht zu erinnern. Im Gespräch fällt Fritz Walther dann aber doch so manche Anekdote ein. mehr...

Museen und Wanderungen: Ausflugstipps für jedes Wetter

Den Urlaub zu Hause zu verbringen, damit mussten sich heuer wegen Corona wohl mehr Menschen abfinden als sonst. Dass es auch hier bei uns und in unseren Nachbarlandkreisen viel zu sehen und zu erleben gibt, ist zwar bekannt. Aber wie bringt man die jeweilige Attraktion mit dem Wetter in Einklang? Welche Ausflugsziele kann man ansteuern und wo liegt man immer richtig, egal ob es regnet oder die Sonne scheint? Wir stellen Museen und Wanderwege in der näheren Umgebung vor.

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Mödlareuth: Freigelände mit Sperranlagen. Foto: Ronald Schricker

Mödlareuth: Freigelände mit Sperranlagen.
Foto: Ronald Schricker

Mödlareuth – die Amerikaner nannten es „Little Berlin“ – ist ein 50-Seelen-Dorf, das als Symbol der Deutschen Teilung galt. Seit Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 gehörte der thüringische Teil des Ortes zum Territorium der DDR, die bayerische Hälfte zu dem der Bundesrepublik. 1952 entstanden die ersten Grenzsperranlagen. 1966 erfolgte der Bau einer 700 Meter langen und 3,30 Meter hohen Betonmauer, die bis zur Grenzöffnung 1989 das Dorf teilte. Im Freigelände sind große Teile der Sperranlagen im Original erhalten. mehr...

Hospizverein sucht neue Helfer

Koordinator Torsten Stelzer ist froh, dass der Hospizverein einen Großteil der Begleitungen wieder aufnehmen kann. Veranstaltungen für Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche finden gemäß Hygiene- und Abstandsregeln statt. Bei schönem Wetter kann der Verein auch den großen Garten der Münch-Ferber-Villa für seine Veranstaltungen nutzen. Foto: Sandra Langer

Koordinator Torsten Stelzer ist froh, dass der Hospizverein einen Großteil der Begleitungen wieder aufnehmen kann. Veranstaltungen für Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche finden gemäß Hygiene- und Abstandsregeln statt. Bei schönem Wetter kann der Verein auch den großen Garten der Münch-Ferber-Villa für seine Veranstaltungen nutzen. Foto: Sandra Langer

„In den vergangenen Monaten sind die Menschen öffentlich mit dem Thema Tod konfrontiert worden – das ist gut“, sagt Torsten Stelzer, Koordinator des Hospizvereins Hof. Zu den Aufgaben des Vereins gehört es, die Themen Tod und Sterben, die in unserer Gesellschaft gerne ausgeblendet werden, ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, sowie Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige auf ihrem Weg zu begleiten. Letzteres gestaltet sich in Zeiten der Corona-Krise nicht so einfach.

„Inzwischen dürfen unsere Mitarbeiter wieder ins Krankenhaus gehen“, erzählt Stelzer. Dafür müsse man natürlich symptomfrei sein, sich am Eingang einer Fiebermessung unterziehen, und zuvor einen Termin ausgemacht haben. Mit der Palliativstation arbeitet der Hospizverein schon seit Eröffnung der Station im Jahr 2011 eng zusammen; ein Mitarbeiter des Hospizvereins nimmt regelmäßig an den Besprechungen der Ärzte teil. Oberärztin Dr. Silke Pietsch lege großen Wert auf eine Begleitung ihrer Patienten. Bisher habe täglich eine ehrenamtliche Kraft des Vereins die Palliativstation besucht und dort allen Patienten Gesprächsangebote gemacht. Neuerdings gehe man auch hier zur Einzelbegleitung über. Das heißt: Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter wird einem Patienten fest zugeordnet und begleitet diesen so lange wie gewünscht. mehr...

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