Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Kultur

Theater stellt Planungen für 2021/22 vor

„Killer, Künstler, Könige“ – das Motto der Spielzeit 2021/22 am Theater Hof beschäftigt sich mit der Frage, wie gesellschaftliche Begegnungen, gerade in Zeiten von Corona, aussehen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir in der kommenden Spielzeit 2021/22 wieder einen vollumfänglichen Spielplan anbieten und unser Publikum ohne Einschränkungen empfangen können“, erklärte Intendant Reinhardt Friese, als der neue Spielplan vorgestellt wurde.
Eröffnet wird die Spielzeit und damit das sanierte Große Haus Ende September 2021 mit großer Oper: Auf dem Programm steht (zum ersten Mal am Theater Hof) „Medea“ von Luigi Cherubini. „Für die Titelrolle konnten wir die renommierte Sopranistin Susanne Serfling gewinnen“, so der Intendant. mehr...

Filmpreis der Stadt Hof 2020 geht an Axel Ranisch

Axel Ranisch, Gewinner des Filmpreises der Stadt Hof

Axel Ranisch, Gewinner des Filmpreises der Stadt Hof

Kleiner Festakt, ganz große Gefühle: Der Filmpreis der Stadt Hof geht an den Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Axel Ranisch. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Feier in der Hofer Freiheitshalle in äußerst reduzierter Form und mit einer eingeschränkten Anzahl von Besucherinnen und Besuchern statt.
Oberbürgermeisterin Eva Döhla sagte anlässlich der Übergabe: „Mit dem Preis würdigen wir Axel Ranischs umfangreiches Wirken für den deutschen Film. Sein Schaffen ist für die Zuschauerinnen und Zuschauer eine ergiebige Quelle für neue Perspektiven. mehr...

Schokoladenmädchen findet seine Heimat

Das Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan – erhält einen Neuzugang für seine Sammlung. Es handelt sich um eine Teekanne mit einem Schokoladenmädchen-Dekor. Petra Werner, Hauptkuratorin für Kunst und Kulturgeschichte des Porzellans, erhielt vor kurzem eine E-Mail mit dem neugierig machenden Betreff: „Perle sucht Familienanschluss“. Drei Tage später bekam die Kuratorin die Teekanne in einem Postpaket. mehr...

Museum kann Reinhart-Bestand erfassen

Für das Museum Bayerisches Vogtland geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Endlich kann Museumsleiterin Dr. Magdalena Bayreuther einen Bestandskatalog der Werke des Hofers Johann Christian Reinhart realisieren. Möglich wird dies durch das Engagement der renommierten Münchener Ernst von Siemens Kunststiftung. Mithilfe sogenannter Bestandskataloge erforscht und dokumentiert das Museum Bayerisches Vogtland nicht nur seine Bestände, sondern bereitet auch Ausstellungen vor. Rechtzeitig zur Feier des 260. Geburtstags des Malers, Radierers und Zeichners im nächsten Jahr geht mit der Realisierung des Bestandskatalogs ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. „Nun können wir endlich alle Werke Reinharts publizieren, die sich in unserer Kunstsammlung befinden“, freut sich Museumsleiterin Dr. Magdalena Bayreuther. mehr...

Wladimir Kaminer zum Ehrenkünstler ernannt

Der Literat und Kolumnist Wladimir Kaminer wurde zum Ehrenkünstler des König Albert Theaters Bad Elster ernannt. Die Urkunde dazu wurde dem Erfolgsautor und Publikumsliebling durch Ute Gallert von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft im Zuge seiner ausverkauften Leseshow im König Albert Theater überreicht. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir Wladimir Kaminer würdigen, da er durch seine… mehr...

Filmtage: Wegen Corona mit größerer Reichweite

Thorsten Schaumann ist aufgeregt – wie immer, wenn die Hofer Filmtage bevorstehen. Schließlich möchte der Festival-Leiter allen Gästen der 54. Internationalen Hofer Filmtage das bestmögliche Festival bieten. „Das galt letztes Jahr. Und es gilt für dieses, für nächstes und auch für übernächstes Jahr“. Unwägbarkeiten, Planungsschwierigkeiten, spontane Änderungen? Gab es schon immer, auch vor Corona. „Jemand, der eingeplant war, kann doch nicht kommen; ein Film wird kurzfristig nicht fertig; jemand wird krank… Immer wieder muss man für solche Dinge spontan Lösungen finden – das ist ja das Tolle an den Hofer Filmtagen.“ Was das angeht, ist also für Thorsten Schaumann, der, wie er sagt, in den vergangenen Jahren schon einige Erfahrungswerte sammeln konnte, alles beim Alten. mehr...

Zwei neue Kunstausstellungen in Bad Elster

Zwei neue Ausstellungen sind noch bis November in Bad Elster zu sehen. Die Galerie des Königlichen Kurhauses Bad Elster zeigt die Ausstellung „Federleicht“ von Maria und Reiner Ende. Federleicht – so stellen sich die Zeichnungen, Grafiken und farbigen Mischtechniken sowie die filigranen Porzellanobjekte von Maria und Reiner Ende dar. Beide haben von 1973… mehr...

Erika-Fuchs-Haus: Vortrag statt Führung

Da pandemiebedingt Führungen kaum möglich sind, startet das Erika-Fuchs-Haus im Oktober ein neues Format. Jeden zweiten Dienstag im Monat findet nachmittags ein kurzer Vortrag zu wechselnden Themen statt. Den Auftakt macht eine Vorstellung der Museumssammlung, die neben Comicheften und Disney-Figuren auch Originalzeichnungen deutschsprachiger Comickünstler umfasst. Start ist am Dienstag, 13. Oktober, um 16.30… mehr...

Ausstellung „Die besten deutschen Comics“

Zum vierten Mal präsentiert das Erika-Fuchs-Haus die aktuellen Max und Moritz-Preisträgerinnen und Preisträger in einer Sonderausstellung. Obwohl der Internationale Comicsalon Erlangen in diesem Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, vergab die Jury trotzdem die Preise, die als wichtigste Auszeichnung für Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum gelten. Die Ausstellung gibt mit Originalzeichnungen, Bildern der Arbeitsplätze, den Laudatios… mehr...

Theater-Spielzeit wird zur besonderen Herausforderung

Das Wort „Flexibilität“ wurde für die Eröffnung der Theaterspielzeit 2020/2021  bis aufs Äußerste strapaziert. Buchstäblich in letzter Minute musste eine Alternative für die „Schaustelle“ gefunden werden, für die nach der Baubegehung keine Freigabe erteilt wurde. Die Premiere von „Cold Heart“ fand schließlich im Rosenthal-Theater in Selb pünktlich statt, wo auch dort viel Flexibilität und guter Wille unter Beweis gestellt wurde. Foto: Harald Dietz

Das Wort „Flexibilität“ wurde für die Eröffnung der Theaterspielzeit 2020/2021 bis aufs Äußerste strapaziert. Buchstäblich in letzter Minute musste eine Alternative für die „Schaustelle“ gefunden werden, für die nach der Baubegehung keine Freigabe erteilt wurde. Die Premiere von „Cold Heart“ fand schließlich im Rosenthal-Theater in Selb pünktlich statt, wo auch dort viel Flexibilität und guter Wille unter Beweis gestellt wurde. Foto: Harald Dietz

Gleich zu Beginn der neuen Spielzeit konnte die Herausforderung nicht größer sein: da im Rahmen der Baubegehung keine Freigabe der „Schaustelle“ erfolgte, musste buchstäblich in letzter Minute eine Alternative gesucht werden.Dank der Nachbarschaftshilfe der Stadt Selb war es kurzfristig gelungen, die Premiere von „Cold Heart“ zu retten. Im Rosenthal-Theater fand die Premiere und damit die Eröffnung der Theatersaison 2020/2021 statt.

„Wir reden nicht nur darüber – wir machen’s“, sagt Reinhardt Friese, Intendant des Hofer Theaters, zum Thema Kultur in Zeiten von Corona. „Wir starten mit Enthusiasmus und Freude in die neue Saison.“ Mit der Uraufführung eines Auftragswerkes zum Spielzeit-Auftakt beweise man zudem künstlerischen Mut. Martyn Jacques, der Frontmann der Tiger Lillies, hat die Musik zu „The Cold Heart“, einem Stück nach dem Märchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff, geschrieben.
„Eine sehr schöne Musik“, verspricht Pressesprecherin Christine Wild, „balladenhaft-jazzig, zwischen Musical und Oper. Es wird eine aufregende Vorstellung, mit dem Auftritt einer Schlangenfrau, Tuch-Akrobatik und großartigem Stepptanz.“
Die Corona-Auflagen gelten auch auf der Bühne: Mindestabstände sind einzuhalten; Szenen, in denen Schauspieler sich nahekommen, sind nur unter den Kollegen erlaubt, die auch im „echten Leben“ ein Paar sind oder in einer Wohngemeinschaft leben; die Balletttänzer wirbeln mit Masken über die Bühne; im Orchester-Graben dürfen sich maximal 20 Musiker aufhalten. mehr...

1 2 3 50
Das aktuelle Heft
Archiv