Page 10 - ProHof Oktober 2021
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        Ob in der Pflege, beim Umweltschutz oder in der Kommnalpolitik
        Multitalent Thomas Friedrich:





        Kreisrat in Hof, Umweltreferent       Als Vorsitzender der Ortsgruppe Helm-  Pflanzen  verschwinden,  macht Tho-
        in Helmbrechts, Vorsitzender der    brechts / Schauenstein im Bund Natur-  mas  Friedrich  ebenso  Sorge  wie  der
        Ortsgruppe  beim  Bund  Natur-      schutz bietet er botanische Wanderun-  Rückgang des Grundwasserspiegels.
        schutz - und seit 30 Jahren in der   gen an, hält Vorträge über Biotope und   Nach seiner Meinung bräuchte es mehr
        Altenpflege tätig, davon 23 Jahre   klärt über unerwünschte Pflanzen auf.   Naturschutzgebiete, die für den Men-
        im Haus am Klosterhof in Hof:       Auch an Mäharbeiten beteiligt er sich.   schen tabu sind. Und  was kann man
                                                                                für den Klimaschutz tun? Natürlich
                                            „Der Riesenbärenklau konnte in letzter
        Thomas Friedrich packt gerne        Zeit gut eingedämmt werden“, berich-  CO2 einsparen, antwortet der Lokal-
        selber an.                          tet er. Auf seinem Facebook-Account   politiker. Doch der Mensch Friedrich
                                            stellt er regelmäßig heimische Wild-  sagt: „Man soll auch kein schlech-
          „Ich will mitreden.“ Das bezieht der   pflanzen vor, die noch wenig bekannt   tes Gewissen haben,  wenn man mal
        63-jährige zwar auf seine Arbeit auf   sind und die er gerne öfter auf Wie-  einen Ausflug mit dem Auto macht.“
        einer beschützenden Altenheimstation   sen und freien Flächen sehen würde.   Im Kreistag  von Hof ist  Thomas
        bei der Diakonie Hochfranken,  wo er                                    Friedrich seit 2014 und engagiert sich
        sich auch in der Mitarbeitervertretung  Flora erfassen                  auch hier – als Mitglied der Grünen –
        engagiert.  Doch  der  Satz  trifft  natür-  Für den Verein „Flora Nordostbayern“   für Umweltthemen. Doch die Kultur
        lich auch auf seine Ehrenämter zu: Als   fotografiert und kartiert Thomas Fried-  liegt ihm ebenso am Herzen: „Weil wir
        Umweltreferent im Stadtrat von Helm-  rich außerdem  verschiedene Pflanz-  die Kultur für den sozialen Zusammen-
        brechts setzt sich Thomas Friedrich für   arten und hilft somit dazu, die Flora   halt und als Standortvorteil brauchen.“
        die Anliegen  von Bürgern ein,  wenn   unserer  Region  wissenschaftlich  zu   Aber Friedrich ist nicht nur Lokal-
        es um mehr Blühflächen geht oder    erfassen. Die so gewonnenen Daten   politiker. Auch an die „große“ Politik
        um die Beleuchtung für einen Fahr-  finden wiederum Verwendung bei Na-  hat er Forderungen – zum Beispiel,
        radweg. Menschen und Pflanzen sind   turschutz- und Planungsbehörden.   was den Bereich der Pflege betrifft. Er
 Telefonische Beratung  eben ein großes Thema für Friedrich.   Dass viele Lebensräume für Tiere und   selbst hat erst 1989 – mit 32 Jahren -


                                           Blinde und Sehbehinderte:

 Irma-Lies Dippold und Rainer Winterling von der Selbsthilfegruppe
 Blinde und Sehbehinderte beantworten telefonisch Ihre Fragen:  Gruppe trifft sich am
                                           Donnerstag, 7. Oktober, 14 – 16 Uhr
 Dienstag, 13. Oktober:   Von 10 – 16 Uhr, Irma-Lies Dippold  „Expertin gibt wertvolle Tipps für den Alltag“
 Die Brille, die vorlesen kann
 Telefon: 09281  6261
                                           Ab Oktober wieder regelmäßige Treffen der Gruppe
 Mittwoch, 14. Oktober:  Von 10 – 16 Uhr, Rainer Winterling   Ab Donnerstag, den 7. Oktober, können alle Interessierten wieder zu den regelmäßigen Treffen der
  Telefon: 09283  818448                   Selbsthilfe-Gruppe Blinde und Sehbehinderte nach Hof kommen. Jeder, der möchte, ist herzlich ein-
                                           geladen. Egal ob selbst betroffen oder Angehöriger.
 Sehschwäche? Blind?                       Die Gruppe trifft sich regelmäßig an jedem ersten Donnerstag und jedem zweiten Mittwoch im Monat,
                                           immer von 14 bis 16 Uhr in Müller´s Backhäusle, Ernst-Reuter-Straße 107, 95030 Hof (das ist ganz
                                           in der Nähe der Hofer AOK). Der Stadtbus hält vor dem Backhäusle (Haltestelle „AOK“)
 Rufen Sie an. Wir beantworten Ihre Fragen.


                                           Trotz Blindheit oder Einschränkung beim Sehen im Haushalt zurecht kommen?
                                           Wie kann mir der Langstock beim Orientieren helfen?

                                           „Am 7. Oktober ist auch Claudia Stern, die neue Rehalehrerin, bei dem Treffen dabei. Sie hat wert-
                                           volle Tipps und berät gerne jeden in seiner ganz persönlichen Situation. Eine gute Gelegenheit, sie
                                           kennenzulernen. Oder auch direkt Fragen loszuwerden. Ich hoffe, dass viele zu dem Treffen kommen
 Woche des Sehens. 8. - 15. Oktober        können. Auch Angehörige sind herzlich eingeladen“, verrät Irma-Lies Dippold, die Gruppenleiterin.


            Sehschwäche? Blind? Rufen Sie an. Wir beantworten Ihre Fragen. Telefon 09281 62611
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