ProHof

Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Bürgerzentrum in neuem Glanz

Nach einer grundlegenden Renovierung der Räumlichkeiten präsentiert sich das Bürgerzentrum der Stadt Hof in neuem Glanz. „Mit der Generalsanierung haben wir erneut einen Schritt hin zu einer modernen und bürgernahen Verwaltung unternommen“, freut sich Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Im Mittelpunkt steht die neu gestaltete großzügige Info-Theke als zentrale Anlaufstelle. Um den Lichthof herum gruppiert sind Servicestationen aus den Bereichen Einwohnermeldeamt, Melde- und Passwesen, Verkehrsaufsicht mit dem Schwerpunkt Führerscheinwesen, Standesamt und „Staatsangehörigkeit“. mehr...

Innenstädte zu neuem Leben erwecken

René Schymura, Leiter des Toom Baumarktes in Hof, ist seit März neuer Vorsitzender des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof. Foto: Köhler

René Schymura, Leiter des Toom Baumarktes in Hof, ist seit März neuer Vorsitzender des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof. Foto: Köhler

Die Einkaufsstraßen der Innenstädte im Hofer Land sollen nach Corona zu neuem Leben erwachen. Das hat sich René Schymura, der neue Vorsitzende des Handelsverbandes Bayern in Stadt und Landkreis Hof, als Hauptziel auf die Fahnen geschrieben. Ausdrücklich geht es dabei um die ganze Region und nicht nur Hof allein. Denn René Schymura vertritt neben 25 Einzelhändlern in der Stadt Hof auch 32 im Landkreis.

Grundsätzlich sieht er sich darüber hinaus als Ansprechpartner, Mittler und Kontaktmann für alle Händler in Stadt und Landkreis Hof, nicht nur für die Mitglieder des Handelsverbandes. Sobald Corona vorbei ist, will er daher so viele Kollegen wie möglich treffen und über deren Sorgen und Nöte sprechen. Seine Einstellung lautet: „Ich will nicht nur den Titel Vorsitzender tragen, sondern etwas bewegen.“ mehr...

Besondere Ehrung für Hofer Kirchenmusikerin

Seit 47 Jahren ist Helga Hohenberger als Organistin in der Hofer St. Johanneskirche als Organistin tätig. Zudem leitet sie den Kirchenchor der Gemeinde. Für ihr langjähriges und erfolgreiches Wirken wurde ihr jetzt eine besondere Ehrung zuteil: Sie erhielt den Solideo-Kirchenmusikpreis der evangelischen Landeskirche in Bayern. „Das Singen und die Musik haben das Leben der Preisträgerin zutiefst geprägt“, betonte Dekan Günter Saalfrank bei der Übergabe. mehr...

Hilfe für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige leisten wichtige Arbeit – und wissen oft nicht, welche Unterstützungs- und Entlastungsangebote es gibt, die ihnen das Leben und Pflegen deutlich leichter machen können. Das ProHof-Magazin stellt deshalb aktuell verschiedene Anlaufstellen und Ansprechpartner vor. Diesmal: Carmen Bogler, Diakonin und Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie in Rehau.

Pflegende Angehörige haben viel um die Ohren. Sie wissen häufig nicht, welche Formen der Hilfe und Unterstützung ihnen zustehen, beziehungsweise wo und wie sie diese Hilfe beantragen können. „Wie beispielsweise den Anspruch auf einen finanziellen Zuschuss für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen, der Pflegebedürftigen durch ihre Pflegeversicherung gewährt wird“, so Diakonin Carmen Bogler, Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie in Rehau. „Wer pflegebedürftig ist und dennoch zuhause wohnen bleiben möchte, hat Anspruch auf bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme; wenn mehrere Anspruchsberechtigte zusammen wohnen sogar bis zu 16.000 Euro. mehr...

Doppel-Vortrag zu „1700 Jahre jüdisches Leben“

Zum Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gibt es in Hof ab Ende Juni ein von der VHS Hofer Land organisiertes Vortrags- und Exkursionsprogramm. Am 23. Juni um 19 Uhr gibt es im Museum Bayerisches Vogtland dazu einen Doppel-Vortrag. Rebekka Denz widmet sich in „Stadt – Land – Stadt. Ländliches Judentum in… mehr...

Hofer Wärschtlamänner: Ralf Herrmann

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Wärschtlamo Ralf Herrmann im Kreise seiner Stammkunden, den Ehepaaren Mäusbacher und Heinze und Linus Lessmann. Foto: Köhler

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir die derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Ralf Herrmann.

Die meisten Hofer Wärschtlamänner fanden ihren Beruf über Umwege. Ralf Herrmann (53) ist da keine Ausnahme. „Mein Traumberuf war eigentlich Bäcker“, erzählt er. In diesem Handwerk ergatterte er tatsächlich auch eine Lehre, nachdem er die Eichendorff-Schule und die Hofecker Schule besucht und seinen Hauptschulabschluss absolviert hatte. Schon nach zweieinhalb Jahren sei aber Schluss gewesen mit dem erträumten Job: „Ich bekam eine Mehlallergie und musste schweren Herzens aufhören“, erzählt er. mehr...

Dieter Busch plant Wärschtlamo-Buch

Der „Wärschtlamo“ hat Tradition in Hof. Seit unmehr 150 Jahren verdiente sich so erstmals ein Hofer seine „Gärschdla“. Und da dieser Berufsstand, wie er in der Saalestadt ausgeübt wird, bundesweit beispiellos und einzigartig ist, sollte er auch in seinem Jubiläumsjahr eine würdige Anerkennung finden. Gschichtla, Bilder, Dokumente und mehr Interessantes über unseren Wärschtlamo sollen in einem Werk festgehalten werden. Der Hofer Gästeführer Dieter Busch möchte diese Aufgabe übernehmen und hat eine Bitte: Wenn jemand etwas dazu beitragen kann, kann er ihn unter d.busch.hof@gmail.com kontaktieren und ihm Fotos und Dokumente zukommen lassen. mehr...

Von wegen Ruhestand: Manfred Nürnberger setzt sich für Kroatien ein

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Erzbischof Msgr. Ivan Prenda empfing das Ehepaar Nürnberger in Zadar

Früher war er Polizist, dann Bürgermeister. Heute ist er freier Autor und in erster Linie ist er ein Helfer, der sein Wirken und seine unzähligen Kontakte dafür einsetzt, bedürftigen Menschen Gutes zu tun. Ein richtiger Dickschädel kann Manfred Nürnberger sein. Besonders dann, wenn es darum geht, seine Hilfeleistungen zu managen. Da lässt er keine Ausreden gelten und nimmt jeden in die Pflicht, der ihm auch nur den kleinen Finger reicht.

Der heute 76-jährige aus Töpen organisiert seit 1984, da war er noch 1. Bürgermeister des Städtchens Wallenfels, humanitäre Hilfeleistungen. Was sich daraus in den vielen Jahren entwickelt hat, könnte man als eine Art Hilfs-Lawine bezeichnen, die bis heute nicht stillsteht. Denn der Rentner ist quasi permanent dabei, bei einem seiner vielen Unterstützer Ware und unterschiedlichste Hilfsmittel zu sammeln und diese dann an den Ort in Kroatien zu bringen, wo sie benötigt werden. mehr...

Christian Herpich Vizepräsident der HWK

Zum ersten Mal wurde mit dem langjährigen Kreishandwerksmeister, Obermeister und Stadtrat Christian Herpich ein Hofer in das Präsidium der Handwerkskammer (HWK) Oberfranken gewählt. Zur neuen Position gratulierte Oberbürgermeisterin Eva Döhla dem frischgebackenen HWK-Vizepräsidenten. „Die neue Aufgabe motiviert mich sehr“, betonte Christian Herpich, der für die neue Funktion seine bisherigen Ämter aufgeben musste, da die HWK-Statuten eine parallele Ausübung der Ämter nicht erlauben. Der passionierte Handwerker, der seinen Beruf als Berufung versteht, sagte weiter: „Mein Ziel ist es, das Schiff Handwerkskammer in ruhigere Fahrwasser zu bringen und den Dienstleistungsgedanken wieder stärker in den Vordergrund zu rücken.“ mehr...

ProHof will den Hofer Bismarckturm retten

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Vor dem Bismarckturm (von links): Michael Maurer (Vorsitzender ProHof) sowie Anke Bogler und Rainer Krauß (Stellvertretende Vorsitzende ProHof) Fotos: Hilmar Bogler

Mit großer Freude und Optimismus begrüßt der Verein ProHof e. V. neuerliche Bemühungen, den baufälligen Hofer Bismarckturm zu sanieren. Eine entsprechende Initiative von Stadtheimatpfleger Leo Reichel, die sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch an Unternehmen und Vereine richtet, war zuletzt öffentlich geworden. ProHof sieht den Bismarckturm als eines der beliebtesten Wahrzeichen der Saalestadt und möchte darum die Sanierungsbemühungen von Anfang an unterstützen.

Der Vorstand des Vereins hat sich daher kurzfristig auf die Zusage eines fünfstelligen Betrages für die Umsetzung einer Sanierung geeinigt. Der aktuelle Zustand des Bismarckturmes ist vielen Hoferinnen und Hofern ein Dorn im Auge. Das Gemäuer ist durch seine Bauweise besonders anfällig für Korrosion, was im Inneren zu herunterstürzenden Mauerteilen führt, weshalb der Turm seit Jahren für Besucherinnen und Besucher gesperrt ist. Zudem wucherten zwischenzeitlich bereits einzelne Jungbäume und Büsche aus dem brüchigen Gestein.
„Wir verfolgen die Entwicklung um den Bismarckturm seit langem und sehen voller Zuversicht, dass nun durch die Initiative des Stadtheimatpflegers Leo Reichel – immerhin früherer Hauptamtsleiter der Stadt Hof und bestens vernetzt – ein neuer Anlauf zur Sanierung gewagt wird. Dies möchten wir mit Nachdruck unterstützen“, so Michael Maurer, 1. Vorsitzender des Vereins ProHof e. V. Man wolle nicht nur finanziell unterstützen, sondern die weiteren Schritte auch konstruktiv mit begleiten. mehr...

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