ProHof

Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

475 Jahre Hofer Jean-Paul-Gymnasium: Moderne Bildung im Wandel der Zeit

Die_Schulgemeinschaft auf dem Pausenhof mit Blick auf den Eingang des Altbaus - aufgenommen vor der Corona-Pandemie

Die_Schulgemeinschaft auf dem Pausenhof mit Blick auf den Eingang des Altbaus – aufgenommen vor der Corona-Pandemie

„[…] auf sonderlich untertänig Ansuchen und Bitte unserer lieben getreuen Bürgermeister und Räte der Stadt Hof haben wir jenen bewilligt, das alte öde Barfüßer-Kloster zum Hof, das ohnehin einfallen will, zu einer Schule einzunehmen und zu gebrauchen[…].“ Mit diesen Worten ordnete im Jahre 1544 der damalige Landesherr Markgraf Albrecht die Gründung des Gymnasiums in Hof als das Erste in Oberfranken und eines der ältesten in Bayern an.

Bereits im Jahre 1543 hatten sich die Vertreter der Stadt an den Landesherrn mit der Bitte gewandt, eine „gelehrte Schule der neuen evangelischen Art“ gründen zu dürfen. Die Vorsteher der damals etwa 3000 Einwohner zählenden Stadt verbanden damit nicht das Ziel, lediglich die seit Anfang des 15. Jahrhunderts bestehende Latein- und Pfarrschule in einem neuen Gebäude unterzubringen. Vielmehr strebten sie mit der Errichtung eines Gymnasiums eine Weiterentwicklung der Lateinschule im Geiste der humanistischen und reformatorischen Veränderungen des 16. Jahrhunderts an. mehr...

Hofer sind zum Klimafasten aufgerufen

Die Stadt Hof beteiligt sich zum zweiten Mal beim „Klimafasten“, einer Aktion der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Am Aschermittwoch startete die Aktion, die über 40 Tage täglich kleine, leicht umsetzbare Möglichkeiten aufzeigt, sich persönlich am Klimaschutz zu beteiligen. Unter www.co2challenge.net gibt es jeden Tag eine neue Herausforderung. Sie zeigen, wie viel man selbst zum… mehr...

Museum sucht Wärschtlamo-Erinnerungen

Der Hofer Wärschtlamo mit seinem Kupferkessel und Semmelkorb ist ein Unikat und eine Identifikationsfigur der Stadt Hof und wird dieses Jahr 150 Jahre alt. „Mit oder ohne Sempft?“ fragen Marcus Traub und seine fünf Wärtschlamo-Kollegen jeden ihrer Kunden, und das ist passend zum Jubiläumsjahr auch der Titel einer Ausstellung im Museum Bayerisches Vogtland. Die Ausstellung „Mit oder ohne Sempft? 150 Jahre Wärschtlamo“ eröffnet, sofern es die Coronapandemie zulässt, am Internationalen Museumstag am 16. Mai. Um dem Wärschtlamo ein museales Denkmal zu setzen, sucht das Museum noch Leihgaben. Das Museumsteam freut sich über alles, was die Menschen – auch Exil-Hofer – persönlich mit dem Hofer Wärschtlamo verbinden. mehr...

Siegfried Leupold startet als neuer Hauptamtsleiter der Stadt Hof

Als Hauptamtsleiter der Stadt Hof ist Siegfried Leupold für den Personalbereich, den Sitzungsdienst und die Medienstelle verantwortlich. Außerdem wirkt er als Ansprechpartner für den Personalrat.

Als Hauptamtsleiter der Stadt Hof ist Siegfried Leupold für den Personalbereich, den Sitzungsdienst und die Medienstelle verantwortlich. Außerdem wirkt er als Ansprechpartner für den Personalrat.

Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, mehr Bürgernähe und Kundenorientierung – diese Werte hat sich der neue Hauptamtsleiter der Stadt Hof Siegfried Leupold auf die Fahnen geschrieben. Mit Beginn dieses Monats hat er die Aufgaben seines Vorgängers Leo Reichel übernommen, der bereits Mitte des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Wir haben nachgefragt bei Siegfried Leupold:

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie an Ihre neuen Aufgaben denken?
Ich freue mich darauf, wieder mehr Kontakte zur gesamten Stadtverwaltung und natürlich auch anderen öffentlichen Diensten zu haben und die Vielfalt in einer Kommunalverwaltung wieder mehr zu spüren – von der EDV bis hin zum Bauamt oder zur Eingriffsverwaltung. Außerdem freue ich mich auf viele Kontakte mit den unterschiedlichsten Menschen innerhalb und außerhalb des Rathauses. Dazu kommen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten – sowohl im Personalmanagement als auch in der Verwaltungsorganisation. mehr...

Telefonsprechstunde zur Darmkrebsvorsorge

Mit einer Telefonaktion steht das MVZ Hochfranken am 9. März für alle Fragen interessierter Bürger zum Thema Darmkrebsvorsorge, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten bereit. Zwischen 11 und 13 Uhr beantwortet der ärztliche Leiter Dr. Marwan Khoury unter 09281/140079180 Patientenfragen rund um das sensible Thema und geht dabei auch auf mögliche Ängste der Patienten ein. Obwohl Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland ist, haben in der Vergangenheit nur wenige Personen ihre Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention ausgeschöpft, heißt es in einer Mitteilung. „Dabei ist die Früherkennung die wichtigste Waffe gegen den Krebs – auch in COVID‑19‑Zeiten“, betont Dr. Marwan Khoury. mehr...

„Hofer Frauentage“ rund um den 8. März

Die Veranstaltungsreihe „Hofer Frauentage“ rund um den 8. März ist zur guten Tradition geworden. Auch in diesem Jahr findet sie wieder statt. Angepasst an die Situation und in pandemiegerechter Form bieten zwölf Organisationen bzw. Einzelpersonen zwischen dem 5. März und dem 8. April vierzehn Veranstaltungen an. Das traditionelle Frauenfest am 8. März fällt… mehr...

Serie Wärschtlamänner: Michael Kuchenreuther

Gleich zwei lebende Wärschtlamo-Legenden auf einem Foto: Michael Kuchenreuther (links), genannt Cooky, mit seinem Kunden und Kumpel Eddie Rauh, der selbst aus einer Wärschtlamo-Dynastie stammt.

Gleich zwei lebende Wärschtlamo-Legenden auf einem Foto: Michael Kuchenreuther (links), genannt Cooky, mit seinem Kunden und Kumpel Eddie Rauh, der selbst aus einer Wärschtlamo-Dynastie stammt.

Die Hofer Wärschtlamänner feiern heuer 150. Jubiläum: Seit dem Jahr 1871 sind sie in Hof unterwegs und verkaufen ihre Wienerla, Knacker oder Bauern. Viel hat sich in den 150 Jahren geändert, aber das Erscheinungsbild der Wärschtlamänner mit ihrem typischen Messingkessel und dem großen Korb für die Brötchen ist immer gleich geblieben. Aus Anlass des Jubiläums stellen wir alle sechs derzeit in Hof aktiven Wärschtlamänner in einer Serie vor. Weiter geht es mit Michael Kuchenreuther, genannt Cooky.

Und der feiert heuer mit seinem Berufsstand zusammen ein eigenes Jubiläum, das sich sehen lassen kann: Seit genau 40 Jahren ist Cooky als Wärschtlamo in Hof tätig – also über ein Viertel der Zeit, die es die Wärschlamänner überhaupt gibt, hat er aktiv mitgemacht. Wie es dazu kam? „Das war ein Sprung ins kalte Wasser“, erinnert sich Michael Kuchenreuther. mehr...

Michael Thumser erhält Reinhart-Plakette

Oberbürgermeisterin Eva Döhla hat dem Hofer Feuilletonisten Michael Thumser die Johann-Christian-Reinhart-Plakette überreicht. Die Stadt Hof ehrt Thumser mit der Preisverleihung für seinen jahrelangen Einsatz für das Hofer Kulturleben. „Wir schätzen Michael Thumser als einen Hofer, der als Kunstkritiker niemals bequem ist. Aber seine kenntnisreichen Texte voller Esprit sind ein großer Schatz. Sie inspirieren seine Leser und spiegeln den Reichtum des Hofer Kulturlebens wider“, betonte die Oberbürgermeisterin. Die Übergabe der Reinhart-Plakette erfolgte ohne Publikum. mehr...

Weltgebetstag am 5. März

„Worauf bauen wir?“ lautet das Motto des diesjährigen Weltgebetstages, der am Freitag, 5. März, in über 120 Ländern begangen wird und zu dem Frauen aller Konfessionen einladen. Im Mittelpunkt steht diesmal Vanuatu. Diesmal geht es um den Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gelte es, Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, heißt es in einer Mitteilung. Auch in Hof sind wieder viele engagierte Frauen aus den verschiedenen Gemeinden mit den Vorbereitungen beschäftigt. mehr...

Ein ganzes Jahr mit Hofer Lieblingsecken

450 Stunden Arbeit hat Evi Thurnberger in ihren Kalender „A weng aus Hof“ investiert. Thurnberger ist keine Künstlerin, die „schnell mal“ ein neues Werk zu Papier bringt. Sie geht, wie sie selbst sagt, lange mit ihren Ideen schwanger, lässt sie reifen, wälzt Gedanken hin und her. Motive legt sie zunächst mit Bleistift an und fertigt dann hauchdünne Tusche-Zeichnungen, die sie teilweise koloriert. Sie habe sich im Laufe ihres Schaffens auch an Aquarellen versucht, erzählt die Wahl-Hoferin, aber da müsse man zu schnell arbeiten. „Ich bin mehr von der langsamen Sorte.“ Auch die kleinsten Details müssen am Ende genau so aussehen, wie sie sich das vorstellt. Das sei vielleicht der Ausbildung zur technischen Zeichnerin geschuldet, die sie in ihrer Jugend gemacht hat.
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