ProHof

Der Verein für Hof – in Bayern ganz oben.

Weihnachtskonzert in Kirchgattendorf

„Die Oberhartmannsreuther“ laden zusammen mit musikalischen Gästen am Sonntag, 22. Dezember, um 15 Uhr in die Kirche zu Kirchgattendorf zu ihrem Weihnachtskonzert ein. Der Eintritt ist frei.

Schüler kämpfen gegen Antisemitismus

Einen Ausschnitt ihres Wettbewerbs-Beitrags in Form eines Theaterstücks, in dem sich eine Schülerin von heute in die Geschichte einer Hofer Jüdin im KZ hineinversetzt und deren Situation kommentiert, spielten die Schülerinnen Jule Herzig und Hannah Volkmann vom Reinhart-Gymnasium bei der Gedenkstunde zur Reichspogromnacht an der ehemaligen Hofer Synagoge am Hallplatz vor und ließen auf berückend-berührende Weise den Zuschauern den Atem stocken.

Einen Ausschnitt ihres Wettbewerbs-Beitrags in Form eines Theaterstücks, in dem sich eine Schülerin von heute in die Geschichte einer Hofer Jüdin im KZ hineinversetzt und deren Situation kommentiert, spielten die Schülerinnen Jule Herzig und Hannah Volkmann vom Reinhart-Gymnasium bei der Gedenkstunde zur Reichspogromnacht an der ehemaligen Hofer Synagoge am Hallplatz vor und ließen auf berückend-berührende Weise den Zuschauern den Atem stocken.

„Manchmal möchte man schon an der Menschheit verzweifeln, wenn man von den antisemitischen Vorfällen in ganz Deutschland hört, auf den Straßen, in den Schulen, im Internet. Vom Hass auf Juden und Israel, der sich vor allem seit 2015 wie eine Seuche verbreitet. Dass wir in Deutschland nach dem Morden an Millionen Juden aus der Geschichte gelernt hätten, lässt sich spätestens nach Halle schwerlich sagen. Aber dass wir nicht resignieren, zeigt die heutige Veranstaltung. Denn wir haben die Verantwortung dafür, dass sich der neue alte Antisemitismus von ganz rechts und links, von radikaler muslimischer Seite und auch in der Mitte der Gesellschaft eben nicht wie eine Seuche – auch an den Schulen – ausbreitet.“

Mit diesen Worten begrüßte Dr. Gisela Strunz, Vorsitzende der Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung, Anfang November die Schülerinnen und Schüler aus acht Hofer Schulen von Mittelschulen über Gymnasien bis hin zur Integrationsklasse der VHS, die sich am Schülerwettbewerb „Schicksale der jüdischen Hofer im Nationalsozialismus – das Problem heißt Antisemitismus“ beteiligt hatten – und so beachtliche wie berührende Ergebnisse präsentierten.
Basierend auf der Veröffentlichung „Jüdische Familien in Hof, Schicksale und Verfolgung im Nationalsozialismus“ des Historikers Dr. Ekkehard Hübschmann lobte die Hermann-und-Bertl-Müller-Stiftung Ende 2018 einen Schülerwettbewerb an allen Hofer Schulen ab der 9. bzw. 8. Klasse an den Mittelschulen aus. Ziel des Wettbewerbs war es, mehr...

Am kürzesten Tag ist Kurzfilmtag

Bereits zum achten Mal feiert man in Deutschland am kürzesten Tag des Jahres den Kurzfilmtag. Diesmal steht er unter dem Motto: „Was wäre, wenn…?“. In Hof hat man dazu die Gelegenheit im Kafé Kampschulte. Am 21. Dezember ab 20 Uhr zeigt der Verein Kopf Hof das Programm „Die Jungen von heute sind die Alten von morgen“ und stellt die Fragen: „Was wäre, wenn… – …das Auto einfach losrollt?,…die Liebe abhandenkommt?,…in Sachen Mode SeniorInnen das letzte Wort hätten?“ Gemeinsam mit jungen Leuten zwischen 18 und 28 Jahren mehr...

Dr. Hansjörg Keller erhielt Staatsmedaille

Im Schloss Fantasie bei Bayreuth verlieh Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Dr. Hansjörg Keller, Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderurologie, Urologische Onkologie und Palliativmedizin am Sana Klinikum Hof die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege. Huml dankte Dr. Keller für sein Engagement für Kinder in Krisengebieten. Seit 2002 ist er Chefarzt am Sana Klinikum Hof. mehr...

Anneliese Hüttner spendet Sitzbank

Erst kürzlich wurde Anneliese Hüttner, langjährige Vorsitzende des Hofer Seniorenrates, zur Ehrenvorsitzenden des Gremiums ernannt. Aktiv bleibt sie aber weiterhin. Am Ufer des Pfaffenteiches, mit freiem Blick über das Wasser, steht nun eine Bank, die von ihr gespendet wurde. „Ich bin oft hier am Pfaffenteich spazieren“, erzählt Anneliese Hüttner. „Dabei ist mir aufgefallen, dass an dieser schönen Sichtachse eine Bank fehlt, auf der man die Aussicht genießen kann.“ mehr...

Segeln lernen beim Marineverein Hof

Zwei „Optimisten“ bei der Landesmeisterschaft Bayern auf dem Untreusee, Uriegl wird von Maxim Bode gefahren, OhSini von Janosch Juretschke, beides Mitglieder der Marine-Jugend Hof.

Zwei „Optimisten“ bei der Landesmeisterschaft Bayern auf dem Untreusee, Uriegl wird von Maxim Bode gefahren, OhSini von Janosch Juretschke, beides Mitglieder der Marine-Jugend Hof.

Wie kommt eigentlich die Marine nach Hof? Das fragt man sich vielleicht, wenn man erstmals vom Marineverein Hof hört. Aber gleich vorab sei geklärt: Bei dieser Truppe handelt es sich nicht um einen Ableger der Bundeswehr, sondern um einen Verein, der als Sportverein geführt wird und dessen Schwerpunkt auf dem Sport auf und rund um das Wasser liegt.

Aber von vorn: Im Zuge der Aufrüstung der kaiserlichen Kriegsmarine unter Kaiser Wilhelm II. haben auch Männer aus Hof den Dienst als kaiserliche Marine-Soldaten aufgenommen. 1906 haben sich jene Herren dann in Hof getroffen und den Marine- und Schutztruppenverein Hof gegründet. mehr...

Mit der Queen of Sand einmal um die Welt

Mit ihrer Show „Sandsation“ zog die „Queen of Sand“ Irina Titova bereits auf ihren letzten beiden Deutschlandtourneen die Zuschauer in ihren Bann. Die talentierte Russin entführt ihr Publikum live „In 80 Bildern um die Welt“, und diese Bilder hinterlassen einen bleibenden Eindruck, obwohl oder gerade, weil sie so flüchtig sind. Auf dieser aufregenden… mehr...

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